Chiptuning beim neuen Auris Turbobenziner

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Re: Chiptuning beim neuen Auris Turbobenziner

#16 Beitrag von sloth » 30.12.2015, 15:07

Einen Hybrid braucht man nicht brauchen, den braucht die Welt! ;)

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Re: Chiptuning beim neuen Auris Turbobenziner

#17 Beitrag von Auris2010 » 30.12.2015, 18:02

Nicht, wenn man nicht viel mit dem Auto fährt und das hauptsächlich auf der Autobahn, denn dann ist für die Welt auch ein Benziner genug und der Hybrid überbezahlt ;)

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Re: Chiptuning beim neuen Auris Turbobenziner

#18 Beitrag von Meik » 30.12.2015, 19:08

Auris2010 hat geschrieben:Obwohl man lange teilweise ähnlich langweilige Fahrzeuge gebaut hat wie VW, kam man im deutschsprachigen Raum einfach nicht an Golf/Polo, Kadett/Astra oder Escort/Focus vorbei. Dafür ist die deutsche Presse einfach zu selbstverliebt, die österreichische zu deutschlandhörig und deren Leser zu gutgläubig.
Das hat weniger mit der Presse als mit den Autos zu tun. Hab mich für den nächsten Wagen aufgrund des tollen Hybridantriebes für den Auris entschieden, das war aber schon ein ziemliches Für und Wider. Den Hybridantrieb müssten mal mehr Leute fahren, dann würden viele ihre Meinung zu "brauch ich nicht" revidieren. Neben dem Verbrauch ist es einfach ein unheimlich komfortabler Antrieb.

Was Toyotas Autos aber fehlt ist die Detailarbeit, für den deutschen Markt guter Diesel mit ein paar PS mehr und mehr mögliche Ausstattung. Zur Ausstattung siehe den entsprechenden Thread. Details sind z.B. so Kleinigkeiten wie Verstellbarkeit der Armauflage in der Mittelkonsole, Fenster nicht über FFB schließbar, Fahrzeug nicht mit offener Heckklappe abschließbar, Geräuschdämmung, Feinabstimmung vom Fahrkomfort, ...

Mit dem Turbo sind sie von der Fahrbarkeit auf dem richtigen Weg, so eine schlappe Drehorgel von Saugmotor will ich nicht mehr haben. Für einen sportlichen Fahrer mag das schön drehfreudig sein, im Alltag nervt das eher. Nach einer Probefahrt war aber klar dass der Hybrid der bessere Turbo ist, da kaschiert der E-Motor die Schwäche bei unteren Drehzahlen.

Zum Chiptuning: Beim Turbo geht natürlich was, man sollte sich aber auch Gedanken über den Fahrstil machen. Für ab und an mal mehr Schub zum Überholen kein Thema, für ständig höheres Tempo auf der Bahn eher nein. Chiptuning erzeugt nunmal mehr Leistung zu Lasten der Haltbarkeit und noch mehr der Abgaswerte außerhalb der Lastzustände wo die Abgasmessungen gemacht werden. Darüber muss man sich klar sein wenn man über Chiptuning nachdenkt.

Ein Atkinsonzyklus ist kein Geheimnis, entsprechende Steuerzeiten bei niedriger Last haben viele Motoren ohne dass da mit "Atkinson" Werbung gemacht wird. Simple Thermodynamik. Für mehr Leistung braucht man dabei mehr Hubraum oder verzichtet auf die kürzere Verdichtung bei höherer Leistungsanforderung. Daher hat der Hybrid ja auch einen für die "paar" Benzin-PS einen vergleichsweise großen Hubraum damit er in weiten Lastzuständen effizient laufen kann. Er muss aber dank Hybrid auch nicht den Spagat von minimaler Last bei konstantem Stadttempo bis hoher Spizenlast beim Beschleunigen abdecken da ihm dabei der E-Motor hilft.

