Upgrade mitten im Finanzierungsvertrag?

Fragen, Ratschläge und Tipps zum Kauf eines Auris, gebraucht wie neu
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PMueller
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Upgrade mitten im Finanzierungsvertrag?

#1 Beitrag von PMueller » 29.07.2018, 00:17

Nabend,

Kurzfassung:
Wie schlau/dumm wäre es, nach 2 Jahren aus einer auf 4 Jahre angelegten Neuwagenfinanzierung auszusteigen, um auf einen neuen (etwas "netteren") "upzugraden"?
"Wertverlust" ist so eine Sache, mit der ich mich zu wenig auskenne, um einen Neuwagenwechsel nach 2 Jahren zu beurteilen.

Langfassung:
Wir fahren seit 2 Jahren unseren Auris (2 FL, 1,33 Benziner, Comfort). Damals haben wir ihn als Neuwagen gekauft, finanziert über die Toyotabanküber eine Laufzeit von 4 Jahren. Wenn ich mich recht entsinne, haben wir damals
- unseren alten (Gegenwert 2500 Euro) und 2000 Euro Anzahlung "reingesteckt",
- zahlen monatlich 147 Euro und
- eine "Ablösesumme" von 8700 Euro in 2020 vereinbart.
Wir hätten damals eigentlich gerne den Hybrid gehabt, aber Geld war knapp und wir waren vernünftig.
Nachdem unserer vorheriger Wagen ein "Montagsmodell" war, war/ist uns Zuverlässigkeit extrem wichtig - deshalb Neuwagen (weil seltener kaputt), 4 Jahre "Garantie für alles", feste Zahlungen, ....
Jetzt habe ich mich durch eine "Alt für Neu"-Aktion meines Händlers locken lassen und bin einfach mal reingegangen und habe mir ein Angebot für meinen derzeitigen Traumwagen (Hybrid, Team-D, Farbe, ...) machen lassen.

Pro:
- Wir ihn Probe gefahren (in einer etwas anderen Ausstattungsvariante) und der hat uns schon ziemlich gefallen.
- Außerdem sind wir im Moment etwas "flüssiger" als vor 2 Jahren.
- Und dann hätten wir definitiv für 4 Jahre "Ruhe" (und ein schickeres Auto).[sonst machen wir uns eben in 2 Jahren wieder auf die Suche]

Contra (sonst hätte ich einfach unterschrieben und würde hier nicht nachfragen ;-) ):
- Das Ganze würde uns (unser derzeitiger hat schon 52Tkm auf dem Tacho und die Ablöse ist natürlich auch deutlich höher als am Ende der Kreditlaufzeit) schon noch einen Batzen kosten (4500 Anzahlung,
- Unser Händler hat uns noch einen Abschlag angeboten, wenn er die Erstzulassung über sich laufen lässt; Nachteil: Muss über die Toyotaversicherung laufen und die macht's einfach nicht nicht Fahrer unter 23 (meine Töchter sind 20; wohnen zwar nicht mehr bei uns, aber ab&an besuchen wir uns).
- Hybrid und Anhängerkupplung "mögen" sich wohl nicht; OK, in 98% der Zeit brauce ich die nur für den Fahrradträger (fast täglich), aber so GAR keinen Anhänger ziehen zu können, finde ich schon doof.

was meint ihr? Machen oder lassen?

Gruß

PMueller

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Re: Upgrade mitten im Finanzierungsvertrag?

#2 Beitrag von mavFG » 29.07.2018, 07:31

also vorab, die aktuelle neu bleibt neu Finanzierung läuft doch nur noch 3 Jahre (Wir haben vor 2 Jahren auch die neu bleibt neu Variannte gewählt, da wir ein Rundum Paket wollten allerdings nicht auf ewig, damals waren es vier Jahre).
Toyoate wirbt ja damit - aller 3 Jahre ein neues..
Fronttriebler+Hybrid bleibt mei 750kg Anhängelast hängen, mehr geht nicht, anders bei e-Four (RAV4 Hybrid), da sind auch auflaufgebremste Hänger bis (glaube 1,4 Tonnen drin).
Aktuell müssen wohl die Hybrids vom Hof, der neue Auris 3 steht in den Startklöchern. Lt. meinem Händler eine deutliche Änderung, alleine das Fahrwerk..
Was die Versicherung angeht: nach Ablauf eines vollen Versicherungsjahres lässt sich das jederzeit wechseln, wäre in diesem Falle zum 31.12.2019

Machen oder lassen - gut Frage..
Eigentlich würde ich die 2 Jahre durchhalten und dann auf den Auris 3 Hybrid wechseln, der wird erstmal in 2 Stufen angeboten, (1,8l mit 122PS, 2,0l mit 180PS Systemleistung).
Aber - andererseits ist da noch das Bauchgefühl.. (wenn das einsetzt naja.. Ich habe aktuell 2 Internetanbieter, einmal Kabel - gekündigt zum 25.11., einmal DSL neu seit einem Monat.- das Angebot war einfach zu verlockend.. verstehst du was ich meine..) :cool:
:auris2ts:

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Re: Upgrade mitten im Finanzierungsvertrag?

