Auris 1.2L Turbo - Die Dreckschleuder!

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Ofenschlupfer
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Re: Auris 1.2L Turbo - Die Dreckschleuder!

#106 Beitrag von Ofenschlupfer » 27.09.2016, 10:17

Kamui77 hat geschrieben:Will heißen: bei Toyota Stammkunden schätzt man die zuverlässigen Saugmotoren und man weiß was man hat. Und es wird kein VW-, Opel- oder Ford-Kunde plötzlich einen Toyota kaufen, nur weil es diesen nun auch mit Turbo gibt. :schulterzuck:
Aber irgendwann muß doch auch bei jedem Toyotafahrer das erste Mal gewesen sein?

Ich persönlich interessiere mich aktuell für einen Toyota, weil es einfach nichts vergleichbares von den anderen Anbietern gibt.
Hatte aber bislang nur Franzosen und deutsche Fabrikate. Hätte ich auch wieder gekauft, hatte auch schon ein paar Favoriten, Golf Variant gefällt mir, der neue Renault Megane Grandtour wäre auch ein heißer Kandidat gewesen. Leider bekommt man nur noch die Coal Roller-Benziner mit ungewisser Zukunft.

Ich brauche was bodenständiges, ausgereifte Technik, sparsam&sauber und langlebig + nach Möglichkeit für deutlich unter 30k€.
Da bleibt für mich aktuell nur ein Auris TS Hybrid. Leider hab ich z.Zt. zu wenig Freizeit, um mal Fakten zu schaffen. Aber vielleicht klappt ja bis Weihnachten mit einem Kauf.

Grüße

Tim
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Re: Auris 1.2L Turbo - Die Dreckschleuder!

#107 Beitrag von Tim » 27.09.2016, 18:18

Ofenschlupfer hat geschrieben:Aber irgendwann muß doch auch bei jedem Toyotafahrer das erste Mal gewesen sein?
Ich denke, Kamui wollte da etwas Anderes zum Ausdruck bringen. Die "einfachen" Sauger laufen einfach und dieses Fahren ohne teure Reparaturen ist etwas, was die Toyota-Kundschaft schätzt. VW hat in den letzten Jahren ja schön gezeigt, dass einplötzlicher Wechsel vom "Altbewährten" auch gewaltig in die Hose gehen kann. Stichwort Steuerkette beim TSI oder DPF beim Diesel.
So lange Toyota beides anbietet (Sauger und Downsizing-Turbos) wird die Kundschaft eher zum Sauger greifen. Hinzu kommt, dass Toyota mit den HSDs eine dritte interessante Alternative hat. Auch wenn das in manchen Augen auch "neumodisches Zeug" sein mag, ist die Technik ca. 20 Jahre alt und bewährt. Das spiegelt sich auch in den Verkaufszahlen wieder.
VW ist das ganze anders angegangen, als die TSIs auf den Markt kamen. Da war davon die Rede, dass man Diesel und Benziner näher angleichen will. Und dann wurde mit dem Druck untenrum geworben. Das tut Toyota an der Stelle nicht: Es ist einfach ein neuer Motor. Der ist nicht sportlich. Der ist genauso langweilig wie der alte, funktioniert nur anders. Und Toyota bringt das Prinzip, nach dem die Probleme mit den TSIs schon in der Presse waren. Die Stammkundschaft wird sich dafür also eher nicht interessieren.

Und nur wegen dem Motor wird keiner die Marke wechseln. Das gleiche Konzept gibts bei allen Herstellern. Wozu dann Toyota? Das Alleinstellungsmerkmal sind die HSDs. Und genau das sieht man in der Verkaufsstatistk. Irgendwo habe ich demletzt mal gehört: Wenn Hybrid, dann Toyota. Und wenn Toyota, dann Hybrid. Das beschreibt es ziemlich gut. Und wer der Technik (nach 20 Jahren) noch nicht traut oder wem sie einfach zu teuer ist, für den hat Toyota noch die "alten" Sauger oder auch Diesel.

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Re: Auris 1.2L Turbo - Die Dreckschleuder!