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Re: Chiptuning beim neuen Auris Turbobenziner

#19 Beitrag von TF104 » 30.12.2015, 20:19

:offtopic:
Meik hat geschrieben:
... Was Toyotas Autos aber fehlt ist die Detailarbeit, für den deutschen Markt guter Diesel mit ein paar PS mehr...
Mit den Details gebe ich dir Recht, aber das mit den Dieseln kannst du vergessen.
Zu den Details würde ich mal endlich palettenübergreifend brauchbares Licht.
Man kann Xenon und LED, bietet es aber nur schwer an. Warum?
Ich meine das Toyota auf viele teure, technische Spielereien verzichtet finde ich nicht so schlecht. Vieles ist noble Spielerei und vor allem nicht ausgreift und funktioniert fehlerfrei bis ins hohe Alter.
Und das widerspricht der Firmenphilosophie von Toyota. Die sollen bis ins hohe Alter fehlerfrei fahren und keine teuren Reparaturen haben.
Im Detail zeigt Toyota ja das sie es können. Einfach mal die aktuellen Innenräume ansehen. Die sind sehr gelungen (Auris, Avensis).

Und das Thema Diesel ist bei Toyota "durch". Nur noch technisch äußerst aufwändig sind halbwegs saubere Diesel herzustellen. Ich sag nur Thema Stickoxyde.
Da wird Toyota für den deutschen Nischenmarkt -und nichts anderes sind wir hier!- keine teure Entwicklungsarbeit reinstecken. Und die paar PS mehr sind auch so ein Thema.
Wo außer auf manchen (immer weniger werdenden) deutschen Autobahnabschintten kann man legal schneller als 130km/h fahren?
Zudem ist es tatsächlich der angesprochene Flottenverbrauch. Toyota liegt da voll im Plan.

Das hat jetzt nix mit Miniturbomotortuning zu tun...
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Re: Chiptuning beim neuen Auris Turbobenziner

#20 Beitrag von Günni56 » 30.12.2015, 20:29

Kamui77 hat geschrieben:Die freie Operationswahl zwischen beiden Zyklen ist eine Technik, die derzeit nur Toyota und Honda drauf haben, sonst niemand auf der Welt! Wenn da nun jemand mittels Chiptuning herumbastelt und in die komplexen Steuerzeiten eingreift, geht er damit ein hohes Risiko ein seinen/ihren Motor zu schädigen.
Danke für den Tipp. Damit ist der 1.2er Turbo für mich auch keine Option mehr - da wird es motorenmäßig langsam eng bei Toyota. Ich nehme mal an, den 2.0l-Boxer werden die wohl kaum in den Yaris oder Auris einbauen? (lol)
Auris2010 hat geschrieben:Wenn ich heute vor der Entscheidung stehen würde, mir ein neues Auto kaufen zu müssen, wüsste ich nicht ob es ein Auris werden würde. Hybrid brauche ich nicht, Turbo mag ich nicht, Diesel fahre ich aus Prinzip nicht und der 1,33er ist mir im Auris zu lahm.
Kling ein wenig nach: "Toyota, ich habe fertig..."
Ich finde es ziemlich schade, dass ein Hersteller, der einen GT 2000, eine Supra, Celicas und einen MR2 im Angebot hatte, jetzt so auf "Wir retten die Welt mit unseren Autos" macht. Nichts gegen das Angebot an Hybriden und Wasserstoffautos. Aber was spräche dagegen, auch einen Yaris z. B. mit 120 PS oder einen Auris mit 150 PS im Angebot zu haben? Oder gar einen GT 86 mit einem ordentlichen Sportwagenmotor?

@Meik:
Bist Du den 1.2er Turbo und den Hybrid im Auris gefahren? Ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass der Hybrid einen besseren Durchzug haben soll. Ich habe die genauen Daten jetzt nicht im Kopf, aber beim 1.2er liegt das maximale Drehmoment - glaube ich - doch schon bei 1500 Umdrehungen an. Und der Hybrid ist zumindest in der Beschleunigung von 0-100 langsamer als der 1.2er.
Ich würde mir den Hybrid ein wenig stärker wünschen, warum bietet Toyota den nicht einfach in 2 Varianten an? Einmal als reinen Spritsparer und einmal in einer "Spaßvariante" mit ein wenig mehr Leistung.

