Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen

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nightsta1k3r
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Re: Verbrauch Hybrid

#16 Beitrag von nightsta1k3r » 26.12.2014, 10:01

epaf hat geschrieben: Achja und bitte nur solche Länder nennen, wo es mehr als 2 Autos pro 1000 Einwohner gibt.epaf
Weil ich erst neulich wieder drüben gefahren bin: USA, 786 Autos/1000 Einwohner.
Es gibt Bundesstaaten auf denen ist auf den Interstates nur "verantwortungsvolles Fahren" vorgeschrieben.

Die 65mph oder 75mph auf den Highways sind übrigens weitaus entspannter als das verrückte Vollgas/Bremse in D bei besserem Reiseschnitt und weniger Verbrauch.
Aber da brauchts wohl noch Generationen bis zur Einsicht ...

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Freddie76
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Re: Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen

#17 Beitrag von Freddie76 » 26.12.2014, 11:04

Warum man immer wieder hört, man gehöre zu den Einsichtigen, so man ein Tempolimit befürwortet - ergo zu den Uneinsichtigen, so man ein Tempolimit ablehnt? Werde ich nie verstehen.

Gegen Limitierungen an Stellen, an denen es Sinn macht, hat sicher keiner etwas.
Aber warum zB eine schnurgerade und dreispurig ausgebaute AB generell nur mit 120 (oder 130) zu befahren sein soll? Warum, wo soll der Vorteil liegen? Statistiken sagen es deutlich, die sichersten Strassen in Deutschland sind die Autobahnen, trotz unserer Sucht mal Tempo zu machen. Zudem bezweifle ich stark, dass der Unterschied für Betroffene ein wirklich grosser ist, ob man nun mit 130 in einen LKW dängelt, oder mit den (wohl allgemein als Reisegeschwindigkeit als positiv empfundenen) 160 - im Ergebnis sieht es für die Insassen einfach schlecht aus und die 30 Km/h werden kaum was daran ändern können.
(und JA...es ist ein TOYOTA)

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Re: Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen

#18 Beitrag von sloth » 26.12.2014, 11:30

Ich find´s generell seltsam, wie jeder von seiner Anschauung aus verallgemeinert. Ich empfinde 160 nicht als positive Reisegeschwindigkeit und viele Menschen, die ich kenne empfinden das ebenfalls als zu schnell.

Dass mit hohen Geschwindigkeiten höhere Gefahren einhergehen kann man noch so oft leugnen, die Gefahr wird aber durch das Leugnen und Verdrängen nicht geringer. Wenn ich dann so Sätze höre wie ´wem das zu gefährlich ist, soll halt die Landstrasse benutzen´, dann fallen mir nur noch Wörter wie asozial und egoistisch ein. Aber das ist sowieso ein zunehmendes Charaktermerkmal unserer Gesellschaft.

Warum ein Tempolimit Sinn macht? Weil die Zeiten hirnlosen Energieverschwendens und Umweltverschmutzens vorbei sind. Aber bis das alle merken, dauert das wohl wirklich noch Generationen. Ich frag mich, warum die Freie Fahrt-für-freie-Bürger-Befürworter überhaupt Hybrid fahren. Nur des eigenen Geldbeutel willens?

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Re: Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen

#19 Beitrag von Freddie76 » 26.12.2014, 11:40

Ja, ungelogen, natürlich sieht man zuerst den eigenen Geldbeutel und was der HSD in der Stadt spart ist einfach enorm, lustiger Weise spart er selbst bei 160 noch gut Sprit. Ein Diesel mag ähnliche Verbräuche abliefern, aber da wären wir ja bei Umweltschutz - denn was da an technischem Aufwand betrieben werden muss um die Abgase eines Diesel halbwegs für die Umwelt verträglich zu machen ist auch nicht unbedingt wenig. Ressourcen werden da doppelt vergeudet, Technik und fossiler Brennstoff...