#108 Beitrag von Auris2010 » 28.09.2016, 11:05

Tim hat geschrieben:So lange Toyota beides anbietet (Sauger und Downsizing-Turbos) wird die Kundschaft eher zum Sauger greifen.
Da muss ich dir aus meiner Sicht zustimmen, denn ich würde den Turbo nicht nehmen.
Tim hat geschrieben:Und nur wegen dem Motor wird keiner die Marke wechseln.
Ja doch ich würde aktuell die Marke wechseln, müsste ich mir ein neues Auto zulegen, da ich nur einen Sauger fahren möchte und mir der 1,33er zu lahm bzw. der Hybrid nicht für meinen Bedarf geeignet ist. Mein Favorit wäre der Mazda3.

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Re: Auris 1.2L Turbo - Die Dreckschleuder!

#109 Beitrag von Olav_888 » 28.09.2016, 11:40

Dem mit dem Motor muss ich zustimmen, ich höre es immer wieder von Toyotafahrern, dass sie jetzt lieber xyz genommen haben, weil sie halt etwas mehr PS, lieber einen Turbo oder sonst was hätten.
Ich würde mal behaupten 50% der Autofahrer sind nicht auf eine Marke festgelegt, die andern 50% fahren VAG/BMW/Mercedes ;)
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Re: Auris 1.2L Turbo - Die Dreckschleuder!

#110 Beitrag von Chris1983 » 28.09.2016, 11:51

So wie Auris2010 sagt ist der Mazda 3 nicht nur Chick sondern die skyactive Motoren wirklich erste Sahne.
Solche Maschinen müsste es auch für die Toyotapalette geben, dann würden sie aber dem Hybrid im eigenen Haus arge Konkurrenz machen weshalb ich glaube das sie diese Motoren. Ich anbieten.
Für Leute die etwas mehr power wollen ist toyota halt leider nichts.
Man könnte ja den RAV Hybrid in den Avensis oder gar Auris verbauen, die vmax auf 200 setzen und evtl schaltstufen mit schaltwippen simulieren in einer sportversion.
Möglich ist das sicher und ich denke es gäbe auf jeden Fall wesentlich mehr Interessenten für diese Autos.
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Francek
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Re: Auris 1.2L Turbo - Die Dreckschleuder!

#111 Beitrag von Francek » 28.09.2016, 13:00

Ich habe den aktuellen Mazda 3 skyactive zusammen mit dem Direktschaltgetriebe für einige tausend Kilometer in Kanada gefahren und muss sagen, ich war ernüchtert. Von der vom Hersteller versprochenen "hybrid-like fuel economy" war er doch noch ein ganzes Stück entfernt: trotz der vorgeschriebenen gemächlichen Fahrweise kamen am Ende stabil etwa 5,9l/100km heraus. Gleichzeitig war der Motor schon bei relativ niedrigen Drehzahlen stets akustisch präsent und wurde von der Automatik ähnlich einem HSD bereits bei moderaten Leistungsanforderungen auf hohe Drehzahlen getrieben, ohne dabei viel spürbare Dynamik zu entwickeln. Ich habe zu meiner Frau gesagt "Auch andere Väter haben jaulende Töchter", denn er war beim Beschleunigen dem HSD in Klang und gefühltem Temperament sehr ähnlich - letztlich genau wieder dieser aber auch faktisch deutlich dynamischer als es sich aufgrund der fortwährend hohen Drehzahlen und des weichen Schaltens anfühlt. Natürlich konnte man den Effekt (im Ggs. zum HSD) durch Nutzung der manuellen Schaltgasse unterbinden. Aber dann ging wenig und der Verbrauch schien sich auch nicht positiv zu entwickeln. Man schien bei Mazda gute Gründe für die gewählte Getriebeabstimmung zu haben.
Letztlich war ich enttäuscht, hatte ich doch von den -in der kanadischen Ausführung- über 150PS mehr Dynamik und Geräuschkomfort erwartet. Das Außendesign allerdings hat mir äußerst gut gefallen. Über innen kann man streiten: Wirkte auf mich wie eine etwas barockisierte Kopie des A3. Nicht häßlich, aber etwas schal.

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Re: Auris 1.2L Turbo - Die Dreckschleuder!