Zum Chiptuning: Mein 2.0er Auris ist chipgetunt. Ich habe keine Ahnung, wie hoch die Endgeschwindigkeit ist, interessiert mich auch nicht, ich gehöre nicht zur Raserfraktion. Aber die 80 Newtonmeter Drehmoment mehr sind bei jedem Überholvorgang eine echte Wohltat. Und ab und an macht es auch einmal Spass, auf der Autobahn an einer Steigung auf der linken Spur einfach Gas zu geben, um der "Lichthupennervensäge" hinter mir davon zu fahren (klappt leider nicht immer).
TF104 hat geschrieben:Das hat jetzt nix mit Miniturbomotortuning zu tun...
Die dicksten Motoren kamen und kommen aus Amerika. Und dort herrscht ein rigides Tempolimit. Und wenn hier im Forum geschrieben wird, dass Toyota stärkere Motoren in den USA und in Japan (ebenfalls rigides Tempolimit) anbietet, sehe ich nicht, warum man man nicht z. B. aus dem 1.2er Turbo mit 116 PS auch einen 1.6er Turbo mit 150 PS machen und bei uns anbieten kann. Nichts gegen den 1.2er. Aber den hätte ich gerne im Yaris.
Zuletzt geändert von Shar am 04.01.2016, 08:25, insgesamt 4-mal geändert.
Grund: Zitate eingekürzt, 4-Fachbeiträge zusammen geführt

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Re: Chiptuning beim neuen Auris Turbobenziner

#21 Beitrag von Marco26031975 » 30.12.2015, 23:21

Ich sag nur "Flottenverbrauch" in der BRD/EU.

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Re: Chiptuning beim neuen Auris Turbobenziner

#22 Beitrag von Meik » 31.12.2015, 00:29

Vielleicht sollten wir das in ein extra Thema schieben. Die Diskussion ist durchaus interessant, hat aber mit dem Thema Chiptuning beim Turbobenziner nicht mehr so viel zu tun. :offtopic:

Aber nein, den 1.2er im Auris bin ich noch nicht gefahren. Dürfte sich aber nicht viel anders fahren als andere kleine Turbobenziner anderer Marken auch. Auf dem Papier tut er sich mit Automatik von den Fahrleistungen nichts mit dem Hybrid. Und dass der Flottenverbrauch der Grund sein soll kann ich nicht so recht glauben, scheint die Verkaufszahlen nicht zu interessieren der Flottenverbrauch. :schulterzuck:

Und wenn ich so bei Freunden/Bekannten die Reaktionen sehe als ich was von "hab nen Toyota bestellt" erzählt habe haben die meisten die nur als "Hybridkisten für Ökospinner" auf dem Schirm. Bei mir war es eher "geiler komfortabler Antrieb - das Auto drumherum akzeptabel, mehr nicht". Vom reinen Auto ist der Auris gegen VW, Opel oder Ford locker eine Modellgeneration zurück.

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Re: Chiptuning beim neuen Auris Turbobenziner

#23 Beitrag von TF104 » 31.12.2015, 01:59

Die, die Toyotas als Ökospinnerkisten abtun sind sicher auch die, bei denen man mit einem Drecksdiesel immer richtig liegt... :lol:

Letztlich ist es halt der Lauf der Zeit. Und die wird zukünftig für Diesel mal richtig eng.
Downsizing ist für die Hersteller ja auch nicht schlecht, denn was lange hält bringt kein Geld.
Das kleine Minimotörchen das Material hoch belasten sollte Jedem einleuchten.
Und der ach so sparsame Diesel ist halt eine Dreckschleuder. Die Leute sehen nur den Verbrauch.
Im übrigen sind das diese Minimotoren mit magerem Lauf offenbar auch da dort sowohl das Feinstaubproblem eines wird als auch die Stickoxydwerte deutlich höher sind.
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Re: Chiptuning beim neuen Auris Turbobenziner

#24 Beitrag von nightsta1k3r » 31.12.2015, 07:32

TF104 hat geschrieben:Wo außer auf manchen (immer weniger werdenden) deutschen Autobahnabschintten kann man legal schneller als 130km/h fahren?
Abgesehen von einigen Exotenstaaten in Asien und Afrika gibt's in der Türkei eine Strecke und dann ein paar Interstates im Süden der USA, da ist nur "verantwortungsvolles Fahren" vorgeschrieben, was im Gegensatz zu D auch funktioniert.

