Ölsorten für den Auris HSD

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Der Bereich zum Thema "Antrieb" für alle Auris-Hybrid-Modelle; E150 und E180 (von 09/2010 - heute).
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epaf
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Re: 0W20 Öl zu dünn??

#61 Beitrag von epaf » 06.02.2015, 12:54

sloth hat geschrieben:Wenn das Auto schneller hinüber ist, kann man eben schneller neue verkaufen.
Nur hat das im Zusammenhang mit 0W vs 5W etc absolut nichts zu tun!
So stark die Angst vor einem Defekt auf Grund der Ölsorte, auf Grund einer nicht genauen Einhaltung der Wechselintervalle auch sein mag, so übertrieben ist sie auch.

Entscheidend ist immer noch, wie man mit seinem Motor umgeht. Wer ihn direkt nach dem Kaltstart in der Drehzahl hochprügelt, dem hilft das beste Öl der Welt nicht weiter.

epaf

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alupo
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Re: 0W20 Öl zu dünn??

#62 Beitrag von alupo » 06.02.2015, 15:50

Bezogen auf die Überschrift kann ich mitteilen: Mein Hybrid läuft noch immer. Ich bin jetzt bei 113 Mm.

Bis 90 Mm gab es vorgabekonform alle 15 Mm einen Ölwechsel. Nach der Erstbefüllung von Toyota Japan mit 0W20 hat danach der FTH einmal(ig!) 5W30 eingefüllt. Danach bekam der Motor nur noch mitgebrachtes 0W20 von Mobil, später von Total. Einfüllmenge von 3,7 Liter (anstatt 4,2) von mir vorgegeben.

Letzterer Wechsel ist jetzt 23 Mm in Gebrauch. Kontrolle alle 5 Mm, Wechsel spätestens nach 25 Mm geplant, also demnächst. Öl ist nur leicht verfärbt, der Gelbton herrscht immer noch vor :-).

Für Nachamer übernehme ich keine Garantie ;-)

Gruß alupo

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Re: 0W20 Öl zu dünn??

#63 Beitrag von nightsta1k3r » 06.02.2015, 15:58

Nochmal zur Erinnerung: 0W und 5W hat nichts mit den Hochtemperatureigenschaften zu tun.
Es beschreibt die Eigenschaften (Pumpfähigkeit) bei Niedrigtemperaturen, W für Wintereignung, da kommt das W bei den Mehrbereichsölen her.

Über das Verhalten bei hohen Temperaturen sagt die zweite Zahl etwas aus und zeigt damit die Spanne des Betriebsbereichs.

Das war früher bei luftgekühlten Motoren in warmen Gegenden ein Thema.
Meine ersten drei Autos brauchten 50er Öl. Mit 40er flackerte im Sommer die Öldruckleuchte im Leerlauf nach einem härteren Ritt .
Mit dem damaligen 10W30 Mobil1 (handelsüblich waren 20W40 und 20W50) war das Winterverhalten exorbitant besser (der Starter hatte viel leichteres Spiel) , aber sobald es wärmer wurde war ein Ölwechsel fällig, weil die "30" zu wenig waren.

Tim
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Re: 0W20 Öl zu dünn??

#64 Beitrag von Tim » 11.02.2015, 21:46

Bei Motortalk.de gab es mal einen elend langen Thread zum Thema Öl.

Kurzfassung:
Es gibt mineralische Öle,
HC-Synthese-Öle (HV= hydrocrack, quasi irgendwas zwischen mineralisch und synthetitsch),
teilsynthetische Öle (das Öl hat einen synthetischen Bestandteil - das kann von minimal synthetisch bis fast 100% synthetisch sein) und
vollsynthetische Öle

Dann gibt es noch die Einstufungen bzgl. Viskosität, also z.B. 10W40

Die Zahl vor dem W beschreibt die "Flüssigkeit" im kalten Zusastand. Je kleiner die Zahl, um so flüssiger ist das Öl, wenn es kalt ist.
Die Zahl nach dem W beschreibt die Stabilität im warmen/heißen Zustad. Je größer die Zahl, um so stabiler (kein abreißender Ölfilm) ist es, wenn es heiß ist.

