Auris 1,4 D4D Ölverdünnung

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Auris 1,4 D4D Ölverdünnung

#1 Beitrag von deluxePaul » 11.07.2017, 07:29

mein Auris hat mittlerweile 168.000 km auf dem Puckel und bisher war ich sehr zufrieden. Es ist 1ND-TV (1364 cm) Motor verbaut. Seit ungefähr 30.000 km stellt sich das Problem mit der Ölverdünnung ein. Anfangs habe ich das gar nicht erkannt. Normalerweise benötigt der Motor ca. alle 15.000 km einen Ölwechsel, diesen hab ich bisher immer selber durchgeführt. Anschließend wird die Ölwechsel Intervall Anzeige resettet und dann sollte man wieder 15.000 km Ruhe haben. Letztendlich geht das Lämpchen nun schon viel früher an. Nach einem erneutem Reset ist die Lampe spätestens einen Tag später wieder an. Grund ist hier der zu hohe Ölstand im Motor. Lässt man etwas Öl ab, funktioniert auch der Reset ordentlich. Das Fahrzeug legt täglich ca. 100 km zurück, davon etwa 70 km bei zügiger Autobahnfahrt. Ansonsten macht der Auris keinerlei Probleme. Sucht man im Internet nach dem Problem, findet man einen Hinweis zu einem relativ komplexen Vorgang beschrieben in TSB EG-0017T-0411. Das kann wahrscheinlich nur in einer Toyota Fachwerkstatt durchgeführt werden.

Hat jemand ähnliche Probleme?

Gibt es einen Lösungsansatz zu dieser Problematik?

Ich bin für jeden Hinweis Dankbar!

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Re: Auris 1,4 D4D Ölverdünnung

#2 Beitrag von moepmanauto » 17.07.2017, 10:37

Hi, selbes Problem bei mir seit dem letzten Ölwechsel vor ca. 3000km. Das Auto hat sich bei mir scheinbar entschieden auseinander zu fallen. Es erscheint immer wieder Ölwechsel und der Schraubenschlüssel im Display. Laut FTH zu viel Öl, also Diesel im Öl. Momentan liege ich ca. 5mm über der oberen Markierung am Peilstab. Ausßerdem versucht er ständig den Partikelfilter zu reinigen (ich schätze mal da kommt der Diesel im Öl her wegen der Nacheinspritzung). FTH findet keinen Fehler und will mir natürlich kostenpflichtig nochmal das Öl wechseln was ich aber momentan nicht einsehe, da ja offensichtlich woanders noch ein Fehler ist (ständiges Freibrennen). Steuergerät wurde ausgelesen und bis auf den erhöhten Ölstand nix gefunden. Warum er sich ständig regeneriert weiß auch niemand denn die Differenzwerte von DPF sind ok und er lies sich bei der Telemetriefahrt nur mit Gewalt freibrennen. Klassischer Vorführeffekt. Bin ehrlich gesagt stinksauer auf Toyota. Hab jetzt 126.000km runter, im April noch TÜV gemacht, alles OK und jetzt das. Wäre auch dankbar wenn jemand ne Idee hätte woran das liegen könnte, denn Toyota weiß es offensichtlich nicht und ich habe keinen Bock nochmal 50€ für ne Telemetrietestfahrt hinzublättern. :danke:
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Re: Auris 1,4 D4D Ölverdünnung

#3 Beitrag von Tim » 17.07.2017, 22:42

Zum Diesel kann ich nichts sagen. Bein Benziner tritt Benzineinstrag im Öl dann auf, wenn das Auto viel Kurzstrecke läuft. Einmal ordentlich auf der Bahn heizen und gut ist's. Dann verdampft das Benzin wieder und wird (vermutlich) verbrannt.

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Re: Auris 1,4 D4D Ölverdünnung

#4 Beitrag von moepmanauto » 18.07.2017, 00:18

Schon probiert, hat nix gebracht. Knapp 150km Vollgas. Hatte sogar den Eindruck es ist sogar ein wenig mehr geworden. Das Öl ist schon flüssig wie Wasser. Werde das Auto vielleicht abstoßen, hat in den letzten Jahren zuviel Ärger gemacht.
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Re: Auris 1,4 D4D Ölverdünnung

#5 Beitrag von Seicodad » 18.07.2017, 13:03

Hallo,
Ölverdünnung hat in der Regel immer etwas mit der Einspritzung zu tun. Zum Beispiel eine defekte Einspritzdüse.

Hauptsächlich ist aber der Partikelfilter dafür verantwortlich. Wenn der nicht mehr 100 % funktioniert, etwas daran defekt ist oder er einfach abgenutzt ist. Er versucht dann bei jeder Fahrt zu regenerieren. Beim Regenerieren wird die Einspritzung verändert. Dabei gelangt dann immer etwas Diesel in das Motoröl.