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Re: Chiptuning beim neuen Auris Turbobenziner

#25 Beitrag von Auris2010 » 31.12.2015, 07:49

Günni56 hat geschrieben:Kling ein wenig nach: "Toyota, ich habe fertig..."
Nein in keinster Weise. Wir haben einen Aygo und der ist für die Stadt perfekt. Natürlich nicht für den Verbrauch bei vielen kurzen Strecken, aber die 3,5 Meter passen in jede noch so kleine Parklücke und meine Frau will auch den neuen wieder haben. Zudem bin ich mal einen 1,33er Yaris Probe gefahren und dort gefällt mir der Motor. Immerhin hört das Gewicht beim Yaris dort auf wo es beim Auris erst leicht anfängt zu beginnen ;)

Das Thema stärkere Motoren beginnt ja schon beim Aygo, den es nur mit 69 PS gibt. In der Schweiz wird er auch mit 82 PS angeboten (dort ist der EU-Flottenverbrauch egal) jedoch wieder ohne Automatik. Mir würde ja der 1,33er im Aygo gefallen :D

Was mir am neuen Auris auch nicht gefällt ist sein Hinterteil. Das erinnert mich an jenes vom Mazda3 der 1. bzw. 2. Generation und hat mich damals vom Kauf eines Mazda3 abgehalten.
Meik hat geschrieben:Den Hybridantrieb müssten mal mehr Leute fahren, dann würden viele ihre Meinung zu "brauch ich nicht" revidieren. Neben dem Verbrauch ist es einfach ein unheimlich komfortabler Antrieb.
Als wir den Aygo mal beim Service hatten, habe ich einen Auris HSD als Ersatzwagen bekommen. Ich bin ihn gut 190 km gefahren (ca. 100 km Autobahn, 60 km Landstraße/Schnellstraße und Rest Stadt, was in etwa meinem Auris-Streckenprofil entspricht) und habe dabei ca. 6 Liter benötigt. Auf so einem Streckenprofil komme ich mit dem 1,6er Auris auf 6,5-7,2 Liter (je nach Verkehr und Witterung). Den Preisunterschied bei der Anschaffung fahre ich im Leben nie rein und bei uns in Österreich zahlst du für den Hybrid genausoviel KFZ-Steuer wie für den 1,33er die im Vergleich zu Deutschland recht happig ist. Jetzt weißt du warum ich den nicht brauche ;)
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Grund: Doppelzitat entfernt, Zitat eingekürzt

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Re: Chiptuning beim neuen Auris Turbobenziner

#26 Beitrag von Kamui77 » 02.01.2016, 14:34

Bei Toyota Deutschland hat es sich mit Hot Hatches oder stärkeren Motorisierungen, da wird wirklich nur noch auf CO2 geschaut und ein Minimalprogramm an Modellen und Motoren angeboten. In Japan gibts den Auris mit 1.2L Turbo, 1.5L VVT-i und 1.8L Valvematic. In Nordamerika gibts den baugleichen Scion iM mit 1.8L Valvematic.

Das letzte Monster von Toyota war glaube ich der Toyota Blade Master mit 3,5L V6 VVT-i Motor. Erschien aber nur in Japan als Rechtslenker.
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Re: Chiptuning beim neuen Auris Turbobenziner

#27 Beitrag von Tim » 03.01.2016, 10:22

Günni56 hat geschrieben: Ich finde es ziemlich schade, dass ein Hersteller, der einen GT 2000, eine Supra, Celicas und einen MR2 im Angebot hatte, jetzt so auf "Wir retten die Welt mit unseren Autos" macht.
Da bin ich mir nichtmal sicher, ob es an Toyota oder am Importeur liegt. Aber im Kern gebe ich dir Recht. Die gleiche Kritik konnte man schon vor 10 Jahren auf toyotas.de lesen.

