Kaufberatung für Umsteiger auf Hybrid

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isarauen
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Re: Kaufberatung für Umsteiger auf Hybrid

#16 Beitrag von isarauen » 13.11.2017, 19:30

So, Probefahrten vollbracht, Stimmung gut.

Erstaunlich wie viel Auto man beim Auris für's Geld bekommt. Ich war positiv überrascht, was Verarbeitung und Ausstattung betrifft. Natürlich kann man den Auris nicht mit einem A3 vergleichen, das war mir klar und auch nicht Sinn der Sache.

Auch mit dem Hybrid konnte ich mich eher anfreunden, als mit dem Konzept bei KIA. Dort hatte ich das Gefühl, die Batterie ist einzig allein dafür da geladen zu werden. Das war bei den beiden Modellen (Auris + CT200H) heute ein wenig anders. Auch wenn ich mir noch mehr Elektrounterstützung, speziell in der Stadt gewünscht hätte, habe ich gespürt, dass da durchaus ein Sparpotential drin steckt. Beide verbrauchten laut BC im Autobahn/Stadt-Verkehr um die 5,5 l. Durchaus beachtlich, wie ich finde. Wir müssen uns allerdings wirklich noch darüber im Klaren werden, ob der Hybrid das ist, was wir uns unter einem zukunftsfähigem Antrieb vorstellen, oder ob es nicht doch eher eine Übergangslösung der Hersteller ist.

Natürlich sind beide auch im S-Modus etwas träge, aber insbesondere der CT200H machte auf der Bahn Spaß. Innenraumgeräusch nicht ganz der A3, aber verdammt nahe dran. Gestört hat mich im Innenraum bei beiden Modellen der Hartplastik-Türgriff, hier hätte man die Verkleidung der Lehne etwas weiterziehen können. Klavierlack mag ich keinem Auto, so auch nicht im Auris. Der Joystick im CT und die etwas windigen Regler für die Sitzheizung fand ich auch nicht richtig gut gelöst. Sonst ist der CT von der Verarbeitung und der Geräuschdämmung sehr, sehr nahe am Audi-Niveau. Leider eben auch ca. 5.000 bis 7.000 eu teurer als der Auris.

Beim Auris fuhren wir die Variante Style Selection, welche schon nahezu vollständig ausgrüstet ist. Eine Frage vergaß ich nach der Probefahrt zu stellen. Warum kann man zusätzlich noch das Navigationssystem Toyota Touch&Go bestellen? Ist das eine Ergänzung zum eingebauten System oder ein "oder"? Den in das Armaturenbrett integrierten Bildschirm würde ich dem aufgesetzten im CT vorziehen. Schade, dass es beim Auris kein öffenbares Schiebedach gibt und die Lederausstattung den Preis doch noch ziemlich in die Höhe treibt. Die Stoffsitze sind bequem, bieten ausreichend Seitenhalt, die Kunstfaser ist jedoch nicht so meins.

Dann eher die Alcantara-Ausstattung des CT, darin fühlte ich mich wohler.

Das CT-Modell war eine Limited-Edition, auch hier habe ich versäumt nachzufragen was das genau bedeutet, denn auf der Lexusseite finde ich hierzu nichts. Kein Musthave, aber schön wäre noch ein schwarzer Himmel und eine Dachreling für die beiden Kompakt-Versionen. Angeblich ist die Reling aber zumindest beim Toyota nachrüstbar.

Fahrwerk, Getriebe und Motorisierung ist ja bei beiden Modellen identisch und geben keinen Grund zur Klage, bis auf den etwas schwachen Durchzug. Fahrwerk ist straff aber nicht unbequem. Die Lenkung ist direkt und gibt ausreichend Rückmeldung.

Minuspunkte gibt es nur noch für den sehr kleinen Kofferraum, aber da sind wir beim A3 auch nicht wirklich verwöhnt.

Beide Modelle bleiben heiße Kandidaten für den Neukauf und ich hoffe, das war ausreichend Feedback nach den Probefahrten.