#112 Beitrag von Kamui77 » 28.09.2016, 16:44

Man muss mal ein paar Sachen genau beim Namen nennen, und dann den Zusammenhang betrachten.

1.) In Deutschland wurde durch jahrelane Polemisierung und Prägung der Printmedien ein hochdrehender Motor verschrieen. Nahezu alle Tester haben den Ölbrenner mit seinen Brummelzahlen knapp über 1000 hochgelobt, im Anschluss kam noch das Turbopfeifkonzert der Downsizingmotoren mit dazu. Rein technisch spricht nichts gegen Motoren die ausgedreht werden, da die Motoren je nach verwendeter Technik auch in unterschiedlichen Kennfeldern effektiv arbeiten

2.) Der Hintergrund für die Finanzierung der Pressepolemik durch VW, Ford und andere liegt darin, dass man beim Basismotor den Japanern nicht das Wasser reichen konnte. Nur bei Ford gab es mit Ti-VCT eine komplexe Ventilöffnungszeitensteuerung wie bei Toyota/Honda/Mazda, während es bei VW nur auf primitiven Level lief. Eine Ventilhubsteuerung gab es weder bei Ford, noch bei VW. An Stelle ihre Motoren entsprechend weiterzuentwickeln, ließen diese Hersteller von Zulieferern einen Turbolader samt Ladeluftkühler anflanschen und drückten im Anschluß die Kosten. Dieses simple Billigprodukt wurde von den Medien als die Revolution verkauft und nicht als die Kapitulation vor der japanischen Technik, die es eigentlich war

3.) Die Japaner optimierten in der Zwischenzeit ihre Saugmotoren noch weiter und führten Atkinson-/Miller-Zyklus ein um Drosselklappenverluste zu vermeiden sowie die Effizienz zu steigern. Der Hybridantrieb ist nur nochmal die Weiterführung des Atkinson-/Miller-Motors, bei welchem ein Elektromotor die Antriebsarbeit in Zeiten schlechter Bedingungen für den Verbrennungsmotor übernimmt (z.B. beim Anfahren). Der niedrige Spritverbrauch resultiert in erster Linie aus der Effizienz des Motors - besonders deutlich sieht man dies, wenn man VW Plug-in-Hybride und Toyota oder Honda Vollhybride in Japan vergleicht. Dort wird der reine Hybridverbrauch angegeben, und die VWs schneidern mit ihren Minimotoren deutlich schlechter ab

4.) Bleiben wir noch kurz in Japan. Hier wird der Auris z.B. mit 1.8L Valvematic Motor als sportlicher RS angeboten. Sind wir mal ehrlich, wer Leistung haben möchte, will in der Regel auch einen kernigen Sound und sowas liefert ein größerer Saugmotor ganz einfach besser, als ein röchelnder Downsizer.

5.) In Europa ist man der CO2 Hysterie verfallen und macht mit dieser auch gut Kasse. Die Minimotoren werden extra für den NEFZ Zyklus gebaut - auf der realen Straße sieht die Sache schon ganz anders aus. Das merkt man wenn man Spritmonitor Verbräuche des 1.6L Valvematic mit dem 1.2L Turbo vergleicht. Hinzu kommt bei den Downsizern die hohe Anfälligkeit für Schäden und der extreme Schadstoffaustoß, dass es eigentlich schon Körperverletzung und ein Skandal ist. Ein Ford Mondeo 1.0L Ecoboost hat in einem Emissionstest im Stadtverkehr mehr NOx ausgestoßen als so manche Diesel. Ein 2.0L Saugbenziner hat am Ende des Tages weitaus weniger Einfluß aufs Erdklima, als ein Minimotor der neben dem Klimagift NOx auch nock kräftig Aschepartikel herausbläst, welche um den Erdball wandern und sich auf Eisflächen legen, so daß das Sonnenlicht nicht zurückgestrahlt wird und der Planet sich schneller erwärmt.


Nun ist die Frage, wem nützt sowas? Doch eigentlich nur einer verlogenen und fahrläßigen Autoindustrie, welche mit dreckigen Dieselfahrzeugen bereits für ungezählte Tote sowie zahlreiche Atemwegserkrankungen verantwortlich ist. Der Staat macht bei diesem Selbstmordangebot auf Raten auch noch fleißig mit. Mich ärgert sowas ungemein, aber gut am Ende muss das jeder für sich selbst entscheiden.
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Re: Auris 1.2L Turbo - Die Dreckschleuder!