Und nö, ich glaube nicht zu verallgemeinern, wenn ich 160 als eine vom Grossteil als positiv empfundene Geschwindigkeit benenne. In jeglichen Umfrage zu Tempolimits wird doch dieses von den Teilnehmern abgelehnt. Die Zahl der "lasst uns alle 130 fahren" Befürworter ist offensichtlich nicht der Grossteil der Autofahrer in hiesigen Gefilden.

Warum man sich übrigens immer als "hirnlos" und ähnliches beschimpfen lassen muss, so man sich klar gegen Tempolimits äussert? Im Gegenzug sollte man dann die Befürworter als "Fanatiker" und ähnliches deklassieren? Man man...
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Re: Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen

#20 Beitrag von Shar » 26.12.2014, 12:31

Servus.
sloth hat geschrieben:Ich find´s generell seltsam, wie jeder von seiner Anschauung aus verallgemeinert.
Und mit deinem Beitrag machst du das nicht?

Wenn du 160 nicht als angenehm empfindest ist das völlig ok.
Es steht dir völlig frei, auf der BAB nur 130 zu fahren, oder hat ihr irgendeiner der Gegner des Limits dir vorgeschrieben, schneller zu fahren? Oder wird dir vom Gesetzgeber vorgeschrieben, auf der BAB schneller 130 zu fahren?
Ich meine nicht, ganz im Gegenteil und das ist auch der Grund meiner durchaus provokant dar gebrachten Meinung.
Alle, die hier ein Limit wollen diktieren damit allen anderen, die bisher gerne schneller gefahren sind ihre eigene Meinung auf. Wir (im Sinne der Contra-Limit) sind damit sicherlich nicht die Egoisten; wir nehmen mit unserer Meinung keinen Einfluss auf eurer Fahrverhalten.
Und was die ganze Sache mit asozial zu tun hat musst du mir noch mal näher erklären.

Und zu dem Umstand, daß wenn sich einer einbildet, die BAB wäre zu gefährlich, dann ist es schließlich nicht so, daß er (über z.B. Landstraße) nicht dennoch von A nach B kommt. Wenn z.B. jemanden Fliegen zu gefährlich ist und deswegen die Strecke mit dem Zug zurück legt, dann sind all jene, die dennoch Fliegen und den Flugverkehr haben wollen sicherlich keine Egoisten.

Ebenso sei zu meiner provokanten Formulierung nochmals auf der Umstand hin gewiesen, wie diese zustande kam.
Ihr (damit meine ich jetzt einen (groß?)teil der Pro-Limit-Fraktion aus dem Prius-Forum) wollt das 130-Limit aber kein 80 oder 100-Limit, weil das ja scheinbar dann eurem persönlichen Fahrgewohnehiten nicht mehr entspricht. Aber wir (Contra-Limit) sollen uns eure Meinung unterordnen obwohl euch keiner daran hindert, auf der BAB "nur" 130 zu fahren. .irre
Weil die Zeiten hirnlosen Energieverschwendens und Umweltverschmutzens vorbei sind. Aber bis das alle merken, dauert das wohl wirklich noch Generationen. Ich frag mich, warum die Freie Fahrt-für-freie-Bürger-Befürworter überhaupt Hybrid fahren. Nur des eigenen Geldbeutel willens?
Wie wäre es - dieser Argumentation folgenden - denn dann auch so konsequent zu sein und auf das Auto ganz zu verzichten? Damit gäbe es noch weniger "hinrlosem" Schadstoffausstoß. Davon abgesehen, wenn du 130 auf der BAB fährst, bläst du mit deinem Wagen gleichermaßen immer noch "hirnlos" unnötig viele Schadstoffe raus; bei 80 wäre es noch "umweltfreundlicher".


Grüße ~Shar~
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Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen

#21 Beitrag von Trexko » 26.12.2014, 13:09

Moin. Ganz schön explosive Stimmung hier...