Tim
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Re: Kaufberatung für Umsteiger auf Hybrid

#17 Beitrag von Tim » 13.11.2017, 20:00

Klingt doch nicht schlecht!
isarauen hat geschrieben:Wir müssen uns allerdings wirklich noch darüber im Klaren werden, ob der Hybrid das ist, was wir uns unter einem zukunftsfähigem Antrieb vorstellen, oder ob es nicht doch eher eine Übergangslösung der Hersteller ist.
Eure persönliche Meinung müsst ihr euch natürlich bilden. Mal davon abgesehen, dass im letzten Jahr viel über Diesel und Elektro diskutiert wurde, sollte versuchen das durch die realistische Brille zu sehen. Viele Hersteller haben für ca. 2020 eine Elektrifizierung der Flotte angekündigt. "Kleingedruckt" stand dann immer dabei, dass man darunter auch eine elektrische Unterstützung also den Hybrid-Antrieb versteht. Ich glaube nicht, dass sich BEVs (Batterieelektrische Autos) auf absehbare Zeit so weit durchsetzen, dass man mit einem Verbrenner die Ausnahme bildet. Das Reichweiten und Lade-Problem können die Hersteller alleine einfach nicht lösen. Das stellt eine Herausforderung für das Stromnetz und die Städte bzgl. der Bereitstellung der Ladeinfrastruktur dar. Die Laternenparker haben eben keinen Starkstromanschluss. Und eine Laterne ist selten so angebunden, dass es sich eignet, um eine Ladestation dort anzuschließen. Und da ist der Hybrid einfach die perfekte Mischung aus beiden Welten. Das einzige, was realistisch in den nächsten Jahren (ich denke da eher an 5-15 Jahre als an 1-3) passieren könnte, dass man in einige Städte nur noch mit einem Plug-In-Hybrid oder E-Auto darf, weil es lokal emisionsfrei sein muss.

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Re: Kaufberatung für Umsteiger auf Hybrid

#18 Beitrag von toyoengi » 13.11.2017, 23:03

Das sehe Ich ähnlich - reiner Elektro taugt nur als Kleinwagen und zugleich Zweitwagen für die täglich Fahrt zur Arbeit ohne Autobahn mit sehr viel Stadt und Lademöglichkeit beim Kunden / der eigenen Firma. Dann ist Elektro unschlagbar. Für einen normalen Wagen, der auch die Autobahn packt und dort sicher fahren soll, braucht es eine fette Batterie und Fahrzeugmasse und dann ist der nicht mehr wirtschaftlich zu beschleunigen.

Der Hybrid ist genau die richtige Mischung. Ein Motorentwickler hat dazu ein paar Grundlagenparamter und Messungen gemacht:

https://www.mikrocontroller.net/topic/4 ... 82#5206782

Interessant finde Ich die Tabelle rechts mit der Mixed Simulation:

Immerhin 20% weniger Benzin trotz Autobahnfahrten und die der Stadt gerade gut die Hälfte beim Stopp and Go.

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Re: Kaufberatung für Umsteiger auf Hybrid

#19 Beitrag von isarauen » 01.12.2017, 07:57

Am Ende hat uns das Hybrid-Konzept nicht überzeugt und wir sind beim bivalenten Antrieb mit CNG gelandet. Wir haben viel diskutiert und die Entscheidung ist gestern gefallen, es wird ein Leon TGI. Was Verbrauchswerte und Schadstoffausstoß betrifft sind wir zum Ergebnis gekommen, dass diese Kombination zumindest in den kommenden 3 Jahren in Sachen Effizienz die sinnvollste Lösung ist. Erleichtert hat die Sache ein Leasing-Angebot von Seat mit dem Faktor 0,5. Da konnten wir nicht "nein" sagen.

Vielen Dank für den Input hier und allen Beteiligten viel Spaß und eine ruhige Adventszeit.