#113 Beitrag von Tim » 28.09.2016, 17:23

Chris1983 hat geschrieben: Man könnte ja den RAV Hybrid in den Avensis oder gar Auris verbauen, die vmax auf 200 setzen und evtl schaltstufen mit schaltwippen simulieren in einer sportversion.
Möglich ist das sicher und ich denke es gäbe auf jeden Fall wesentlich mehr Interessenten für diese Autos.
Im Avensis wird Toyota den vielleicht bringen. Zeit wäre es für einen Avensis Hybrid. Dort wäre der HSD aus Auris/Prius auch etwas untermotorisiert.
Aber dass Toyota den im Auris bringt, kann ich mir nicht vorstellen. Toyota hat den HSD das Öko-Label aufgedrückt. Jetzt noch ein Sport-Label drauf, trauen die sich nicht. Generell muss man (leider) sagen, dass Toyota im sportlichen Segment hierzulande nichts anbietet (und jetzt kommt mir nicht mit dem GT86). Früher stand TS bei Toyota noch für sportliche Modelle. Obendrein kam dann noch TTE, was noch etwas mehr Fahrleistung versprach. Das ist alles weg.
Warum nicht mal der Mut ein Editionsmodell mit einem stärkeren Hybrid? Damit könnte man sicher den ein oder anderen TDI-Fahrer überzeugen, denn nicht wenige von denen Fahren einen TDI weil der "Bums" bei moderaten Verbrauch hat.
Ich bin mir sicher, dass Toyota nichtmal groß Werbung machen müsste, wenn sich rumspricht, dass man 200PS bei unter 6 Liter Super Realverbrauch haben kann.
Aber nein, ich glaub nicht dran, dass Toyota den Antrieb im Auris bringt.

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Re: Auris 1.2L Turbo - Die Dreckschleuder!

#114 Beitrag von Auris2010 » 29.09.2016, 07:50

Ja Tim so eine 2017er Yaris WRC Sonderedition mit entsprechendem Motor wäre schon ein Hit :ahh:

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Re: Auris 1.2L Turbo - Die Dreckschleuder!

#115 Beitrag von iMacAlex » 29.09.2016, 17:31

Bitte beim 1.2L Turbo von Toyota bleiben :!:
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Re: Auris 1.2L Turbo - Die Dreckschleuder!

#116 Beitrag von Cillian » 29.09.2016, 23:31

Tim hat geschrieben:Und wer der Technik (nach 20 Jahren) noch nicht traut oder wem sie einfach zu teuer ist, für den hat Toyota noch die "alten" Sauger oder auch Diesel.
Haben sie das?
Ich suche aktuell ein Mittelklassewagen, Auris Größe oder größer, Langstrecken-Überlandtauglich (90km Minimum am Tag), ordentliches Licht, für die Berge hier anständig motorisiert (120PS plus)
Was bekomme ich bei Toyota?
Den 2l Diesel von BMW mit 143PS im Avensis und RAV, den RAV als Hybrid, den Corolla als 1.6er Benziner, Den Avensis als 1.6er und 1.8er Benziner.
Eigentlich fällt nur der Corolla in mein Preis-und Anforderungsprofil, der hat aber wiederrum nur Halogen-Licht.
Rav ist mir zu groß und nicht sparsam genug, sowie zu teuer. Avensis zu groß und zu teuer.