Ich mag die 130 Richtgeschwindigkeit.
Fahre aber auch gerne mal auf Langstrecke die 160er Reisegeschwindigkeit gerne.
Von mir aus kann jeder so schnell fahren wie er will oder kann. Solange er niemanden gefährdet oder bedrängt oder sonstwie aggressiv unterwegs ist. Wenn Strecke, Wetter und Verkehrslage es erlauben ist gegen schnelles vorankommen nichts zu sagen, meiner Meinung nach.

Wenn ich "langsam" fahre warte ich auf eine genügend große Lücke im zu überholen. Wenn ich überhole möchte ich aber auch nicht bedrängt werden. Ich gehe schon wieder nach rechts. Ganz ohne Lichthupe oder sonstiges.

Lange Rede kurzer Sinn:
Bei GEGENSEITIGER Rücksichtnahme sollte für jeden auf unserer Straße ein Platz sein. So schnell oder langsam er auch fahren mag.

Frohe Weihnachten.

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Re: Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen

#22 Beitrag von Freddie76 » 26.12.2014, 13:24

Und so kann man das unterschreiben.

:)
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HornetTom
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Re: Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen

#23 Beitrag von HornetTom » 26.12.2014, 15:29

Gut geschrieben Trexko...

Leider wird das in Deutschland nie funktionieren. Liegt wohl an der Mentalität. Ist aber in Italien dasselbe, die haben noch schlimmer einen an der Klatsche.

Man kann sagen was man will, aber fahrt mal nach Norwegen. Entspannter Verkehr, rücksichtsvolles Fahren, keine Drängler und keine Raser. Okay. Ausnahmen gibts überall.
Aber hier in D wird das immer schlimmer. Deswegen meide ich so gut es geht die Autobahn.

Wir schaffens ja nicht mal eine Maut einzuführen. Dann brauchen wir eigentlich auch nicht über Tempolimits sprechen. Deutschland ist einfach arm.... Diese Autolobby was dort dahinter steht... irre.
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Re: Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen

#24 Beitrag von Freddie76 » 26.12.2014, 16:04

Die Maut wurde derweil erfolgreich eingeführt, nur ist das angedachte System dazu vollständig bekloppt. :D
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epaf
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Re: Verbrauch Hybrid

#25 Beitrag von epaf » 26.12.2014, 16:12

Shar hat geschrieben:Z.B. in Polen sind es 140, also >130. Auf der Isle of Man gibt es m.W. überhaupt keine Beschränkungen.
Darüber hinaus - gem. Wiki - in Afghanistan, Bhutan, Burundi, Haiti, Libanon, Mauretanien, Myanmar, Nepal, Nordkorea, Somalia, der indische Bundesstaat Uttar Pradesh und Vanuatu. Soweit zum Thema "In keinem anderen Land der Welt erlaubt die nationale StVO Tempo >130km/h".
Ok, bei Polen gebe ich zu, es übersehen zu haben, dass dort seit 2011 140kmh erlaubt ist. Aber ansonsten ist das nicht gerade eine Liste von Industrieländern.
Außerdem, was heißt "kein generelles Speedlimit", wenn es z.B. wie in Myanmar heißt: "Every major highway has signposts with speed limits, even though they are nearly perfect, straight and smooth."
Ich habe jetzt nicht die Zeit und die Lust, alle aufgeführten Ausnahmen abzuklappern, inwiefern die jetzt überhaupt Autobahnen haben, auf denen man schneller fahren kann, ohne dass man zwingend sein Auto zerlegt. Bzw. ob sie alle schlussendlich mit individuellen Schildern begrenzt sind. Schlussendlich bleiben als ernsthafte Beispiele Polen mit 140kmh und Italien mit ein paar Strecken 150kmh.