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Re: Kaufberatung für Umsteiger auf Hybrid

#20 Beitrag von teilzeitstromer » 01.12.2017, 09:20

Dann habt ihr ja wenigstens eine erreichbare Erdgastankstelle in euerer Nähe. :top:

Bei mir wäre die nächste Erdgastankstelle mindestens 20km entfernt und von der Richtung für mich eigentlich immer ein Umweg von dann eben mindestens 30km um überhaupt tanken zu können.
Bild :auris2ts:

Bild

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Re: Kaufberatung für Umsteiger auf Hybrid

#21 Beitrag von toyoengi » 03.12.2017, 01:23

Ein gasbetriebenes Fahrzeug war auch bei mir in der Diskussion. Bin aber davon abgegangen, weil (Ich zitiere einen Artikel aus dem Netz zum Seat Leon):

"... zum anderen hat Gas extrem schlechte Kaltstarteigenschaften. Bei niedrigen Außentemperaturen muss der Motor mit Benzin zum Laufen gebracht werden, schaltet nach Erreichen der Betriebstemperatur aber wieder auf Gas um."

Also fahre Ich einen Grossteil meiner Kurzstrecken mit Benzin.

" ... Ist der Tank voll, sind 15 Kilogramm Gas aufgenommen und an der Kasse etwa 12 Euro abzugeben. Für – und das soll noch einmal erwähnt werden – 300 Kilometer."

Also fahre Ich alle 4 Tage an die Gastankstelle, um wieder Gas zu haben, obwohl der Benzintank noch voll ist. Um die Umwege klein zu halten, fahre Ich wohl zu 50% den Benzintank leer, um dort auch gleich Benzin tanken zu können. Ich muss also öfters zur Tanke und brauche dort noch länger.

" Im Gas-Betrieb wirkt der Motor beim spontanen Tritt auf den Pin etwas zögerlich und weigert sich, dem Wunsch der flotten Fortbewegung nachzukommen. Das ist besonders im Stadtverkehr misslich, wo an mancher Stelle der kraftvolle Antritt benötigt wird."

Na dann lieber Hybrid mit einem Elektromotor, der wenigstens etwas Power hat. Oder voll Gas.

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Re: Kaufberatung für Umsteiger auf Hybrid

#22 Beitrag von isarauen » 03.12.2017, 09:59

Ein Nutzer eines Nachbarforums hat uns einen Leon ST TGI für eine Probefahrt zur Verfügung gestellt. Die bemängelten Punkte konnten wir nicht nachvollziehen. Mag sein, dass bei weit unter 0 Grad der Wagen im Benzin-Modus startet, bei um die 0 Grad war dies nicht der Fall und der Motor war kalt. Durchzug und Beschleunigung fanden wir ebenfalls ausreichend, sowohl in der Stadt als auch auf der Beschleunigungsspur. Es war zum jetzigen 1.4 TFSI (150 ps) nur ein marginaler Unterschied spürbar. Ohne diese Probefahrt und den Umstand, dass wir eine Gas-Tanke in der Nachbarschaft haben, hätten wir auch nicht bestellt.

Das große Manko der "VW-Offensive für CNG" ist, dass diese Offensive noch nicht in den Autohäusern angekommen ist. Kein TGI oder g-tron aus dem Konzern stand für eine Probefahrt zur Verfügung und die Verkäufer waren extrem desinteressiert und hatten auch kein technisches Verständnis für diesen bivalenten Antrieb. So blieben nur die Infos aus dem Netz und o. g. private Probefahrt.

Der Wagen wird zu sensationellen Konditionen für 3 Jahre geleast und wir denken, dass dies ein überschaubarer Zeitraum ist um zu entscheiden, ob es sich bei diesem Antriebskonzept um eine taugliche (Brücken-)Technologie ist. Wir haben viel diskutiert und waren der Meinung, dass bei Hybrid oder PlugIn-Hybrid (vom reinen E-Motor ganz zu schweigen) noch sehr viel Luft nach oben ist und sich in drei Jahren sicher eine Menge getan haben wird. Dann wird neu entschieden.

Wir sind im Übrigen auch den Sion --> https://sonomotors.com/de/ ganz kurz gefahren und denken, dass ein Konzept wie dieses sich in 3 Jahren extrem profiliert hat.

