Kommt jetzt doch das Tempolimit?

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Eddie71
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Re: Kommt jetzt doch das Tempolimit?

#46 Beitrag von Eddie71 » 25.02.2019, 15:17

Webbster hat geschrieben:
28.01.2019, 23:34
Kurz gesagt: Limits sind gut, wenn sich die Leute daran halten und nicht nur diese Bedingungen erfüllen, dass es eh grad nicht schneller geht.
Und wenns schon mal der Großteil der Leute tun, wärs schon gut.
Ich würde noch einen Schritt weiter gehen: Wenn sich alle vernünftig benehmen würden, und sich an die vorhandenen Regeln halten würden, wäre ich vielleicht nicht so vehement für ein Tempolimit. Auf einer 2-Spurigen Straße hat man ja nur 2 Möglichkeiten: Entweder man fährt 90 km/h oder min. 180 km/h. :irre:
Warum einer mit 200 km/h an den LKWs vorbei hetzen muss verschließt sich mir halt. Da kann man nur unter Lebensgefahr von der rechten auf die linke Spur wechseln.
Aber, in diesem Forum scheint der überwiegende Anteil der User FÜR ein Limit zu sein. In anderen Foren…. manmanman… Da glaubt man das eine Begrenzung auf der Autobahn gegen die Menschenwürde ist. :bla:
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Re: Kommt jetzt doch das Tempolimit?

#47 Beitrag von Peter2 » 25.02.2019, 17:00

In Deutschland wird schon so gut wie alles reglementiert. Und was die Deutschen vergessen haben sollten, das wird von den EU-Richtlinien erschlagen. Kreuzdonnerwetternochmal, da werden wir uns doch wohl noch die Freiheit rausnehmen dürfen, wenigstens auf der Autobahn die Sau raus zu lassen. Will man uns jegliche Lebensfreude verderben? Wozu dann noch ein geiles sportives Auto kaufen. Soll man, wenn man seinen Frust oder andere Unpäßlichkeiten los werden will erst nach Hockenheim oder den Nürburgring fahren. Bei der wenigen Freizeit kann man das niemanden zumuten. Weshalb fährt man denn so schnell. :lol: :ahh:

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Webbster
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Re: Kommt jetzt doch das Tempolimit?

#48 Beitrag von Webbster » 25.02.2019, 17:13

Nun ja. Je dichter der Verkehr und je nerviger die Leute mit den sportigen Autos sind...

Ich bin mit dem Motorrad auch schon öfters auf den deutschen Autobahnen unterwegs gewesen. Klar. Du schaffst mit einer 90PS Maschine auch deine 220 km/h - traumhaft ist das aber nicht.
Und unter "halber Lebensgefahr" wieder von links auf rechts oder umgekehrt zu wechseln ist auch so ein Ding. Mit dem Motorrad oder mit dem Auto.

Selbst wenn du bei einer Baustelle rumtuckerst. Du fährst die 80. Du wirst überholt. Ist überholverbot für mehrspurige - wirst du überholt.
Bist du ein Einspuriges Fahrzeug ists erlaubt, dass dich andere überholen.

Ein bissl Benehmen und Rücksicht wär schon gut. Bissl Sicherheitsabstand - ein bissl schauen und reagieren und so ein Limit wär überhaupt nicht notwendig überhaupt drüber zu diskutieren. Da stimm ich vollkommen zu.

Wenn man jetzt aber nachdenkt - sind eh nur noch vielleicht 3% unbeschränkte Autobahnstrecken in Deutschland. (jedenfalls nach dem Video von Motorsport -Bloch-Erklärt- )

Ich kann nur sagen: Ist die Autobahn frei gegeben... schalten die mit 200PS und mehr das Hirnkastl aus und donnern davon.
Als ich mal einem Motorradfreund mal erklärt hab - was ein Tankstopp an Zeit frisst und du mit einer gewissen Reisegeschwindigkeit mehr Weg mit einer Tankfüllung hinter dich bringen kannst... als einmal unnötig Tanken zu fahren... dabei 15-20min verpulverst, die ich dann mit meiner 130km/h schon mal vorne hab. Da ist ein Vorsprung schnell dahin. Ich sags ja nur. Der hat mich vielleicht angeschaut...

