Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen

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epaf
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Re: Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen

#31 Beitrag von epaf » 27.12.2014, 23:14

argon hat geschrieben:Der Ansatz sollte nicht die StVO sein, sondern der Kopf des Autofahrers. Solange sich in letzterem nichts ändert, können wir an ersterem rumbasteln, so viel wir wollen.
Ach, wenn man sieht, wie konsequent in A und CH kontrolliert wird (von unserer Seite aus gerne als Abzocke bezeichnet), kriegt man das schon etwas besser im Kopf des Autofahrers unter als bei uns.

Bei uns werden aber wirklich alle möglichen und auch unmöglichen Argumente aus dem Hut gezaubert, um das Tempolimit abzulehnen. Schlicht und einfach nach dem Motto, weil nicht sein kann was nicht sein darf. Deshalb ist es für die Gegner eines Limits auch ein absolutes Tabu, über ein Speedlimit von 180 oder 200kmh nachzudenken. Eine Geschwindigkeit, die in A oder CH praktisch überhaupt nicht mehr vorkommt.

Die phychologischen Parallelen zu den Waffengesetzen in den USA ist unübersehbar (wichtig ich sagte psychologisch, kein Themenvergleich!). Dort wird jegliche Verschärfung des Waffenrechts (z.B. in Richtung automatischer Waffen) alleine deshalb abgelehnt, weil man ja keinen Einstieg in eine ungeliebte Richtung haben will. Genauso würde unsere Autoindustrie dagegen Sturm laufen, zumindest ein 200kmh-Limit einzuführen.

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Re: Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen

#32 Beitrag von schwarzvogel » 28.12.2014, 09:48

Zustimmung !! .top .top

Zitat: "Deshalb ist es für die Gegner eines Limits auch ein absolutes Tabu, über ein Speedlimit von 180 oder 200kmh nachzudenken. Eine Geschwindigkeit, die in A oder CH praktisch überhaupt nicht mehr vorkommt."

Von entspannenden "Spritztouren" nach D. hört man aber doch hin und wieder mal ! :mrgreen:
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Re: Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen

#33 Beitrag von nightsta1k3r » 28.12.2014, 11:35

schwarzvogel hat geschrieben: Von entspannenden "Spritztouren" nach D. hört man aber doch hin und wieder mal ! :mrgreen:
mfG schwarzvogel
Das sind die Geschwindigkeitsfetischisten, die es überall gibt.
Entspannend kann ich die Fahrerei in D keinesfalls nennen .irre .
Mit 120 wirst du fast weggekickt, bei 150 kannst du auch noch nicht mitschwimmen und bei Annäherung an einen LKW läßt dich keiner raus, also das zitierte Vollgas/Bremse :-( .

Die Entspannung tritt bei mir regelmäßig in Suben ein, wenn die Durchschnittgeschwindigkeit wieder auf knapp 130 steigt weil alle ungefähr gleich schnell unterwegs sind, - ein paar Osteuropäer mit Dickschiffen ausgenommen.

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Re: Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen

#34 Beitrag von argon » 28.12.2014, 15:09

epaf hat geschrieben:Deshalb ist es für die Gegner eines Limits auch ein absolutes Tabu, über ein Speedlimit von 180 oder 200kmh nachzudenken.
Bei einem solchen Tempolimit würde ich mir ganz einfach die Frage nach der Sinnhaftigkeit stellen. Wie viele Autos sind auf deutschen Autobahnen unterwegs, die (nennenswert) mehr als 200 schaffen? Die Zahl dürfte doch eher überschaubar sein. Ein Tempolimit einzuführen, nur damit man überhaupt eins eingeführt hat, dürfte nicht Sinn und Zweck der ganzen Sache sein.