Optimal wäre ein 0W60 Öl. Das gibt es afaik aber nicht, so dass die realen Alternativen 0W40 oder 10W60 wären. Bei normalen Motoren ist ein 0W40 besser. Ein 10W60 macht nur bei extrem hochgezüchteten Motoren Sinn (z.B. BMW M).

Die Zahlen (insbesondere die nach dem W) sind aber auch nur die halbe Wahrheit. Der Wert bezieht sich immer nur auf eine Temperatur. Diese ist im Falles des Wertes hinter dem W eher zu niedrig angesetzt, so dass man nicht nur blind auf die Zahlen schauen darf. Ein weiterer Anhaltspunkt, an dem man sich orientieren kann, ist eben die Art des Öles (mineralisch/synthetisch). Aber auch das ist eben nur ein grober Anhaltspunkt.

In dem Beitrag auf Motortalk.de wurde immer wieder das Mobil 1 0W40 - ein vollsynthetisches öl - empfohlen, mit dem ich auch im Yaris gut gefahren bin. Der Verbrauch beim Yaris ging damit ein paar wenige Zehntel runter. Das öl ist auch die Werksabfüllung bei den Mercedes AMG-Modellen.

Beim HSD dürfte die 0 vor dem W entscheidend sein, da der Motor tendentiell kälter ist. Da er weniger mit Dauervollgas betrieben wird dürfte doe 40 hinter dem W kaum eine Rolle spielen aber auch nicht schaden.

Der Ölverbrauch nach dem Umölen hat ursächlich eher nichts mit neuen sondern mit dem alten Öl zu tun. Das neue Öl enthält Additive, die Verunreinigungen im Motor (und an den Dichtungen) lösen können. Diese haben sich während des Betriebs mit dem alten Öl abgelagert. Wenn das neue Öl diese nun löst, muss diese der ölfilter erstmal aufnehmen können. Auch verkleben die gelösten Verschmutzungen nicht mehr die Dichtungen - dichten also quasi nicht mehr mit ab. Daher sollte vor einem umölen eine Motorspülung gemacht werden, was beim HSD aber schwierig werden könnte (Reiniger ins Öl kippen und 15 Minuten Leerlauf, danach Ölwechsel).

Sofern es ein HSD bei mir wird und es mit der Garantie vereinbar ist, bekommt die Werkstatt schon bei der ersten Inspektion das M1 0W40 hingestellt :-)

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Re: 0W20 Öl zu dünn??

#65 Beitrag von Aurelia » 12.02.2015, 12:13

Ein wenig zu den Viskositätsklassen. Man muss sich vor Augen halten, dass mit den Breichsklassen eben auch Bereiche gemeint sind. Die Klasse beinhaltet somit immer eine gewisse Spanne. Vor der Einführung der Zwischenklasse 15W gab es nur 20W oder 10W. Die Entwicklung der VI-Verbesserer führte dazu, dass man im 20er Bereich weiter "unten" Öle anbieten, somit dünnere Grundöle einsetzen konnte. Dünnere Grundöle sind u.a. beim Kaltstart gewünschte Öle. Die Situation war gegeben, dass es 20W-Öle am oberen Ende gab und 20er am unteren Ende. Für das Erreichen der 10er-Grenze waren die die VI-Verbesserer aber (noch) nicht geeignet. Die Hersteller wünschten sich aus verkaufstechnischen Gründen die 15er-Klasse, damit sie ihre "besseren" Öle in der Kennzeichnung von denen mit geringerer Spreizung unterscheidbar machen konnten, das 15W wurde geboren.

Vor diesem Hintergrund sollte man auch die 0W/20er Öle mal besehen, mit weniger VI-Verbesserer Grundöle vom oberen 0er-Ende, also nahe dem 5er-Bereich angesiedelt, wird es günstiger in der Herstellung werden, vor allem, wenn man nur unten im 20er-Bereich ankommt. Natürlich könnte man die Spanne auch vollumfänglich nutzen, blaues Beispiel, dann wird es teurer, heißt auf der Verpackung aber genau so. Umgekehrt kann ein tief angesetztes 5er-Öl, also fast ein 0er, mit dem Hochtemperaturwert 30 und diesen nur knapp erreicht, somit fast ein 0W20 (ein "0W/25") sein. Also nicht aufregen, wenn der Händler 5W/30 einfüllen will, der Unterschied wird sich beim Verbrauch nur auf der Rolle, aber nicht im realen Verkehr bemerkbar machen, vom Einsatz in arktischen Gebieten mal abgesehen. Bei den Rollenwerten wird sowieso getrickst was das Zeug hält. Das geht bis zur vollgeladenen Batterie (nicht angeschlossene Limas...) und abgehobenen Bremsbelägen und dergleichen Spielchen mehr.