Schlussendlich bin ich mit im Schnitt 1 Std auf 100km gekommen - inkl. Klo-Pausen.
Es mag ja sein, dass du innerhalb eines 300km-Radius schneller bist mit 200km/h - aber dann nur wenn die Autobahn 3 Spurig ist - und du immer irgendwie ausweichen kannst. Bei 2 Spuren musst du damit rechnen, dass die LKWs sich untereinander überholen und damit kannst du noch so schnell sein wollen. Bei sowas hast du dann einen dichten Verkehr - die Leute versuchen dann auch nicht gleich vollgas zu geben um den Fluss wieder hinzubekommen. Und die hinten drängeln schon - schieben schon fast an.

Also. ja - bitte. Ein Limit für 130-140. Damit können alle irgendwie leben. Meinetwegen auch 150-160... bei guten Wetter- und Sichtverhältnisse.
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Re: Kommt jetzt doch das Tempolimit?

#49 Beitrag von Nick » 01.06.2019, 11:57

Rasen für den Umweltschutz!

Wenn man mal überlegt, wie stark jeder einzelne Mensch die Umwelt belastet nur alleine weil er lebt, also Essen, Konsum, etc, denke ich ,dass die Bundesregierung ganz bewusst keine Tempolimits einführen wird, damit die Klimaziele vielleicht irgendwann doch noch eingehalten werden.
Anders kann ich mir die Aussage unseres Verkehrsministers "Tempolimits entbehrt jeglichem Menschenverstand" nicht erklären.
Ich würde sogar noch weiter gehen. Man sollte alle Tempolimits abschaffen, sowohl auf den Autobahnen, als auch den Landstrassen und in den Städten. Gerade vor Schulen und Kitas sehe ich das meiste Emissionseinsparpotenzial. Nicht etwa vor Altenheimen, die haben ihren ökologischen Fussabdruck doch schon hinterlassen.
Deswegen meine Freunde "put the pedal to the metal" für unsere Umwelt.
Ich bin übrigends nicht zynisch, sondern ein gutgelaunter Pessimist
Euer Nick

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Re: Kommt jetzt doch das Tempolimit?

#50 Beitrag von VierradJule » 27.06.2019, 09:58

Moin,

Tempolimits sind ein schönes Thema.
Mal abgesehen davon, dass ich auf vielen Autobahnstrecken wieder und wieder wegen langer Baustellen nur 80 fahren darf..
Sehe ich in Städten immer wieder 30er Limits. Angeblich für die Luftqualität. Es liegen Tests und Untersuchungen zugrunde, aber nach ein bisschen Recherche lässt sich schnell herausfinden, dass diese unter schlechten Bedingungen durchgeführt wurden.
Diese 30er Limits sind mir öfters in großen Städten wie Hamburg und Berlin aufgefallen, bin gespannt ob sie noch lange bleiben, denn gerade in den Großstädten ist viel Verkehr und der fließt nicht flüssiger, wenn man nur 30 fahren darf.
Oder wie seht ihr das?

mfg
Jule

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Re: Kommt jetzt doch das Tempolimit?

#51 Beitrag von Webbster » 27.06.2019, 11:09

Nun ja. In meiner Stadt ist eig. auch alles eine riiiiiiesige 30er-Zone.
Nur die Hauptverkehrsader sind auf 50 beschränkt. Nur in den Stoßzeiten stockt der Verkehr. Aber nicht wegen der Beschränkung, sondern wegen Baulichen Sachen. Ampel-Kreuzungen folgen auf Kreisverkehre und so... :denken:

Dass man direkt neben einer Hauptverkehrsader keine "besonders tollen" Werte für die Luftgüte bekommen kann... weiß eigentlich jeder und trotzdem wird da diese gern hingesetzt.