#3 Beitrag von Tim » 29.07.2018, 08:45

Du wechselst ja vom Auris zum Auris, wenn ich dich richtig verstehen. Vor dem Hindergrund würde ich es lassen, weil sich (abgesehen von ein paar technischen Spielerreien) nichts ändert.
Mit dem Auris 3 ändert sich dann etwas mehr, was dann eine Überlegung Wert sein könnte. Da könnte sich dann auch bei der Anhängelast etwas tun. Anders als mavFG schreibt meine ich, dass die Grenze der Anhängelast bei 450kg und die Stützlast bei 50kg liegt. Das ist nicht viel und könnte sich (Dank neuem Antrieb) auch beim Auris 3 ändern.
Und noch ein Grund zum Warten: Selbst wenn du den Auris 3 nicht mögen solltest, dürften die die Vorgäner dann verramscht werden, weil sie vom Hof müssen.

Und in 2 Jahren wären dann auch die Töchter schon 22 und man könnte dann vielleicht auch in den sauren Apfel beißen und 1 Jahr die Ausnahmefahrten unterlassen oder aber 1 Jahr den höheren Beitrag bezahlen.

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Re: Upgrade mitten im Finanzierungsvertrag?

#4 Beitrag von PMueller » 29.07.2018, 09:29

Guten Moegen

@Tim & mavFG:,Vielen Dank. Das hilft mir schonmal weiter. :danke:
Besonders die Möglichkeit, dass mit dem Auris3 die Anhängelast vernünftig steigen könnte, spräche natürlich fürs Warten. Gibt's dazu eigentlich schon Konkreteres oder ist das nur eine Hoffnung?

Wegen der Versicherung (mit unter-23-jährigen) hatte ich mir vor 2 Jahren mal ein konkretes Angebot der Toyotaversicherung machen lassen und das war absolut lächerlich (2000€/Jahr MEHR als meine jetzige :shock: :flop: ) - selbst der Händler meinte "Na, das heißt wohl, dass die gar nicht wollen." Selbst die Autofraugestern meinte "Unter 23 können die nicht - keine Ahnung, warum."
Das sind schon starke Argumente fürs Warten.

Auf der anderen Seite: Ich empfinde den Übergang zu Hybrid (in Verbindung mit der Automatik und den merklich mehr PS) schon als echten Schritt in Sachen Fahrspaß. Und dann mache ich mir Gedanken, wieviel mein Auto in 2 Jahren noch wert sein könnte. War schon ein wenig erschreckend (auch, wenn ich es ja prinzipiell wusste), wie wenig da übrig blieb. Wenn das mit derselben Rate weitersinkt (vllt. kommt ja noch ein Schaden dazu), bleibt nicht mehr viel übrig von der "Rückkaufverpflichtung zum Restwert".

:denken: :denken: :denken:


Gruß

PMueller

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Re: Upgrade mitten im Finanzierungsvertrag?

#5 Beitrag von moff » 29.07.2018, 10:07

PMueller hat geschrieben:
29.07.2018, 09:29
Wenn das mit derselben Rate weitersinkt [...]
Tut es aber nicht, der Wertverlust erfolgt nicht linear. Stattdessen ist er in den ersten zwei, drei Jahren tatsächlich am höchsten, was meiner Meinung nach stark gegen einen Wechsel spricht.
Das Mehr an Geld, was euch jetzt zur Verfügung steht, wäre meiner Meinung nach an anderer Stelle tatsächlich sinnvoller aufgehoben.
Gerade das Neu-bleibt-Neu-Leasing lohnt sich ökonomisch gesehen praktisch nur für Toyota. Wenn man dabei noch ein vorhandenes junges Fahrzeug abgibt, ist der finanzielle Verlust meiner Ansicht nach umso größer.