Ja theoretisch gibt es da noch die Hybriden wie Auris und Prius, von deren angegebenen 136/122 PS bei der Hälfte der Steigung hier her noch 100PS und eine laute Geräuschkulisse übrig bleiben, und der Tank so winzig ist dass ich trotz gespartem Sprit 2 mal die Woche tanken muss...
So, dann gibt es noch den kleinen Hersteller Mazda, der irgendwie alles richtig zu machen scheint für meine Anforderungen:
Reifendruckkontrolle passiv über ABS, großvolumige Saugbenziner und moderne Diesel mit Einstiegsleistungen über der Maximalleistung der vergleichbaren Toyotas, ordentliches Licht für jedes Modell erhältlich, Preise ähnlich, dichteres Händlernetz, größere Farbauswahl und meist niedrigere Versicherungseinstufungen.
Hatte vorgestern eine Probefahrt im 1.2er Auris, ich wollte ihm eine Chance geben, aber für mich ist das nichts. Der Motor fühlt sich Welten langsamer an als der 1.6er Valvematik, wenn man weiß wofür das Drehzahlband da ist. Auf der Ortsumgehung war er weniger agil, lauter, und weniger elastisch im Überholversuch für mein Empfinden.
der 120PS Benziner im Mazda 3, den ich 2 Wochen vorher gefahren bin, war da trotz seiner seltsamen Leistungscharakteristik angenehmer zu fahren, einfach "mehr Auto". Nächste Woche darf der 150PS Diesel es sich unter meinem Popo gemütlich machen, dann wird wohl entschieden...
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Re: Auris 1.2L Turbo - Die Dreckschleuder!

#117 Beitrag von moff » 29.09.2016, 23:51

Cillian hat geschrieben:[...] und der Tank so winzig ist dass ich trotz gespartem Sprit 2 mal die Woche tanken muss...
Du fährst über 80 000 km pro Jahr? Hui! :denken:

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Re: Auris 1.2L Turbo - Die Dreckschleuder!

#118 Beitrag von Cillian » 30.09.2016, 00:50

Nein, 40.000. Aber ich versuche wenn möglich immer 100km Reserve im Tank zu halten, weil ich weiß nie wann ich mal nachts kurzfristig einspringen muss, wenn die Tankstellen unterwegs zu haben. Das heißt mit meinem Yaris sind im Idealfall 600km möglich, bei 800km die Woche heißt das meistens 2 mal tanken - ich fahr den Tank ja nicht immer bis zur Reserve
Beim Auris und Prius geht das sogar halbwegs, hatte meine Vergleichstabelle falsch gelesen und bin von 41l Tankvolumen ausgegangen, obwohl es 45l sind. Damit ist das Tankargument - ich sag mal - entschärft
Ein Hyundai i40 hat übrigens 70l Tank, damit schafft man beim Spritmonitor-Durchschnittsverbrauch der 1.7er TGI 1000km und hat noch 100km Reserve ;-)
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Re: Auris 1.2L Turbo - Die Dreckschleuder!

#119 Beitrag von Chris1983 » 30.09.2016, 06:14

Da du grad i40 sagst, den hätte ich die Tage mal zur Probe einfach aus Interesse da er einer der wenigen saugbenziner ist mit etwas mehr bums.
Ein 2.0 mir 165ps mit ordentlich Platz und Ausstattung für einen absolut überzeugenden Preis. Auf den etwa 50km Testfahrt einen Verbrauch von um die 7 Liter, was wie ich finde ein guter Verbrauch ist. Man teste ja und da braucht er halt etwas mehr.
Ein tolles und hübsches Auto welches sicher auch auf Jahre zuverlässig sein wird.

Da ist der 1.2er Auris leider nichts gegen obwohl man da besser mit dem avensis vergleichen sollte welcher aber auch nicht solche Motoren liefert.
Darum glaube ich auch das der 1.2er keine große Zukunft haben wird und wer toyota fahren möchte wahrscheinlich den Hybrid nehmen wird. Was auch nach meiner Ansicht nach die beste Entscheidung sein wird.
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Re: Auris 1.2L Turbo - Die Dreckschleuder!

#120 Beitrag von TF104 » 01.10.2016, 08:54

Cillian hat geschrieben:Haben sie das?
Ich suche aktuell ein Mittelklassewagen, Auris Größe oder größer, Langstrecken-Überlandtauglich (90km Minimum am Tag), ordentliches Licht, für die Berge hier anständig motorisiert (120PS plus)
Was bekomme ich bei Toyota?
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Eigentlich fällt nur der Corolla in mein Preis-und Anforderungsprofil, der hat aber wiederrum nur Halogen-Licht...
Sicher?
Im Konfigurator können LED Scheinwerfer ausgewählt werden.
Allerdings kostet meine Konfiguration (Exe,LED,Automat)auch 28000€...
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