Nun ja. Wenn man 30 fährt - so wie sie da stehen, das am besten nach Tacho und zusätzlich noch Abstand zum Vordermann einhält und darauf reagiert was 6-7 Autos vor einem so passiert. Und hin und wieder 1-2 km/h runter geht vom Gas... würde es flüssiger laufen als stupider Stop&Go.

Baustellen mit 80, 60 oder gar 100 - kenn ich zur Genüge. Ich freu mich immer, wenn man seinen Tempomat darauf einstellt und einfach dahin rollt. Vor einem verschwinden eh die Leute (weil die meist 5 oder 10-plus fahren) und hinter mir - die Sintflut. :mrgreen:

Erstaunlich ist nur... wenn man irgendwann von LKWs überholt wird, obwohl man vielleicht nach Tacho 85 fährt... :rtfm:
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Re: Kommt jetzt doch das Tempolimit?

#52 Beitrag von freis » 27.06.2019, 11:36

Webbster hat geschrieben:
27.06.2019, 11:09
...........und hinter mir - die Sintflut. :mrgreen:
Erstaunlich ist nur... wenn man irgendwann von LKWs überholt wird, obwohl man vielleicht nach Tacho 85 fährt... :rtfm:
Lieber Webbster,
grundsätzlich bin ich auch ein sehr entspannter Autofahrer, gerade weil ich im Jahr bis zu 60.000km unterwegs bin.
Das war auch bereits vor der Toyota-Hybrid-Zeit schon so.

Aber, wenn dein Tacho 85 anzeigt, fährst du "echte" 78 bis vielleicht 79km/h. Überprüfe das mal mit einem Navi, welches km/h anzeigt.
Ein LKW-Fahrer sieht zu, daß er im Rahmen des Möglichen bis zu echten 88km/h "rollen" läßt, damit er seine Tagesziele erreicht.
Darüber regelt in der Regel die LKW-Bordelektronik ab! Das sind für den LKW-Fahrer dann mal eben 10km/h Differenz, die er meist nicht verlieren möchte.
In Prozent mehr als 10% seiner sonstigen Streckengeschwindigkeit.

Wenn dir einer vors Auto fährt, wenn du 120-130km/h fahren möchtest und der fährt 100-105km/h überholst du auch!?

Da sehe ich es als "kollegial" an, wenn man die LKW nicht mutwillig behindert, denn diese haben einen ungleich schwierigeren Part im Strassenverkehr zu bewältigen.
Das ist auch der Grund, weshalb ich i.d.R. in Dörfern auf mein Vorfahrtsrecht zugunsten der Brummis verzichte und meist auch in ihrem Sinne vorausschauend fahre.
Auf der Autobahn wiederum halte ich mich weitestgehend jenseits der echten 85km/h auf, wenn ich auf der rechten Spur unterwegs bin, um eben nicht die Berufskraftfahrer unnötig zu "ärgern".

Vielleicht ist das eine kleine Anregung,
Gute Grüße,
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Re: Kommt jetzt doch das Tempolimit?

#53 Beitrag von Webbster » 27.06.2019, 13:54

Nun ja. Ich "muss" kein Navi benützen und müsste eig. nach dem Tacho des Fahrzeugs die Geschwindigkeit nach der StVO fahren.
Klar - weiß ich auch, dass die GPS-Geschwindigkeiten vom Navi eher an das heran kommen, was eigentlich auf den Geschwindigkeitsschilder stehen.

Mir ists bei der Fahrschule ebenso passiert bzw. so angelernt worden: "Du fährst 50 nach Tacho wenn du 50 siehst".

Wieso sollte man eig. jemanden "aufhalten", wenn derjenige auch 80 nach Tacho fahren könnte, statt seine 85.
Bei 30 km/h am Tacho - bist sehr nach an der GPS-Geschwindigkeit. Danach wird die "Spanne" immer Größer.

