Modellpolitik Toyota

Allgemeine Diskussionen und Fragen zum Toyota Auris.
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Tim
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Re: Modellpolitik Toyota

#16 Beitrag von Tim » 17.05.2018, 23:30

musicman hat geschrieben:Eben, das ist es, was Ich meine. Die AN nehmen keinen Toyota da nicht repräsentativ und im Zweifel zu teuer. Daher nehmen ihn auch die Firmen nicht, sofern sie sich nach den AN richten, was sie bei denen, denen sie Dienstwagen anbieten, i.d.R. tun.
Nein, der AN interessiert da nicht bzw. nur am Rande. Die Fuhrparkmanager sind zahlengetrieben. Und da gibt es 2 Ansätze:
1. hoher Restwert + hoher Rabatt = niedriger Leasingfaktor = gut für den AG
Das ist das Prinzip wie Audi, BMW und Mercedes funktionieren. Durch das Image ist ein hoher Restwert vorhanden und in Kombination mit dem hohen Rabatt ist die Leasingrate winzig. Das freut den Fuhrparkmanager. Der AN zahlt dann über die 1% Regelung etwas mehr, was viele aber nicht stört, weil sie ja ein teures Auto recht billig bekommen.
2. niedriger absoluter Fahrzeugpreis: So funkioniert Dacia und zum Teil Renault. In der Vergangenheit hat auch Ford zu funktioniert. Bei Dacia ist es klar der geringe Preis und der geringe Wertverlust. Da spielen Rabatte keine Rolle. Bei Renault und früher auch Ford gibt/gab es enorme Rabatte. Beim Ford Focus waren 30% keine Seltenheit. Durch den ggü. Audi/BMW/Mercedes niedrigeren Listenpreis und den recht hohen Rabatt, kann auch der prozentuale Wertverlust etwas höher sein. Trotzdem bleibt die Leasingrate klein. Da spielen Befindlichkeiten vom AN keine Rolle. Der Servicetechniker bekommt im Zweifelsfall halt "nur" den Ford...

Toyota ist halt weder richtig billig noch gibt es außergwöhnliche Rabatte. Die Wertstabilität bei den Hybriden ist zwar gut, aber das reicht nicht. Dann kommt noch die Versicherungseinstufung dazu, wo die deutschen Hersteller auch optimieren. Kurz: Beim Leasing wird Toyota immer teurer sein.
Die Chance, die sie haben ist bei Kunden, die kaufen und die Fahrzeuge lange halten. Deswegen sind sie ja bei den Taxlern auch so beliebt: Auf lange Sicht sind die Dinger eben günstig. Es gibt auch Unternehmen, die die Dienstwagen kaufen und nicht leasen. Das wäre eine Chance. Würde Toyota beispielsweise ganz offensiv mit sehr langen Garantien ins Rennen gehen, dann würde das langen Haltezeiten eine richtig gute Sicherheit geben. Ich fürchte nur, dass man das genausowenig als Chance sieht, wie die Diskussion um Fahrverbote.

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Re: Modellpolitik Toyota

#17 Beitrag von mavFG » 18.05.2018, 07:04

Erdmännchen hat geschrieben:Welcher soll das sein? Der Estima ist ein Minivan, und auf den Sienna als Hybrid warte ich auch noch.
Toyota Alphard, den könnten die auch in abgespeckter Version rausbringen..
Der Hybrid ist zwar nur Rechtslenker, bei den Rußen geht aber der 6 Zylinder als Linkslenker recht gut.. also ist alles da..
:auris2ts:

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Re: Modellpolitik Toyota

#18 Beitrag von Tim » 23.05.2018, 21:02


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Re: Modellpolitik Toyota

#19 Beitrag von Olav_888 » 23.05.2018, 21:39

Gerade heute Angebot für Leasing des Auris erhalten, 3Jahre mit 10.000km pro Jahr, alle Wartungskosten und Ersatzteile inklusive, 169€/Monat plus MwSt

geht also, wenn gewollt. Und der megan muss einfach vom Hof. :cool:
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Re: Modellpolitik Toyota

#20 Beitrag von PflegeAuris » 24.05.2018, 10:32

Olav, aber darsn siehst du es doch:

10 tkm/a bei Toyo für 16x vs 30 tkm/a beim Rennt....Jault für 15x .... firme können rechnen und interesdieren sich wenig dafür, wie gut die Karren mit 8 Jahren noch sind, da hats eh neue geleast
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Re: Modellpolitik Toyota

#21 Beitrag von Olav_888 » 24.05.2018, 12:42

Das ist schon klar, allerdings zählt der Megan nicht mehr als Neuwagen, was natürlich die Rate extrem senkt.