Man sieht ja die lobbygesteuerte Handlungsweise bei uns ganz klar daran, dass die Autolobby nicht einmal ansatzweise den Deckel bei 180 bis 200kmh draufmachen will. Nein, die Autoindustrie verteidigt das konsequente Nein zu jeglicher Begrenzung genauso, wie die NRA in den USA "the 2nd amendment". Selbst die Abriegelung auf 250kmh, wie in manchen PKWs verbaut, ist rein freiwillig.

Übrigens, genau die gleichen Argumente gegen ein Tempolimit auf ABs hörte ich vor vielen Jahren schon einmal. Es wurde nämlich ebenso lautstark dagegen gemault, als das Gesetz zur 100kmh Begrenzung auf Landstraßen angekündigt wurde (zu viel Zeitverlust, zu eintönig, Eingriff in die persönliche Freiheit).

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Re: Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen

#26 Beitrag von schwarzvogel » 27.12.2014, 11:42

Trexko hat geschrieben: ...
Wenn ich "langsam" fahre warte ich auf eine genügend große Lücke im zu überholen. Wenn ich überhole möchte ich aber auch nicht bedrängt werden. Ich gehe schon wieder nach rechts. Ganz ohne Lichthupe oder sonstiges.
Frohe Weihnachten.
Dito !!
Beobachtung bei einer Urlaubsfahrt nach Dänemark:
Hinreise: Bis GÜ Flensburg Raserei und Lückenspringen ohne Ende - nach der Grenze schlagartig: Ruuuhe ! :mrgreen: .top
Rückreise: Ab 50km vor der Grenze wurden es immer mehr deutsche Autos, welche zwar nach dänischer Art gesittet aber merklich schon mit "gebremstem Schaum" Stoßstange an Stoßstange auf die Grenze zu rollten - und daaann ... wurden sie losgelassen, jeder wollte der erste in der (rasenden) Kolonne sein ! ... .denken .irre :schulterzuck:
Von da an war es mit der dänischen Gemütlichkeit endgültig vorbei ! :cry: .flop
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Re: Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen

#27 Beitrag von Freddie76 » 27.12.2014, 11:55

Bis GÜ Flensburg Raserei und Lückenspringen ohne Ende - nach der Grenze schlagartig: Ruuuhe ! :mrgreen:
Rückreise: Vor der Grenze wurden es immer mehr deutsche Autos, welche nach dänischer Art gesittet aber schon mit "gebremstem Schaum" Stoßstange an Stoßstange auf die Grenze zu rollten - und daaann ... wurden sie losgelassen, jeder wollter der erste in der (rasenden) Kolonne sein ...
Hihi, dies kann ich so bestätigen :mrgreen:

Bin ja ab und an beruflich hinter den Alpen unterwegs und da ist es genauso.
Was mir aber auch immer wieder auffällt - Fahre ich dann in zB Österreich 130 mit Tempomat auf der Autobahn, dann werd ich dort aber gnadenlos von den Einheimischen überholt, denen scheint das nicht so recht zu gefallen. Denn die ziehen mit 140 an mir vorrüber.
In der Schweiz gestaltet sich das übrigens in gleicher Art.
Am Ende finde ich das dann auch nicht wirklich entspannt, ich komme mir dann meist wie die berüchtigte Wanderdüne vor...

Umgedreht dann wie von schwarzvogel so treffend beschrieben.
Kurz vor der Grenze (und Erlösung ;) ) nach Deutschland sammeln sich deutsche Autofahrer dann auf der linken Spur und mit jedem Kilometer zur Grenze werden die Abstände dann geringer. Nach der Grenze drücken dann alle mit "D" im Kennzeichen ihre Bodenbleche durch. Hier sind dann Ösis und Eidgenossen plötzlich brav und fahren 130 (120), wie es in ihrer Heimat vorgeschrieben ist .irre

*Meist beruhigt sich der Zustand der Erlösung dann bei mir recht schnell und ich pendle bei 160, hierbei fühle ich mich dann wieder entspannt.
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Re: Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen

#28 Beitrag von PflegeAuris » 27.12.2014, 12:07

Hallo,

rum wie num, ich oute mich mal als Limitgegner, der die Richte aber so gut wie nie ausnutzt.