Aber ich seh es kritisch. Ein Autohersteller baut einen Wagen, dessen Tacho geht für x-Reifenabmessungen. Die Toleranz kommt dazu, damit alles irgendwie im Rahmen bleibt. Ok. So ab dem Zeitpunkt, wo man mit dem Navi fährt, glaubt man sich besser zu wissen und fährt dann diese Toleranz aus. Du fährst 80 nach dem GPS, bist aber schon bei 89-90 km/h am Tacho.
Dann steigst du in ein anderes Auto und machst dort das gleiche. Und dann wurdest du geblitzt, weil dort 90 am Tacho schon 84 km/h sind. 30€-Geschenk an den Vaterstaat. Und der sagt dazu dann: Dankeschön.

5km/h drüber fänd ich ja noch "ok".

Aber wenn du jetzt einen LKW mit seinen 90 am Tacho - auf der Landstraße dann überholen versuchst - musst du fast schon zwingend auf 120-130 beschleunigen, damit du keinen Gegenverkehr gefährdest, der dir mit 110 am Tacho entgegen donnert, statt mit 100.

Und die Unterschiede im Verkehr gingen in den letzten Jahren so rapide ins Aggressive über, dass ich mir manchmal schon denke: Liest denn irgendwer noch die Schilder?

Aber unnötig den Verkehr aufhalten? Wieso kann ich mich nicht auf meinen Tacho vertrauen? Wieso fahren die anderen mehr als am Tacho??

Und das is auch genau der Punkt, warum sich LKWs untereinander schon auf der Autobahn überholen. Einfach nur nervig, nur weil der eine den anderen "unnötig" aufhaltet.

-
Wenn dir einer vors Auto fährt, wenn du 120-130km/h fahren möchtest und der fährt 100-105km/h überholst du auch!?
Was ist denn vorgeschrieben? 100? Dann fahr ich doch zu schnell...
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Re: Kommt jetzt doch das Tempolimit?

#54 Beitrag von Axel_M » 27.06.2019, 16:36

Webbster hat geschrieben:
27.06.2019, 13:54
einen LKW mit seinen 90 am Tacho - auf der Landstraße dann überholen versuchst
Der fährt dann auch 30km/h schneller als erlaubt...
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten. (Dieter Nuhr)
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Re: Kommt jetzt doch das Tempolimit?

#55 Beitrag von freis » 27.06.2019, 20:56

Webbster hat geschrieben:
27.06.2019, 13:54
...........
So ab dem Zeitpunkt, wo man mit dem Navi fährt, glaubt man sich besser zu wissen und fährt dann diese Toleranz aus. Du fährst 80 nach dem GPS, bist aber schon bei 89-90 km/h am Tacho.
Dann steigst du in ein anderes Auto und machst dort das gleiche. Und dann wurdest du geblitzt, weil dort 90 am Tacho schon 84 km/h sind. 30€-Geschenk an den Vaterstaat. Und der sagt dazu dann: Dankeschön.
Passiert mir weniger, da ich regelmäßig MIT mobilem Navi fahre, egal in welchem Auto.
Webbster hat geschrieben:
27.06.2019, 13:54
...........
Aber unnötig den Verkehr aufhalten? Wieso kann ich mich nicht auf meinen Tacho vertrauen? Wieso fahren die anderen mehr als am Tacho??
Und das is auch genau der Punkt, warum sich LKWs untereinander schon auf der Autobahn überholen. Einfach nur nervig, nur weil der eine den anderen "unnötig" aufhaltet.
Gemeint war das Verständnis für andere Fahrzeugklassen.
Du als Motorradfahrer findest/fändest Verständnis von Autofahrern auch gut.
Ich sehe das gleiche Verhältnis gegenüber Brummifahrern angebracht.

Ich habe eben auch sowohl den PKW- als auch den Motorradführerschein und daher möglichst für alle Verkehrsteilnehmer und deren Spezifika Verständnis.
Frage mal einen durchschnittlichen Autofahrer nach seinem Verständnis für Bremswege von Motorrädern im Vergleich zu einem modernen PKW.
Und dann noch den Vergleich zu einem 40-Tonner.