Damit der Flottenverbrauch sich in Grenzen hält, wäre es zumindest eine Überlegung wert, den nächstgrößeren Motor und auchnächstegrößeren HSD als Alternative in der Fahrzeugklasse anzubieten.
Aygo: 1.33er (der hat auch in den iQ gepasste, also passt er auch in den Aygo)
Yaris: 1.8er HSD oder ne TTE-Aufladung, wie sie beim P1 TS gab
Auris: HSD aus dem Camry/RAV 4 (keine Ahnung ob der passt)
usw.

Das würde zumindest einen sportlichen Eindruck hinterlassen. Im Moment hat Toyota den reinen Öko-Stempel drauf und wird den auch nicht so schnell los.

Auch sollte der Prius+ verschwinden. Weil er Prius heißt dürfte es viele schon abschrecken ihn zu kaufen. Ich zumindest fahre lieber ein Auto, das nicht Prius heißt und nicht so aussieht. Für den Prius+ gibt es ja bereits den Verso, bei dem Einige sicher gerne auf den HSD zurückgreifen würden. Schaut man sich die Geschichte des Verso an (Corolla Verso) ist es um so unverständlicher, wieso der Auris mit HSD angeboten wird, der Verso aber nicht. Lasst den Prius als Technologie-Träger beim HSD stehen, die Mirai beim Wasserstoff und portiert die Neuerungen dann auf die "normalen" Modelle. Eine Modell-Palette um den Prius/Mirai macht aus meiner Sicht keinen Sinn - das ist wildern im eigenen Revier.

Aber ich nehme an, der Wunsch nach Effizienz (nicht im Sinne des Verbrauchs) ist bei Toyota so groß, dass man alles eindampft, was sich nicht optimal verkaufen würde. Toyota drückt sich bei der engen Auswahl damit aber in eine Richtung wie Dacia, bieten aber nicht die gleichen Preise. Schade.

btw: VW hatte den Golf GTD im Variant erst auch nicht angeboten. Der war wohl gar nicht geplant. Ja, die 150PS haben auch gereicht, aber der GTD ist mal wirklich eine Spaßmaschine mit (relativ) kleinen Verbrauch. Am Ende kam dann auch der Kombi mit der Motorisierung. Bei Toyota halte ich solche Korekturen aber für fast ausgeschlossen.

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Re: Chiptuning beim neuen Auris Turbobenziner

#28 Beitrag von TF104 » 03.01.2016, 12:12

nightsta1k3r hat geschrieben:Abgesehen von einigen Exotenstaaten in Asien und Afrika gibt's in der Türkei eine Strecke und dann ein paar Interstates im Süden der USA, da ist nur "verantwortungsvolles Fahren" vorgeschrieben, was im Gegensatz zu D auch funktioniert.
Na das klingt ja nach einem riesigen Marktpotential...

Deutschland ist da mit seinen durchaus gut ausgebauten Autobahnen eine Ausnahme.
Wobei jeder der die auch nutzt feststellen muss das man um mal richtig laufen zu lassen durchaus Zeiten braucht wo kein Verkehr ist.
Ich fahre hin und wieder auch mal beruflich mit relativ leistungsstarken Wagen.
Sprit interessiert mich nicht. Den zahlt eh der AG.
Ebenso ob die Technik hält. Oft sind es Mietwagen.
(Was nicht heißen soll das man sie grundsätzlich falsch bedient. Turbos werden sowohl warm als auch kalt gefahren. Letzteres ist den Meisten wohl unbekannt.)