/e: Ah, Moment, du sprichst von "Alt gegen Neu", einer Aktion deines Händlers, naja. Aber "alt" ist dein Aktueller ja eben wirklich noch nicht. Der finanzielle Verlust bleibt.

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Re: Upgrade mitten im Finanzierungsvertrag?

#6 Beitrag von Olav_888 » 29.07.2018, 10:59

PMueller hat geschrieben:
29.07.2018, 00:17
Wir fahren seit 2 Jahren unseren Auris (2 FL, 1,33 Benziner, Comfort). Damals haben wir ihn als Neuwagen gekauft, finanziert über die Toyotabanküber eine Laufzeit von 4 Jahren. Wenn ich mich recht entsinne, haben wir damals
- unseren alten (Gegenwert 2500 Euro) und 2000 Euro Anzahlung "reingesteckt",
- zahlen monatlich 147 Euro und
- eine "Ablösesumme" von 8700 Euro in 2020 vereinbart.
Autsch, erstes Problem, diese sch... Ballonfinanzierung, mit der Du mehr Zinsen als Tilgung hast. Sieht auf dem Papier mit der monatlichen Rate super aus, wenn nicht der Hammer nach 4 Jahren wäre. Und wenn ich rechne, 52Tkm in 2 Jahren, dann bist du mit 4 Jahren an der "magischen" Grenze 100Tkm, ich bezweifle mal, dass der Restwert Deines Fahrzeuges dann noch der Schlussrate entspricht. Ich finanziere meine Autos auch meistens, aber dann vollarmortisiert, auch wenn natürlich die Monatsrate höher ist. Dafür hab ich nicht das Damoklesschwert der Abschlussrate über mir.
PMueller hat geschrieben:
29.07.2018, 00:17
- Das Ganze würde uns (unser derzeitiger hat schon 52Tkm auf dem Tacho und die Ablöse ist natürlich auch deutlich höher als am Ende der Kreditlaufzeit) schon noch einen Batzen kosten (4500 Anzahlung,
das Auto dürfte mehr kosten, als am Anfang für euren jetzigen auf dem Papier stehen hattet. Der Batzen, den ihr jetzt investieren müsst, dürfte sehr viel größer sein als der Durchschnittsverdiener nebenbei aufbringen kann
PMueller hat geschrieben:
29.07.2018, 00:17
- Unser Händler hat uns noch einen Abschlag angeboten, wenn er die Erstzulassung über sich laufen lässt; Nachteil: Muss über die Toyotaversicherung laufen und die macht's einfach nicht nicht Fahrer unter 23 (meine Töchter sind 20; wohnen zwar nicht mehr bei uns, aber ab&an besuchen wir uns).
Hä??? Der Händler macht eine Tageszulassung und verkauft ihn euch hinterher. Dadurch kann er mehr Rabatt geben, als ihn Toyota normal lässt. Aber! Das Fahrzeug wird dann als "gebrauchter" für einen neuen Halter angemeldet, sprich neu angemeldet. Und da kann sich der neue Halter die Versicherung heraussuchen, welche er haben möchte.
Allerdings wird die versicherung für den Hybrid auch insgesamt teurer sein als für euren jetzigen
PMueller hat geschrieben:
29.07.2018, 00:17
- Hybrid und Anhängerkupplung "mögen" sich wohl nicht; OK, in 98% der Zeit brauce ich die nur für den Fahrradträger (fast täglich), aber so GAR keinen Anhänger ziehen zu können, finde ich schon doof.
Der TS hat 4450kg und 50kg Stützlast. Schon das wird für Fahrräder manchmal sehr eng.

Also ICH würde es nicht machen, ich bin aber auch kein typischer Deutscher, der jeden verfügbaren Groschen ins Auto investiert. ICH würde das Geld, was ihr jetzt mehr zur Verfügung habt lieber zur Seite legen und in 2 Jahren damit die Schlußrate begleichen. Dann ist das Auto euer und ihr könnt euch in Ruhe überlegen, ob ihr es weiter fahrt oder als Anzahlung für den nächsten Wagen verwendet.

Nicht böse gemeint, aber ich verstehe die Leute nicht, die sich so eine Finanzierung für etwas andrehen lassen, was sie sich eigentlich nicht leisten können. Die Ballonfinanzierung sieht halt nur bei der monatlichen Rate gut aus, wenn Du Dir dann mal das Verhältnis Tilgung zu Zinsen anschaust, wird Dir schlecht, weil Zinsen zahlst Du ja nicht nur für den kleinen Betrag, den du abstotterst, sondern auch noch für die Abschlussrate. Bei Finanzierungen/Leasing mit großem Restwert freut effektiv sich nur einer - die Bank. Der Kunde hat zwar das Gefühl, ein Schnäppchen zu machen, ist aber auf beiden Augen Blind für die realen Kosten des Schnäppchens.