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Re: Kaufberatung für Umsteiger auf Hybrid

#23 Beitrag von Kamui77 » 03.12.2017, 12:32

Nur mal am Rande, ich finde diese ganzen bivalenten CNG Fahrzeuge schon einen großen Unsinn. Man muss sich mal überlegen, daß die Käufer eines Autos schon selber wissen ob bei Ihnen eine geeignete Tankstelle in der Nähe ist und ob sie den Wagen nutzen können oder nicht. Das gilt für Normalbenziner, das gilt für Diesel und auch bei den meisten Elektroautos. Ein monovalenter Antrieb ist technisch durchaus machbar -> Honda Civic CNG und kann auch auf den Markt wenn man es auch irgendwo ernst mit CNG meint. Alles anderes sind doch eher Alibifahrzeuge um zu zeigen wie umweltfreundlich man ist.
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Re: Kaufberatung für Umsteiger auf Hybrid

#24 Beitrag von isarauen » 03.12.2017, 14:33

Uns hat gerade das Konzept bivalenter Antrieb als PlugIn oder reiner Hybrid abgeschreckt. Zur 2ten Kraftstoffversorgung (Batterie) kommt bei diesem Konzept noch ein 2ter Antrieb (Elektromotor) mit zusätzlicher Kraftübertragung hinzu. Beim TGI ist es zumindest nur EIN Motor, der technisch gegenüber dem reinen Benziner nur ein wenig modifiziert worden ist.

Bei kurzen Probefahrten mit Niro, Auris, CT200H wurde zwar ein etwas geringerer Kraftstoffverbrauch gegenüber unserem 1.4er TFSI festgestellt, den Eindruck, dass die Batterie zu 95% nur zum Laden da ist wurden wir nicht los.

Aber ich möchte hier die Entscheidung CNG weder rechtfertigen, noch den Hybrid madig machen. Beide Konzepte haben sicher Ihre Daseinsberechtigung, wobei der Hybrid sicher das jüngere, vielleicht auch zukunftsträchtigere Modell ist. Wir haben einfach zum "Bewährten" gegriffen, die Entscheidung trifft man auf Grundlage einiger Variablen.

In jedem Fall wird es spannend wohin die Entwicklung geht, oder etwas despektierlich an den (VW-)Konzernjargon angelehnt: CNG-Offensive trifft auf panisch forcierte Elektromobilität.

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Re: Kaufberatung für Umsteiger auf Hybrid

#25 Beitrag von toyoengi » 03.12.2017, 18:38

isarauen hat geschrieben:Beim TGI ist es zumindest nur EIN Motor, der technisch gegenüber dem reinen Benziner nur ein wenig modifiziert worden ist..
Das wird aber auch auf Kosten der Effizienz gehen, weil ein Motor für einen Gasbetrieb definitiv mal anders gestrickt sein muss, als einer für Benzin(-vergasung). Man hat also einen Kompromiss. Wenn schon wäre ein reiner Gasmotor sinnvoll, damit man nur einmal tanken muss und das auch bitte entsprechend selten. Ein Kollege von mir hat einen gasbetriebenen Audi und tankt alle 2 Wochen.

Am Zügigsten wäre Elektro, wenn Ich das jeden zweiten/dritten Abend über Nacht mal an die Dose hänge. Bei den durchschnittlich 250km Reichweite muss man 3x so oft laden wie beim Benziner. 3x Kabel anstecken und abklemmen sind 3min, zur Tanke fahren und Benzin fassen dauert mit Bezahlen doppelt so lange und kostet noch Extraweg.