Wenn ich dann auf 120km Autobahn gute 60km unlimitiert habe und auch da für ganze 10 Sekunden mal eine Vmax von 176km/h schaffe...sorry, dann ist das wohl kaum ein Traum.
Sicher geht es auch anders, aber wirklich gefahrlos Gasgeben...das war mal. Heute ist der Verkehr viel zu dicht.
Aber gut, mancher verstehts, mancher begreift´s nie und andere erlernen es schmerzhaft...
Aber das wird zu OT.

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- :willkommen:
Hier gings um Toyotas beschnittene Motorleistungen.

Mal ehrlich, alle jammern rum das Leistungsgranaten fehlen.
Ganz schlimm war das Gejammer zB. beim GT86.
Ein echter Sportwagen ohne Elektronikkrimskrams entwickelt (klar hat er die, aber er brächte sie unter sachkundiger Hand wohl nie!) mit einem drehzahlfesten Motor (welcher serienmäßige Wagen dreht heute noch über 7000rpm und hält und hat mehr als 2 Räder??) und kostet knapp 30000€. Mit Xenonlicht und auch hübscher Innenausstattung?

Was macht aber die Fahrschuldieselgolffraktion?
"Zu wenig Leistung für ´nen Sportwagen!"krähen.
"der kommt nicht vorwärts!" scheien.
Klaro, einen Nackentritt knapp über Leerlaufdrehzahl gibts nicht. Den gibts bei der Fahrschule im TDI.
Hier muss man sich Vortrieb erarbeiten.
Wer sich davon genervt fühlt, der soll sich lieber ´nen TDI kaufen und ´nen Spoiler dranpappen und von mir aus auch ´nen ebay-Powerseller Chip nachrüsten...im GT86 hat er nix zu suchen!

Dabei waage ich zu behaupten das die meisten von denen die nach mehr Leistung schreien weder die 200PS richtig bewegen können, sowas überhaupt schon mal gefahren sind und am Ende -und am allerwichtigsten für eine Entscheidung in einer Firma um ein Produkt an den Markt zu bringen- sowas auch neu kaufen würden.
Oft endet eine solche Diskussion mit Satzfetzen wie: "...würde ich mir dann in 1 bis 2 Jahren kaufen..."oder"...wäre dann (gebraucht) eine Option..."

Sind sich solche Leute eigentlich im klaren das der Gebrauchtmarkt die Hersteller nun mal überhaupt nicht interessiert?
Neukaufen und den Hersteller verdienen lassen oder einfach die FreXXe halten!

Klar, Toyotas sollen nach deren Philosophie auch im Alter noch problemlos fahren.
Sonst gäbe es nicht Rückrufe wegen Fehlern wo andere Hersteller sich abwenden und man es hinnehmen muss. (Ja, solche Autos werden auch gern von Fahrschulen genutzt... .cool )

Aber Toyota muss um am Markt bestehen zu können nun mal regionale Gesetze einhalten.
Da zählt nun mal der Flottenverbrauch und die Marktlage. Selbst mit dem saubersten,sparsamsten und leistungsstärksten Diesel der Welt...
... würde keine Fahrschule vom Golf auf den Auris wechseln!
...würde kein Außendienstler vom Passat zum Avensis wechseln!
...würde Toyota auch nur annähernd Marktanteile in Deutschland gewinnen!

Das ist nun mal so.
Nebenbei,Toyota hat keine Grenzwerte festgelegt, da haben in der EU andere Hersteller die Latte hochgelegt und scheitern nun dran.
Toyota kann die Ziele die andere Hersteller beeinflußt haben kurioserweise und sicher auch durch diese in unseren Augen seltsame Modellpolitik nur besser erfüllen als manch Europäer. Wobei ja eigentlich alle eher Globalplayer sind.

Toyota hat gespartes CO2 an FIAT verkauft...nur mal so.


Und im übrigen geht die komische Modellpolitik munter weiter.
Ende des Monats kommt der neue oder besser geliftete RAV4 auf den Markt.