Persönlich mache ich nur Vollfinanzierung über einen Teil der geplanten Haltezeit, bei mir sind es aktuell 5 Jahre Finanzierung, geplant wollte ich den Auris 8 Jahre halten. Gut, dafür zahle ich halt auch im Monat gut 400€, aber nach den 5 Jahren ist der Wagen zu 100% meine. Und wenn mir die rate zu hoch wird, dann muss ich eben Abstriche machen, in dem ich z.B. die Anzahlung erhöhe. Neuwagen wird es asu dem grund bei mir eh nie, da im ersten halben bis ganzen Jahr der größte Wertverlust aufschlägt, also lieber ein gepflegter Jahreswagen

Aber das sind MEINE persönlichen Einstellungen, jeder darf sein Geld verbrennen, wie er es wünscht
Der Clown ist die wichtigste Mahlzeit am Tage!

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Re: Upgrade mitten im Finanzierungsvertrag?

#7 Beitrag von PMueller » 29.07.2018, 11:20

Hi

Ah - es zeichnet sich ein Trend ab. :ahh:
:danke:

@Olav: "Böse" bin ich überhaupt nicht, sondern komme mit klaren Worten viel besser klar als mit Rumgeeiere. :top:
Prinzipiell stimmt natürlich, was du sagst, aber zum einen ist unsere finanziellen Lage nicht so auf Kante gestrickt, wie es vermutlich klingt. Damals ist uns unser Auto komplett abgeraucht und das Geld vom (absehbaren) Hausverkauf war noch nicht da und wir hatten noch keinen Überblick, was unsere studierenden Töchter kosten würden. Das ist jetzt beides anders.
Außerdem waren wir es sehr leid, mit dem Gefühl Auto zu fahren, dass es uns jederzeit unter dem Hintern zusammenbrechen könnte (inkl. Der darau resultierenden Reparaturkosten). Was wir hinterher für das Teil zurücklegen (und auch ausgeben) mussten, war über die Jahre gerechnet auch nicht viel weniger als wir jetzt für Anzahlung+Raten+Ablöse-Restwert zahlen.
Und da habe ich eben mein Problem mit Gebrauchten her....
Nicht zuletzt gibt mir das Gefühl "jetzt ist er meiner" nicht wirklich viel. Mobilität kostet mich halt jeden Monat - ob ich das in Raten, Reparaturen, "Umfinanzierungen" (Ablöse, Restwert, Anzahlungen, ..) stecke, ist mir relativ gleich.

Gruß

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Re: Upgrade mitten im Finanzierungsvertrag?

#8 Beitrag von fishlord » 29.07.2018, 14:50

Hallo PMueller,

ich würde dir auch raten, den Auris zu behalten.

Habe mal ein bisschen gerechnet:
Du hast 2500 für deinen "Alten" bekommen und 2000 Anzahlung geleistet, sind 4500 Euro.
47 Monatsraten á 147 Euro macht 6909Euro
Schlussrate ist 8700 Euro macht 20.109 Euro.

Das ist meiner Meinung nach ein sehr stolzer Preis für einen 1.3er Comfort als Neuwagen.

Auris Hybrid Team D gibt es Neu bzw. als Tageszulassung schon für um die 21.500 Euro.

Den 1.3 Comfort gibt es aktuell für um die 14.000 Euro BJ.2017 mit unter 25.000km.

Selbst wenn du noch Zubehör mitgeordert hast, dann lohnt sich der Verkauf nicht.

Wäre eben mal interessant zu wissen, wie hoch der Aufpreis ist, und was dein Händler noch für deinen rechnet.

Wie schon geschrieben wurde, ist der Wertverlust in den ersten 3 Jahren am höchsten. Ich denke mal, dass du in 2 Jahren, relativ gesehen, nicht viel weniger bekommst wie heute.

Ausserden würde ich mal, (sofern du den Deal doch machen willst), ein paar Vergleichsangebote einholen, um einen Eindruck vom Markt zu bekommen.

Aber wie das eben so ist, mit dem Bauch, wenn man mal einen Gedanken hat, dann...
Kenne das nur zu gut.
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Re: Upgrade mitten im Finanzierungsvertrag?