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Re: Kaufberatung für Umsteiger auf Hybrid

#26 Beitrag von Kamui77 » 03.12.2017, 21:44

Da kann ich nur sagen, gut dass ihr nicht zum Plug-in-Hybrid gegriffen habt, denn das ist die größte Volksverarsche die man sich vorstellen kann - und wird leider noch mit Steuergeldern subventioniert. Da ist es auch schon richitg was Du schreibst, nämlich dass sich hier jemand 2 Antriebe ins Auto baut (TSI und Elektro aus dem Plug-in-Akku) und keiner davon ist wirklich etwas gescheites (TSI wegen Feinstaub und Ventilverkokung, Plug-in wegen Kohlekraftwerken und hohem Stromverbrauch bei hohem Gewicht).
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Re: Kaufberatung für Umsteiger auf Hybrid

#27 Beitrag von Tim » 04.12.2017, 19:43

isarauen hat geschrieben:Uns hat gerade das Konzept bivalenter Antrieb als PlugIn oder reiner Hybrid abgeschreckt. Zur 2ten Kraftstoffversorgung (Batterie) kommt bei diesem Konzept noch ein 2ter Antrieb (Elektromotor) mit zusätzlicher Kraftübertragung hinzu. Beim TGI ist es zumindest nur EIN Motor, der technisch gegenüber dem reinen Benziner nur ein wenig modifiziert worden ist.
Dann habt ihr den Hybrid (zumindest den von Toyota) nicht verstanden. Im Gegensatz zu anderen Hybridansetzen, hat man hier nicht einen 2. Antrieb verbaut, sondern von vornherein einen Hybridantrieb entwickelt, der nur als ganzes funktioniert.
Bei den Gasfahrzeugen (ich stand 2 Mal kurz vor einer Umrüstung) hingegen hat man einen Benzinmotor genommen und den versucht gastauglich zu machen. Ja, das funktioniert, aber: Das Potential von Erdgas kann nicht annähernd ausgeschöpft werden, weil die Motoren noch mit Benzin zurechtkommen müssen. Und weil die Basis eben ein Benzinmotor ist, wird mit anderen Ventil(sitzen) und Zusätzen wie Flashlube versucht ihn gasfest zu bekommen. O-Ton eines Umrüsters war bei mir damals: lass es. Auf der Bahn musst du bei dem kleinen Motor mit Benzin fahren. Und alle, die ich kenne, die mal Gas hatten, sind davon wieder weg. Ein paar 10Tkm nach der Amortisation kamen Probleme, die verdammt nach Gas-Problemen geklungen haben. Davon wollten die Werkstätten (weder Umrüster noch Vertragswerkstätten bei "Werkslösungen") aber nichts hören.
[/quote]

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Re: Kaufberatung für Umsteiger auf Hybrid

#28 Beitrag von isarauen » 04.12.2017, 20:08

Ja, es kursiert noch eine Menge Halbwissen im Netz und speziell bei Verkäufern in Autohäusern.

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Re: Kaufberatung für Umsteiger auf Hybrid

#29 Beitrag von Olav_888 » 04.12.2017, 20:36

Und offensichtlich ebenso zum Gas:
Du wirst keine Umrüstung auf CNG (Erdgas) finden, sondern nur auf LPG (Propan-Butan-Gemisch). Somit sollten CNG-Motoren auch entsprechend entwickelt und Gasfest sein.
Und ja, ich kenne auch genügend, die mehrere 100.000km mit LPG gefahren sind, ohne Probleme

Aber nun zurück zum HSD
Der Clown ist die wichtigste Mahlzeit am Tage!

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Re: Kaufberatung für Umsteiger auf Hybrid

#30 Beitrag von mavFG » 04.12.2017, 20:52

Olav_888 hat geschrieben: Und ja, ich kenne auch genügend, die mehrere 100.000km mit LPG gefahren sind, ohne Probleme
Ja hier ich!!!! :cool:

Ich hatte knapp 23.000km einen Chevrolet Matiz umgerüstet auf LPG.. der durfte auf der Autobahn auch nur Vollast fahren.. war der 800er Motor..
Ich habe ihn aus der Not mit 210tkm gekauft, weil mein goßer V6 Opel in die Werkstatt musste..
Sobald er warm war, fuhr er auf Gas.. Verbrauch war etwas höher als mit Benzin.. ansonsten relativ unproblematisch.. bis mir auf der A9 der Zahnriemen riß.... :roll:
Trotzdem war der Kleine ne Wucht.. allerdings keine Option für uns (Also Gas oder Hybrid)

So und jetzt zurück zum Hybrid.. :cool:
:auris2ts:

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