Ich für mich persönlich finde es einfach entspannend, den Tempomat bei 120 reinzumachen, und rollen zu lassen. Es gibt aber Tage, an denen hab ich nen Termin einzuhalten, und keinen Bock, dann 3 Stunden vorher loszugurken, und es gibt Tage, da hab ich einfach mal Lust, voll auf den Pinsel zu treten, weils Spaß macht, und da sind mir auch die angezeigten 8,x Liter buggi, obwohl ich bei 120 rund um die 5 liegen könnte, aber ob ich für mein Vergnügen 3 L Sprit extra zahle, oder ne Kinokarte kaufe (das Kino soll ja auch klimatisiert sein, ein helles Bild und nen klasse Sound haben, kostet auch "nutzlos" Energie), ist dabei meine Entscheidung, und genau darauf kommt es mir am:
Ich will nicht noch mehr von irgendwelchen Beamtenär--en mein Leben bis ins kleinste Detail diktiert bekommen, die Natur hat mich mit einem funktionierenden Denkapparat ausgestattet, der es mir durchaus ermöglicht, mein Handeln an die Situation anzupassen. Und diese Fähigkeit gestehe ich jedem zu, der in der Lage war, eine Fahrerlaubnis zu erlangen.
Im Umkehrschluss erwarte ich aber von der mobilen Umwelt aber eben auch, dass sie ihr Hirn vor Inbetriebnahme des Fahrzeugs in Gang setzt, und bei starkem Regen, oder bei Nebel, oder viel Verkehrsaufkommen von sich aus auf den Trichter kommt, dass jetzt und hier eben 110, 120 oder 130 Ende der Fahnenstange sind, anstatt, weils ja Limitfrei ist, mir brüllenden Motoren, viel Lichthupe (warum machen sie nicht gleich Fernlicht an?) und Drängeln ihre Sicht der Dinge durchzusetzen.

Gruß Christian
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Re: Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen

#29 Beitrag von epaf » 27.12.2014, 13:11

Freddie76 hat geschrieben:Was mir aber auch immer wieder auffällt - Fahre ich dann in zB Österreich 130 mit Tempomat auf der Autobahn, dann werd ich dort aber gnadenlos von den Einheimischen überholt, denen scheint das nicht so recht zu gefallen. Denn die ziehen mit 140 an mir vorrüber.
In der Schweiz gestaltet sich das übrigens in gleicher Art.
Dann würde ich einmal nachkontrollieren, wieviel der eigene Tacho vorgeht!

Ich fahre in A immer 140kmh Tacho (= effektiv ca. 132 kmh), in der Schweiz zwischen 125 und 130kmh Tacho (= 120-122 effektiv) und werde nur von ganz wenigen Fahrzeugen überholt. Und wenn einen auf der Westautobahn zwischen Salzburg und Wien schnellere Fahrzeuge überholen, sind es genau so viele Deutsche wie Österreicher. Meist sind es dann dicke Limos mit Kennzeichen München oder Wien. Gleiches gilt für die Schweiz, da kann ich auch nicht feststellen, dass es gerade die Einheimischen sind, welche schneller dran sind.

Ein entspannteres Fahren gibt es nicht und wenn man sich die angebliche Langweiligkeit noch so einbildet.
Man kann es doch beim besten Willen nicht übersehen, was schlagartig passiert, wenn man aus Österreich kommend die Grenze am Walser Berg passiert. Da kommt sofort Hektik auf, um es vornehm zu umschreiben. Man könnte auch sagen, es wird von einer Sekunde zur anderen ein Schalter im Hirn umgelegt.