Aber ja, wen ich mir die Rate ansehe, die ein großer Lebensmitteldiscounter mit BMW ausgehandelt hat, dann frage ich mich, wieso ich soviel zahle. :oops: :schulterzuck: :denken:
Das ist eben der irwitzige Wiederverkaufswert der deutschen Fahrzeuge, da bekommen die anderen Hersteller keinen Fuß in die Tür
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Re: Modellpolitik Toyota

#22 Beitrag von mavFG » 24.05.2018, 15:22

Olav_888 hat geschrieben:
Aber ja, wen ich mir die Rate ansehe, die ein großer Lebensmitteldiscounter mit BMW ausgehandelt hat, dann frage ich mich, wieso ich soviel zahle.
DANN GEH DOCH ZU L***!! :lol:
Ach ne das war ja die Netto Werbung.
Meine bessere Hälfte wird wohl bald so einen BMW mitbringen.. Aktuell sinds ja Audi und VW.. Allerdings bleibt trotzdem der Toyo.. :cool:
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Re: Modellpolitik Toyota

#23 Beitrag von Olav_888 » 24.05.2018, 15:28

Ja, die VAG-Fahrzeuge werden die nächsten drei Jahre rauseitern. War aber ne witzige Aktion, wenn man so die ganze geschichte kennt. Aber das ist OT, zurück zu Lück
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Re: Modellpolitik Toyota

#24 Beitrag von Meik » 24.05.2018, 22:17

Tim hat geschrieben:Der AN entscheidet nur nicht über die Furhpark-Politik im Unternehmen.
Die ist eh extrem unterschiedlich. War früher mal in einer Firma da bekam jeder Golf, kleinster Diesel, Business-Paket in blau, fertig. Friss oder stirb. Heute darf ich relativ frei wählen, Golf-Klasse, maximaler Listenpreis XXX, maximale Leasingrate YYY, maximal 125g CO2/km. Da wir viel für einige Marken arbeiten kommt halt schon mal "willste nicht mal Marke XY".

Wie gesagt, ich bin mit Chef einig, kein Toyota mehr. Zu teuer für meinen Chef, zu viele Einschränkungen für mich. Da kann man rumreden wie man will, die Spritkosten liegen einfach merklich höher als beim Diesel, Versicherung teurer, Leasingrate teurer als gleich ausgestatteter Golf.

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Re: Modellpolitik Toyota

#25 Beitrag von musicman » 28.05.2018, 20:11

Das mit den Spritkosten würde Ich schon mal in Frage stellen. Ich habe jetzt einen Dauerverbrauch unter den, was Ich zuvor als Diesel getankt hatte. Der Unterschied zwischen Diesel und Benzin wird damit in etwa ausgeglichen. Hätte Ich nicht gedacht, ist aber so. Das Versicherungsthema ist und bleibt natürlich ärgerlich.

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Re: Modellpolitik Toyota

#26 Beitrag von Tim » 28.05.2018, 23:48

Meik hat geschrieben:
24.05.2018, 22:17
Die ist eh extrem unterschiedlich. War früher mal in einer Firma da bekam jeder Golf, kleinster Diesel, Business-Paket in blau, fertig. Friss oder stirb. Heute darf ich relativ frei wählen, Golf-Klasse, maximaler Listenpreis XXX, maximale Leasingrate YYY, maximal 125g CO2/km. Da wir viel für einige Marken arbeiten kommt halt schon mal "willste nicht mal Marke XY".
Ich weiß noch wie's beim 1. Fimenwagen war. Ich habe kompett offen (OK, Diesel war gesetzt) die Autohauser abgeklappert. Opel und die Franzosen waren recht schnell unten durch bei mir, Fiat hatte ich gleich ausgeklammert. Mein Favorit war dann der Verso. Klare Absage vom Chef: Such dir nen "Deutschen" Hersteller. Alles Andere bekommen wir nicht gerechnet. Meine zweite Wahl war dann ein Ford, der "Deutsch" genug für die Kalkulation war. Mittlerweile geht dort auch Skoda.
Nächste Firma: Bis auf wenige Ausnahmen auch der gleiche Einheitsbrei. Aber OK, immerhin war auch ein Mazda MX-5 möglich. Da war es dann ein Golf.
Nächste Firma: VW, Audi, BMW, Mercedes. Ford war man gerade mehr oder weniger am Auslisten.
Aktuelle Firma (kein Firmenwagen mehr): VW und alle Marken, die daran hängen. Da werden zwar die Autos gekauft, verfährt aber nach dem Prinzip: Es ist noch niemand gefeuert worden, der VW gekauft hat. Die Fahrzeuge werden über die üblichen Leasinggrenzen gehalten, aber nicht so lange, als dass ein Toyota Hybrid seine Vorteile ausspielen kann. Als die Diskussion mit Fahrverboten das erste Mal aufkam, hat man mich mal auf den Hybrid angesprochen, aber gerändert hat sich nichts.

Ich rechne halt etwas anders als ein Unternehmen mit Fuhrpark. Ich will das Risiko, dass die Technik der typischen Firmenwagen mit sich bringt, nicht eingehen. Ich möchte ein Auto, bei dem ich keine bösen Überraschungen erlebe.

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