Übrigens 0W/60 gibt es durchaus von mehreren Anbietern. Könnte aber sein, dass eben fast ein 5W/50 ist, darf sich aber, wenn es gerade die Grenzen der Klassen schafft 0W/60 nennen. o.O
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Re: 0W20 Öl zu dünn??

#66 Beitrag von Aurelia » 12.02.2015, 12:41

yarisbaschti hat geschrieben:Ist Honda nicht sogar schon an einem 0w16 dran oder noch weniger?

Stümmt, die schräge 16 kommt daher, weil die unteren Klassen einschließlich der 20 W-Klassen, also durch das Tieftemperaturverhalten bestimmt sind. Die japanischen Motor-Makers möchten aber ein dünneres Öl bei höheren Spezifikationstemperaturen. Damit 15W nicht mit 15 verwechselt wird, wird man wohl auf die 16 gesetzt haben. So langsam kommen die alten Klassifikationen an ihre Grenzen, vielleicht wird es mal ganz neue Klassen vom API geben. Lustig wäre ein 15W/16. Klingt wie Einbereichsöl, wäre es aber nicht.
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Re: 0W20 Öl zu dünn??

#67 Beitrag von meffigold » 17.02.2015, 15:39

Der HSD lässt das Kühlwasser beim EV-Gleiten immer wieder auf 50°C abkühlen, bevor der Verbrenner wieder anspringt.

Daher denke ich kommt die 0W (bzw. max 5W) Empfehlung. Soll ja auch vorkommen, dass man aus dem Status heraus mal Gas geben muss...

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Re: 0W20 Öl zu dünn??

#68 Beitrag von AurisPaula83 » 25.02.2015, 11:20

Ich habe vor kurzem meinen Normalo Benziner für die Inspektion angemeldet und ausdrücklich 0W20 verlangt. Wurde vollkommen ohne Zicken und Diskussion vom FTH vermerkt. Der Preis für die 4,2 Liter ist auch noch ertragbar: 68,63 EUR laut Kostenvoranschlag. Das ist mir das Geld definitiv wert. Selbst wenn 4,2 Liter jetzt um die 90 Euro kosten würden. Das 0W20 hat gegenüber dem 5W30, das er vorher drin hatte, durchaus zu niedrigeren Verbräuchen beigetragen, vor allem jetzt im Winter. Hinzu kommt der weichere Motorlauf und der erleichterte Kaltstart für das Auto.

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Re: 0W20 Öl zu dünn??

#69 Beitrag von Joseki86 » 25.02.2015, 14:15

Hallo, ich wollte kurz mich auch nochmal zum Thema melden, da wir genau das Thema bei unserer Letzten Betriebsversammlung auch hatten.

Laut Importeur (Toyota Frey Österreich) muss bei Hybridfahrzeugen das 0W20 verwendet werden!

logische Erklärung: Dadurch das beim Hybriden der Benzinmotor nicht immer läuft muss ein Dünnflüssigeres Öl verwendet werden um schnell auf Betriebs Temperatur zu kommen. Wir sind jetzt alle sogar vom Importeur darauf hingewiesen worden die Kunden beim Kauf eines Hybriden dahingehend zu Informieren.

Bei zähflüssigeren Öl kann es daher nicht zur erforderlichen Schmierung kommen.

Lg

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Re: 0W20 Öl zu dünn??

#70 Beitrag von mtths » 25.02.2015, 18:25

AurisPaula83 hat geschrieben:Der Preis für die 4,2 Liter ist auch noch ertragbar: 68,63 EUR laut Kostenvoranschlag.
Mit oder ohne MwSt?