Bei Ölverdünnung ist der Fehler immer zuerst im gesamten Partikelfiltersystem zu suchen.

Der Diesel im Motoröl kann nicht durch eine schnelle Autobahnfahrt verdampft werden. Der hohe Ölstand , ist nur noch durch ablassen des Motoröls möglich. Besser Ölwechsel, da der Diesel die Eigenschaften des Motoröls drastisch verändert

Ein Ansteigen deutlich über die Max Markierung, kann schwere Motorschäden, bis hin zum durchgehen des Motors verursachen. Unbedingt Ölstand beachten.

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Re: Auris 1,4 D4D Ölverdünnung

#6 Beitrag von moepmanauto » 18.07.2017, 13:09

Genau die Befürchtung habe ich ja auch (Motorschaden). Jedoch will ich auch nicht alle 3000km das Öl wechseln lassen, das wird mir schlicht weg zu teuer und das Auto verliert jegliche Wirtschaftlichkeit. Da der FTH aber keinen Fehler im System findet (trotz Telemetriefahrt) werde ich ihn wahrscheinlich verkaufen.
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Re: Auris 1,4 D4D Ölverdünnung

#7 Beitrag von deluxePaul » 21.07.2017, 07:24

Die gute Nachricht, ich bin also nicht allein mit dem Problem...
Die schlechte, anscheinend hat niemand von uns bisher einen brauchbaren Lösungsansatz, anscheinend auch nicht jeder FTH.

Zum Hinweis auf die Einspritzung:
wenn eine Einspritzdüse defekt ist, würde ich erwarten, das der Motor schlecht anspringt, vielleicht nur auf 3 Zylindern direkt nach dem Starten läuft, oder das Auto schlicht schwarz qualmt oder unrund läuft. Alle diese Symptome habe ich nicht. Die Kiste läuft perfekt, hat Leistung, selbst der Kraftstoffverbrauch ist nicht erhöht, wird jeden Tag 100 km bewegt und macht das alles klaglos, bis auf den ständig steigenden Ölstand.

Zum Partikelfilter:
Wenn der Partikelfilter dicht ist, sollte der Motor Leistungseinbußen zeigen, das kann ich bisher nicht feststellen. Wie lässt sich sonst der Zustand des Partikelfilters checken? Weis jemand, woran ich erkennen kann, ob in meinem Motor die ominöse fünfte Einspritzdüse verbaut wurde?

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Re: Auris 1,4 D4D Ölverdünnung

#8 Beitrag von Olav_888 » 21.07.2017, 07:43

Die fünfte Einspritzdüse ist verbaut, aber nicht im Motor, sondern im Abgasstrang, würde ich als Ursache zu 95% ausschließen.

Die Frage ist ja, ist es wirklich Diesel im Öl? OK, Wasser würde wohl verdampfen. Versuchen wir es mal mit meinem beschränkten technischen Wissen: Bedeutet, dass irgendwo im Hochdruckbereich des Diesels eine Undichtigkeit zwischen der Kraftstoffleitung und dem Öl sein muss. Als erstes würde mir dazu die Hochdruckpumpe (Commonrail) einfallen, ich würde zu 30% sagen, dass diese vom Öl geschmiert/gekühlt wird. Dann hört es für mich aber schon wieder auf, die Hochdruckleitungen gehen abseits das Motors zu den Einspritzdüsen. Die Einspritzdüsen selber sind direkt im Zylinderkopf in die Brennkammer eingeschraubt, ohne Kontakt zum Öl. Bleibt für mich wirklich nur als Ursache die Hochdruckpumpe übrig.

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Re: Auris 1,4 D4D Ölverdünnung

#9 Beitrag von Tim » 21.07.2017, 08:16

die aber auf gut Glück zu tauschen?!

Gibt's ne Möglichkeit per OBD2 abzufragen, wieviel Kraftstoff eingespritzt wird und ob die Abgasreinigung in ein besonderes Programm wechselt?
Dann würde ich nen BT-Empfänger anstöpseln und mal das ganze mit ner App überwachen. Vielleicht kann jemand (der die Probleme nicht hat) mal das gleiche tun, um Vergleichswerte zu erhalten. Gibt es da keine Auffälligkeiten, könnte man das zumindest ausschließen bevor man anfängt Teile zu tauschen.

Im Stand wird die Werkstatt sowas mit Fehlercodes auslesen nicht herausbekommen.

Ich gehe mal davon aus, dass am "Öl-Deckel" kein Schleim o.ä. ist, richtig?
Und kannst du eine Beschreibung zu TSB EG-0017T-0411 hier posten? Vielleicht kann ja jemand was dazu sagen...