Es gibt nach meinem Wissen 2 Benzinmotoren und 1 Dieselmotor.
2L VVTi 152PS Benzin als 4x4 mit 6 Gang oder Automatik.
2.5L HSD 197PS als 4x2 (800kg Anhängelast) oder als 4x4 (1650kg Anhängelast).
2L Diesel 143PS als 4x2 mit 6 Gang.

Also mal einfach gesagt, der Diesel nur noch mit Frontantrieb und auch keine Automatik mehr. :willkommen:
Zuletzt geändert von Shar am 04.01.2016, 08:27, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Doppelzitat entfernt
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Re: Chiptuning beim neuen Auris Turbobenziner

#29 Beitrag von Peter2 » 03.01.2016, 17:25

Habe mir letztens die Geschw.-limit-Weltkarte angesehen. Ein Bundesstaat im Norden Australiens und Deutschland >>> 130km/h. Oh, das schreit doch förmlich nach PS-starken Fahrzeugen. :lol: o.O
Und ich werde ewig traurig sein, wenn ich demnächst vom P2 auf Auris umsteige und einer von der Ampel weg 2s weniger bis auf 100km/h braucht als ich. :schulterzuck: Huch, diese Zeitverschwendung.
Wenn einer mal so richtig die Sau rauslassen will, soll er doch auf die Kartbahn. Hallo, das ist kein Bubirad. Da steigt auch der Adrenalinspiegel. Aber seien wir ehrlich, da fehlt der Kik. Wenn ich auf der AB souverän mit 200 auf der 3. Spur dahingleite (und das mit mehr als 200PS natürlich) und das mit minimalsten Verbrauch (lt. Hersteller) ist doch immerhin noch etwas Casinoflair dabei (ich meine Roulett). Kann und darf ich ja durchaus damit rechnen, dass so ein Depp mit 140km/h aus der 2. Spur zum Überholen ausschert. Und da es keinen Schnee gibt, hat man auch auf der Landstraße mit wedeln beim überholen mit über 100 seinen Spaß. Die vielen Schleicher sehe ich zwar wie ein Schwänzchen am nächsten Ortseingang wieder hinter mir, aber es war geil. Wenn da nur nicht der blöde Gegenverkehr wäre.

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Re: Chiptuning beim neuen Auris Turbobenziner

#30 Beitrag von W-Motor » 03.01.2016, 20:01

Peter2 hat geschrieben:Habe mir letztens die Geschw.-limit-Weltkarte angesehen. Ein Bundesstaat im Norden Australiens und Deutschland >>> 130km/h.
Die Karte ist stark überholungsbedürftig. Mindestens zwei weitere europäische Staaten haben >130 km/h auf Autobahnen. Eins davon grenzt sogar direkt an Deutschland.
Und ich werde ewig traurig sein, wenn ich demnächst vom P2 auf Auris umsteige und einer von der Ampel weg 2s weniger bis auf 100km/h braucht als ich. :schulterzuck: Huch, diese Zeitverschwendung.
Unsachliche Polemik. Die besagten 2 s weniger auf 100 km/h sind ein Indikator für bedeutend schlechtere Beschleunigung z.B. beim Überholen. Wenn man viel Landstraße fährt, ist das ein Sicherheitskriterium. Und außerdem ein Komfortkriterium.

Und ja, wenn ich wegen schlechter Beschleunigungswerte des gerade benutzten Fahrzeuges Dutzende von Kilometern hinter einer Schlange hänge, die sich nicht traut, einen Trecker oder sehr langsamen Laster zu überholen, dann ist das auch Zeitverschwendung.
Und da es keinen Schnee gibt, hat man auch auf der Landstraße mit wedeln

Aussage vom "wedeln" unverständlich.
beim überholen mit über 100 seinen Spaß. Die vielen Schleicher sehe ich zwar wie ein Schwänzchen am nächsten Ortseingang wieder hinter mir, aber es war geil.
Die Schleicher, die ich auf der Landstraße überhole, sehe ich weder am nächsten Ortseingang, noch sonst je wieder.
Zuletzt geändert von W-Motor am 03.01.2016, 20:27, insgesamt 1-mal geändert.

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