Gute Grüße,
freis
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Re: Kommt jetzt doch das Tempolimit?

#56 Beitrag von Webbster » 27.06.2019, 21:37

Kurzum versteht mich jetzt bitte nicht falsch. Ich will hier keine größere Streitigkeiten auslösen. Wenn es keine 80er-Beschilderungen gibt wegen Baustellen oder gar 60er wo u.a. auch Radarfallen sind (in Österreich gibts da extremst viele Stellen und viele blitzen von hinten und von vorne) - dann fahr ich so gut es geht, etwas über der beschilderten Geschwindigkeit.

Heißt: Bei 60 - meist 62 oder 64. Bei 80 meist um die 84 oder 85. Klar fahr ich auch mit Navi am Handy, hab mir aber trotzdem angewöhnt eher meinen Tacho mehr Beachtung zu schenken.

Und ja. Du kannst bei 130km/h auch 140 nach Tacho fahren und wirst kaum Probleme bekommen, weil das wohl "echte" 130 sein könnten.

Was ich nicht mache, aber andere offenbar sehr gern machen: Auf das vordere Fahrzeug dicht auffahren, dabei keine passende Lücke hinten weiter zu erspähen, rausfahren nach belieben - egal mit welcher Geschwindigkeit - meist gleichbleibend "langsam"; dann das Fahrzeug überholen und direkt vor dessen Schnauze wieder dicht einscheren und dann weiter fahren oder ggf. das Spiel mit dem nächsten Wagen zu wiederholen.

Hab gehört, bei den LKWs mit moderner Technik löst man damit eventuell ein Bremsverfahren aus.
Ich schau bei Zeiten nach einer passenden Lücke - und fahre erst vor den Leuten wieder rein, wenn ich diese im Innenspiegel sehen kann. Da ist dann zwischen Lkw oder Auto viiiiiel Platz und keiner hat so seine Schwierigkeiten mit dem Sicherheitsabstand.

-
Klar. Vielleicht seh ich die Sache zu streng oder zu eng oder wie auch immer: Ich behindere keinen unnötig. Es ist ja nicht so, dass ich bei erlaubten 130 nun 80 mit dem Auto gondeln muss. Oder in Deutschland wo es mal komplett frei ist, dort meine 90 zu fahren - weil ich 90 so toll finde.
So ists ja nicht. :)
Ich hab sehr viel Verständnis für die LKW-Fahrer und für die, die meist keine Zeit zu haben scheinen. Aber sich mal für eine kurze Distanz, auf einer Baustelle mit Beschränkung sich nicht mal ansatzweise daran zu halten... dafür bleibt keine Verständnis da.

Klar - kann man diese eine Kurve mit 150 fahren, wenn da aber 80 da steht und wenn es noch so dumm und deppert ist - ich reduzier da meine Geschwindigkeit mit der nötigen Rücksicht.
-
Ich hab bei der Baustelle auf der Regensburger-Autobahn - da kommt kurz nach der laaaangen 80er Strecke eine 60er Stelle. Hinter mir 2 Motorräder und ich im Auris. Kurz angebremst, losgelassen und wieder runtergebremst auf 63. Es sind 4 Autos neben mir vorbei.

-
Wenn es ein Tempolimit gibt, dann sollte man es irgendwie versuchen einzuhalten. Ich könnte auch 30km/h schneller fahren - nur das ist nicht der Sinn und Zweck eines Limits.
In Österreich gibts so viele Radars und Section Controls-Strecken...
:denken: vielleicht mach ich auch was falsch... im Leben - bislang hatte ich noch keinen Strafzettel fürs zu Schnell oder zu Langsam fahren oder gar behindern der anderen. Und bei den Kilometern, die ich schon gefahren bin - hätte das eine oder andere Schnellfahr-Delikt schon mal drinnen sein müssen.

Die anderen dürfen gern schneller fahren als ich. Ich erspar mir das Reden mit der Polizei aber sehr gerne.
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