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Re: Auris 1,4 D4D Ölverdünnung

#10 Beitrag von Seicodad » 21.07.2017, 08:20

Sorry, ich will niemanden angreifen, aber die letzten Beiträge sind wohl mit der Grund, warum ihr auf kein Ergebniss kommt.
Jetzt habe ich es euch auf dem Silbertablett serviert, aber ihr verfolgt lieber eure eigenen Vorstellungen und Vermutungen.

Einspritzung, Injektoren prüfen. Wenn da eine kaputt ist, merkt man dass überhaupt nicht. Qualmen wird er mit DPF natürlich auch nicht.
Daher nochmal:
Vorher! DPF prüfen. Asche Füllgrad, Häufigkeit der Regenerationen, Plausibilität der Drucksensoren.
Wenn hier unregelmäßigkeiten Auffallen dann siehe Injektoren.
Wird aber jede vernünftige Werkstatt in dieser Reihenfolge sowieso so prüfen.
Viel Spaß

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Re: Auris 1,4 D4D Ölverdünnung

#11 Beitrag von Olav_888 » 21.07.2017, 08:31

Nur erkläre doch mal bitte, wie bei den von Dir angegeben Gründen Diesel in's Öl kommen soll?
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Re: Auris 1,4 D4D Ölverdünnung

#12 Beitrag von Seicodad » 21.07.2017, 08:54

Kurzfassung


Der eingespritzte Diesel wird über die Kolbenringe ins Motoröl übertragen.Speziell beim Kaltstart oder bei überfettendem Gemisch.
Verstärkt wird das Ganze durch defekte Injektoren, die dann teilweise sogar direkt an die Zylinderwand spritzen. Das Ganze ist natürlich nicht mehr wie früher durch schwarzen Russ erkennbar, Weil dieser ja vom Partikelfilter zurückgehalten wird.

Jetzt wird es erst richtig interessant, da der Partikelfilter jetzt durch den zusätzlichen Russeintrag sehr viel häufiger regenerieren muss. Beim Regenerieren wird noch mehr Diesel eingespritzt um die Abgastemperatur zu erhöhen, damit der Russ besser abbrennt. Dies fördert nochmals den Dieseleintrag ins Motoröl.
Ein gesunder Motor und DPF regeneriert circa alle 400-800 km. Liegt in diesem System ein Fehler vor, können sich die Regenerationsphasen auf bis zu 50 km, Bis hin zur Dauerregeneration verkürzen.

Hat man einmal die Werte des Partikelfilters ausgelesen, kann man Rückschlüsse darauf schließen, wie oft zum Beispiel die Regeneration stattfindet. Ist dies außergewöhnlich oft, ist der Russeintrag erhöht. Erhöhter Russeintrag lässt in der Regel auf defekte injektoren oder einen Partikelfilter dessen Lebenserwartung abgelaufen ist Rückschließen. Auch falsche Sensorwerte können die, wenn es den so ist, häufigen Regenerationen hervorrufen. Das Ergebnis ist das selbe. Dieseleintrag ins Motoröl.

Wie gesagt es ist einfach eine systematische Fehlersuche nötig, dann bringt man das ganze auch in den Griff.

Natürlich gibt es noch sehr viele andere Ursachen für eine Öl Verdünnung, aber anfangen mit der Suche sollte man beim DPF.

Grüße und nichts für ungut
Zuletzt geändert von Seicodad am 21.07.2017, 08:57, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Auris 1,4 D4D Ölverdünnung

#13 Beitrag von moepmanauto » 21.07.2017, 08:56

Da ich von Anfang an nur Probleme mit dem Auris hatte, ist er jetzt verkauft. Erst hat er Öl gesoffen wie irre, dann kaputter Differenzdrucksensor (800€), schlechte Lackqualität, Kupplung bei ca. 110.000km defekt (1200€). Jetzt hat er Diesel im Öl und versucht ständig einen laut FTH völlig gesunden DPF freizubrennen (ca. alle 100km), Ursache unbekannt. Wasserpumpe undicht. Mir reichts bin seit 2002 Toyota gefahren aber dies war mein letzter. Bin enttäuscht über die nachlassende Qualität und Kulanz von Toyota. Nächsten Donnerstag ist mein neues Auto, ein Mitsubishi Lancer 1.6 Cleartec fertig zur Abholung und dann geht der Auris mit weg. Sorry aber das Auto ist in meinen Augen ein Fass ohne Boden geworden. :danke:
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Re: Auris 1,4 D4D Ölverdünnung

#14 Beitrag von Tim » 21.07.2017, 16:04

Bei Youtube gibts eine Werkstatt-Video zu "TSB EG-0017T-0411": https://www.youtube.com/watch?v=N4qwFE8jTzc
(verständliches Englisch)

Auch wenn dort "Engine oil consumption / Engine oil level increase" drunter steht, ist die ganze Zeit von oil consumption die Rede.