Matthias

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Re: 0W20 Öl zu dünn??

#71 Beitrag von Axel_M » 25.02.2015, 19:29

mtths hat geschrieben: Mit oder ohne MwSt?
Moin.

Es ist einem Händler (theoretisch) nicht erlaubt, Preise ohne die gültige Mehrwertsteuer an Endverbraucher weiter zu geben.
Wenn der FTH also sagt, 63,- EUR, dann zahle ich auch 63,- EUR und keinen Cent mehr.

Axel
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Re: 0W20 Öl zu dünn??

#72 Beitrag von kerschi » 17.03.2015, 09:38

Hallo! Ich bin neu hier, möchte mich aber zu diesem Thema ebenfalls äussern.

Öl ist ei sehr komplexes Thema, aber kurz gesagt: Bitte immer dieses einfüllen, wofür der Motor konzipiert wurde.
Bei Toyota heißt dies, dass bei ALLEN Motoren, die der "R" Generation (im Motorcode 2ZR-FXE) angehören, 0W-20 vorgeschrieben ist.
Der Grund: Ölpumpe, Ölkreislauf und der komplette Ölkreislauf sind darauf ausgelegt, und alle Spiele daran angepasst.
Auch andere Hersteller (z.B.: alle Japaner, Volvo usw.) verwenden diese dünnen Öle.
Wenn man aber einen Alten Motor hat, der für 15W-40 ausgelegt wurde, soll man auch nur 15W-40 füllen.
Jeder kompetente Ölhändler wird dies bestätigen. .bla


Was mir allerdings starke Sorgen macht, ist das anscheinend auch einige FTH hier wenig Ahnung haben... .denken

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Re: Ölsorten für den Auris

#73 Beitrag von HolgiHSK » 17.03.2015, 18:14

Habe mal die Diskussion an die bestehende angehängt.
Wird sich zwar keiner die Mühe machen die vorherigen Beiträge zu lesen, aber somit haben wir nciht zig Threads zum Thema welches das richtige Öl ist.
Mein Auris: Bild
Mein CX-5: Bild

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Re: 0W20 Öl zu dünn??

#74 Beitrag von Tim » 17.03.2015, 21:15

kerschi hat geschrieben: Öl ist ei sehr komplexes Thema, aber kurz gesagt: Bitte immer dieses einfüllen, wofür der Motor konzipiert wurde.
Bei Toyota heißt dies, dass bei ALLEN Motoren, die der "R" Generation (im Motorcode 2ZR-FXE) angehören, 0W-20 vorgeschrieben ist.
[...]
Wenn man aber einen Alten Motor hat, der für 15W-40 ausgelegt wurde, soll man auch nur 15W-40 füllen.
Und in beiden Fällen spricht nichts dagegen, z.B. ein 0W40 einzufüllen (wenn man es bei der einfachen Einordnung in die Viskositätsklassen belässt). Denn das 0W40 verhält sich klat wie ein 0W20 und warm wie ein 15W40 und erfüllt daher mindestens die gleichen Anforderungen.

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Re: Ölsorten für den Auris

#75 Beitrag von EG_XXX » 17.03.2015, 21:52

Kerschi und Tim ihr habt beide irgendwo Recht...

Es kommt immer auf die Anforderungen an die das Öl erfüllen muss.
Bei meinem alten Civic den ich zusammen mit einem Freund aufgebaut hatte. Saugerverdichtung von 10,2:1 auf 11,8:1 bin ich auch auf 10w60 gewechselt -> vorher 10w40
Das Fahrzeug habe ich sehr oft im vtec Bereich bewegt und war mittels Nockenwellen entsprechendem Mapping usw. auf 9000 U/min getrimmt ohne 60er Viso wäre der Hobel mir Aufgrund der hohen Drücke irgendwann um die Ohren geflogen des Weiteren hatte ich 10 Grad weniger Öltemperatur unter Volllast als mit dem 40er Öl.

Wenn der Motor auf 0w20 konzipiert ist und das Auto den Anforderungen entsprechend bewegt wird reicht dieses Öl völlig aus. Du kannst aber auch 0w40 einfüllen wenn das Auto beispielsweise öfters in höheren
Drehzahlregionen bewegt wird.
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