Über nervtötend etc. kann man vielleicht dann diskutieren, wenn man in Westaustralien mit 100kmh unterwegs ist, vielleicht alle 10 Minuten ein Auto entgegenkommt und 120km lang nicht eine einzige Kurve in Sicht ist.
PflegeAuris hat geschrieben:rum wie num, ich oute mich mal als Limitgegner, der die Richte aber so gut wie nie ausnutzt.
...
Im Umkehrschluss erwarte ich aber von der mobilen Umwelt aber eben auch, dass sie ihr Hirn vor Inbetriebnahme des Fahrzeugs in Gang setzt, und bei starkem Regen, oder bei Nebel, oder viel Verkehrsaufkommen von sich aus auf den Trichter kommt, dass jetzt und hier eben 110, 120 oder 130 Ende der Fahnenstange sind, anstatt, weils ja Limitfrei ist, mir brüllenden Motoren, viel Lichthupe (warum machen sie nicht gleich Fernlicht an?) und Drängeln ihre Sicht der Dinge durchzusetzen.
Für deinen ersten Satz habe ich volles Verständnis. Der untere Absatz aber beschreibt anschaulich, dass es ohne Limit nicht geht! Würden die Leute nur dann schneller fahren, wenn das Verkehrsaufkommen gering ist, dabei einsehen, dass auch ein nur mit 130kmh "schleichender" PKW nicht hinter einem LKW eingebremst werden will, dann wäre ja alles ok. Die Wirklichkeit beweist aber genau das Gegenteil. Im Prinzip sind viele Tempolimitgegner selbst daran schuld, wenn einmal ein Limit kommen sollte.

Warum sind z.B. manche Tunnel für Motorradfahrer gesperrt? Weil einige Vollidioten darin unbedingt ihr Lärmkonzert aufführen mussten.
Warum darf ein normaler Motorradfahrer am Wochenende keine schöne Runde drehen und dabei den Kesselberg hoch und weiter nach Krün fahren? Weil es die ganzen Wahnsinnigen zunichte gemacht haben!

Viele Beschränkungen sind einfach nur deshalb erforderlich, weil massenhaft Leute nicht das Hirn dazu haben, mit der ohne Beschränkungen gegebenen Freiheit richtig umzugehen, leider. Wenn ich mit gewisser Regelmäßigkeit sehe, dass bei leichtem Nebel Fahrzeuge mit jenseits der 130kmh und EINGESCHALTETER Nebelschlussleuchte an mir vorbeibrettern, kann man wirklich nur noch sagen: "Herr, lass Hirn vom Himmel fallen". Jemand, der bei 130kmh die Nebler hinten einschaltet (also nicht nur von zuvor vergessen hat), den würde ich schlagartig 1 Monat zu Fuß gehen lassen.

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Re: Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen

#30 Beitrag von argon » 27.12.2014, 15:11

epaf hat geschrieben:Viele Beschränkungen sind einfach nur deshalb erforderlich, weil massenhaft Leute nicht das Hirn dazu haben, mit der ohne Beschränkungen gegebenen Freiheit richtig umzugehen, leider.
Die Leute haben nicht mal das Hirn, sich an bereits gegebene Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten. Es ist keine Seltenheit, sondern absolute Regel, dass ich Leute mit 160 Sachen in die 100er Zone reinbrettern sehe und keinerlei Anstalten gemacht werden, das Tempo zu reduzieren. Das Problem ist nicht nicht vorhandenes Tempolimit, sondern nicht vorhandenes Verantwortungsbewusstsein. Und nur, weil ein Teil meint, zu Gunsten von Schnelligkeit (in Form von hoher Geschwindigkeit und Zeitersparnis) auf Verkehrssicherheit pfeifen zu können, sehe ich persönlich überhaupt nicht ein, warum ich mir ein Tempolimit gefallen lassen sollte. Der Ansatz sollte nicht die StVO sein, sondern der Kopf des Autofahrers. Solange sich in letzterem nichts ändert, können wir an ersterem rumbasteln, so viel wir wollen.

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