#9 Beitrag von Olav_888 » 29.07.2018, 21:10

fishlord hat geschrieben:
29.07.2018, 14:50
Du hast 2500 für deinen "Alten" bekommen und 2000 Anzahlung geleistet, sind 4500 Euro.
47 Monatsraten á 147 Euro macht 6909Euro
Schlussrate ist 8700 Euro macht 20.109 Euro.
Du hast nur rund 3000 Euro Zinsen in der Rechnung vergessen dürfte also ein Kaufpreis zwischen 17.000 und 18.000 gewesen sein.
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Re: Upgrade mitten im Finanzierungsvertrag?

#10 Beitrag von PMueller » 29.07.2018, 21:24

@Olav Lwtztlich hat er nur augezählt, wieviel ch für den Wagen bezahlt habe. Wieviel davon Händlergewinn oder Bankzinsen oder Überführungsgebühre (mMn der Witz schlechhin) oder... ... sind, spielt letzten Endes keine Rolle.
Btw Zinssatz liegt bei 1%

Gruß

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Re: Upgrade mitten im Finanzierungsvertrag?

#11 Beitrag von Olav_888 » 29.07.2018, 21:44

Nee, er hatte aus der Summe 1:1 den Neuwagenpreis errechnet
Der Clown ist die wichtigste Mahlzeit am Tage!

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Re: Upgrade mitten im Finanzierungsvertrag?

#12 Beitrag von PMueller » 29.07.2018, 21:49

"Neuwagenpreis" ist für mich nur eine fiktive Zahl. ;-)
Was für mich zählt ist, wieviel ich hinblättern muss.

Aber Jungs, ihr seid die Besten!!!
:zustimmen: :top: :cool:

Ich werde meine Frau jetzt in die Richtung "Abwarten und in 2 Jahren nochmal neu überlegen" bewegen.

Vielen Dank für die gute Beratung und noch einen schönen Wochenanfang

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Re: Upgrade mitten im Finanzierungsvertrag?

#13 Beitrag von mavFG » 30.07.2018, 17:01

Olav_888 hat geschrieben:
29.07.2018, 10:59
Der TS hat 4450kg und 50kg Stützlast. Schon das wird für Fahrräder manchmal sehr eng.
Darf ich dir da wiedersprechen?? :cool:
Also wenn die Werte stimmen, dann her mit dem Airstreamer.. :P

Also 450kg und 50kg sind da wohl realistischer.. ja, es ist warm, aber so dicke Finger .. :lol:
:auris2ts:

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Re: Upgrade mitten im Finanzierungsvertrag?

#14 Beitrag von Tim » 31.07.2018, 23:19

Olav_888 hat geschrieben:
29.07.2018, 10:59
Nicht böse gemeint, aber ich verstehe die Leute nicht, die sich so eine Finanzierung für etwas andrehen lassen, was sie sich eigentlich nicht leisten können. Die Ballonfinanzierung sieht halt nur bei der monatlichen Rate gut aus, wenn Du Dir dann mal das Verhältnis Tilgung zu Zinsen anschaust, wird Dir schlecht, weil Zinsen zahlst Du ja nicht nur für den kleinen Betrag, den du abstotterst, sondern auch noch für die Abschlussrate. Bei Finanzierungen/Leasing mit großem Restwert freut effektiv sich nur einer - die Bank. Der Kunde hat zwar das Gefühl, ein Schnäppchen zu machen, ist aber auf beiden Augen Blind für die realen Kosten des Schnäppchens.
Auch wenn ich dir beim Rest deines Beitrags Recht gebe, muss ich da einhaken. Die Art der Finanzierung hängt eben auch von der persönlichen Situation ab. Bei mir war es so, dass ich zu nem finanziell ungeschicktem Zeitpunkt ein Auto kaufen musste (Jobwechsel, Firmenwagen entfiel). Ich hätte den Auris auch Cash zahlen können, mich dabei aber ziemlich nackig gemacht, was angesichts eines Hauskredits und laufender Renovierungen ziemlich unklug gewesen wäre. Einen Verbraucherkredit für 2% hätte ich damals nicht bekommen, also habe ich das Auto finanziert, beim Haus nach der Probezeit ne Sondertilgung gemacht (höherer Zinssatz) und letztlich den Auris vorzeitig rausgelöst.
Wenn die Ballonfinanzierung sauber gerechnet wurde, entspricht die Schlussrate auch halbwegs dem Restwert, so dass das Risiko für den Kunden überschaubar ist. Man muss ssich nur drüber im Klaren sein, dass man in der Zwischenzeit die Anzahlung für das nächste Auto ansparen muss.

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