Aber ganz zu Beginn ist immerhin die Rede, dass eine Ursache eine Häufig abgebrochene Regenerierung ist. Das hatte ich mal bei nem Diesel-Golf gehabt. Beim 6er Golf mit dem 1.6er war das ein bekanntes Problem und es gab ein Software-Update. Daher 2 Fragen:
1. hat sich dein Fahrprofil irgendwann geändert, dass es daran liegen könnte
2. Wurde irgendwann ein Software-Update in der Werkstatt aufgespielt? Wenn ja, kann die Werkstatt das rückgängig machen? Vielleicht gibt es zwischenzeitlich auch eine neuere Version.

Im Video bei ca. Minute 10:30 sind mehrere Sensoren einezeichnet. Wenn einer Mist misst, wird die Regenerierung auch auf die Nase fallen. Ich schreib das deswegen, weil ich bei meinem alten Yaris (Benziner) seinerzeit auch Probleme mit einem Sensor hatte (Luftmengenmesser), was dann einen ganz anderen Fehler erzeugt hat: Katalysator-Wirkungsgrad außerhalb Toleranz.
Den Tipp mit dem LMM hatte ich damals über einen privaten Kontakt bekommen. Vielleicht ist Toyota auch etwas bekannt. Die Werkstatt einfach mal direkt drauf ansprechen, ob irgendwelche Sensoren bei dem Modell häufiger verrecken.


Ab 21:30 wird es dann doch interessant, was den Diesel-Eintrag im Öl angeht. Dort sagen sie, dass man mit 1 Stunde Betrieb (Motor laufen lassen) sichersellen kann, dass der Diesel verdampft durch das PBC-System (ist das eine Abgasrückführung?!) geführt, verbrannt und in Richtung Auspuff raus ist (frei übersetzt).
moepmanauto hat geschrieben:Erst hat er Öl gesoffen wie irre, dann kaputter Differenzdrucksensor (800€)
Dann schau dir mal das Video an. Dieser Differenzdrucksensor hat auch mit dem DPF zu tun.
Mir scheint die Richtung von Seicodad immer mehr Sinn zu ergeben...
Olav_888 hat geschrieben:Nur erkläre doch mal bitte, wie bei den von Dir angegeben Gründen Diesel in's Öl kommen soll?
Beschreib Toyota im oben verlinkten Video.



Hoffe, mein Beitrag ist nicht all zu wirr geschrieben. Schaut euch das Video an, wenn ihr halbwegs Englisch vesteht, dann ergibt das alles Sinn ;-)

Am Ende ist es für mich (mal wieder) eine Bestätigung aus gutem Grund keinen Diesel zu fahren. Kostentechnisch einfach nicht kalkulierbar...

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Re: Auris 1,4 D4D Ölverdünnung

#15 Beitrag von moepmanauto » 21.07.2017, 18:09

Also vor 2 Jahren hatte der das volle Programm bei einem großen Rückruf auf den du dich beziehst. In dem Youtube Video ist ja alles zu sehen und es ist mir bekannt, bei mir wurde alles getauscht inkl. Ladeluftkühler, Turbo, das gesamte dazugehörige Schaluchsystem und es wurde auch ein SW-Update gemacht. Danach hatte ich zumindest vor dem hohen Ölverbrauch Ruhe (gesunken von 2l auf 10.000km auf ca. 0,3l auf 15.000). Der Differenzdrucksensor wurde vor dem Rückruf schon getauscht. Fahrprofil hatte sich die letzten 20.000km geändert insofern er statt ca. 50km am Tag dann immer ca. 120km am Tag gefahren ist (Versetzung durch Job). Das Problem fing unmittelbar nach dem letzten Ölwechsel an, obwohl da nix verkehrt gemacht wurde (Füllmenge 4,1l mit Filter und ca. 3,75l wurden eingefüllt). Die Ölstandsmarkierung war dann zunächst genau in der Mitte des Peilstabs, also normal. Dann begannen die ständigen Regenerationszyklen. Momentanverbrauch derweil bei 100km/h 8-9l/100km (normal 3,3l/100km), Dauer jedesmal ca. 15min. und das dann auch alle 100km sobald er warm war. Wie gesagt FTH hat nix gefunden außer den durch die ständigen Regenerationen erhöhten Dieselanteil im Öl. DPF-Werte alle im grünen Bereich. Der FTH hat seine Datenbank durchwühlt und da auch keine neue SW oder Ähnliches gefunden. Ein Mysterium für das ich dann auch noch nen Fuffy bezahlt habe ohne das was gefunden wurde außer der Folgeerscheinung Diesel im Öl. Wie gesagt jetzt ist vertraglich alles unter Dach und Fach und er geht nächste Woche weg. Trotzdem nochmals :danke: für die Tipps. MfG Robert
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