Das Problem an jeglichem Tempolimit ist schlicht und ergreifend mangelnde Flexibilität. Auf einer geraden, gut ausgebauten und überschaubaren Strecke mit wenig Verkehr und guten Wetterverhältnissen sture 120 vorzuschreiben, macht einfach überhaupt keinen Sinn. Wer nicht schneller fahren will, der soll's einfach bleiben lassen. Und was dann die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen den Verkehrsteilnehmern betrifft, hier muss dann wiederum an gegenseitige Rücksichtnahme und Verantwortungsbewusstsein appelliert werden. Natürlich kann es nicht sein, dass man einen LKW überholen möchte und direkt nach 5 Sekunden einen Drängler mit Lichthupe hinter sich hat, auf der anderen Seite sehe ich es aber auch oft genug, dass wirklich absolute Schleicher von der rechten Spur rausziehen und ihr Gaspedal mit dem Pinsel streicheln. Was lernt man denn in der Fahrschule? Der Fahrstil ist so zu gestalten, dass ich niemanden gefährde oder behindere. Das gilt sowohl für die, die gern auf die Tube drücken, als auch für die, die sich lieber Zeit lassen. Das hat nichts mit (vorhandenen oder auch nicht vorhandenen) Geschwindigkeitsbegrenzungen zu tun, sondern dass 90 % der Autofahrer einen Fahrstil an den Tag legen, als könnten sie tun und lassen, was sie wollen.

Womit ich als Gegner des Tempolimits einverstanden wäre und was ich auch absolut befürworten würde, wäre eine flächendeckend elektronische Verkehrskontrolle, die abhängig von Verkehrsaufkommen und Wetterbedingungen ein variables Tempolimit (oder eben auch keines) vorgibt. Aber die technische Ausrüstung kostet ja dann wieder Geld, das keiner zahlen will... daher kann ich auf die Aussage
epaf hat geschrieben:Bei uns werden aber wirklich alle möglichen und auch unmöglichen Argumente aus dem Hut gezaubert, um das Tempolimit abzulehnen.
nur erwidern, dass die Tempolimit-Befürworter genauso wenig auf Gegenvorschläge eingehen...

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Re: Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen

#35 Beitrag von epaf » 28.12.2014, 19:07

argon hat geschrieben:Bei einem solchen Tempolimit würde ich mir ganz einfach die Frage nach der Sinnhaftigkeit stellen. Wie viele Autos sind auf deutschen Autobahnen unterwegs, die (nennenswert) mehr als 200 schaffen? Die Zahl dürfte doch eher überschaubar sein. Ein Tempolimit einzuführen, nur damit man überhaupt eins eingeführt hat, dürfte nicht Sinn und Zweck der ganzen Sache sein.
Und schon haben wir wieder eine abstruse Begründung, generell gegen ein Tempolimit. Auch wenn es nur wenige sind, die jenseits der 180kmh dahinbrettern, genau die tragen aber häufig zu gemeingefährlichen Situationen bei.

Außerdem sind es gar nicht so wenige: Fahre einmal z.B. von Augsburg nach München. Da hat man oft Schwierigkeiten mit der gewollten Richtgeschwindigkeit auf die mittlere Spur zu gelangen. Die Mittlere gehört da der 160kmh Fraktion und die linke mehr oder weniger durchgängig denen mit jenseits von 180 bis 200kmh, häufig wirklich deutlich darüber.

Aber natürlich träume ich das nur alles.

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Re: Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen

#36 Beitrag von Shar » 28.12.2014, 20:30

Servus.
epaf hat geschrieben:Bei uns werden aber wirklich alle möglichen und auch unmöglichen Argumente aus dem Hut gezaubert, um das Tempolimit abzulehnen. Schlicht und einfach nach dem Motto, weil nicht sein kann was nicht sein darf.
Ach kommt, hör doch auf. Dir passen schlichtweg nur die Argumente nicht in den Kram, weil du strikt für ein Limit bist.

Und noch was, was ja gut dazu passt: Könnt ihr (Pro-Limit) euch jetzt mal für eine Richtung entscheiden?!
Einmal behauptet ihr, daß sich viele eh freiwillig an die 130 halten und es nur und ausschließlich die Lobby der KFZ-Hersteller ist, die gegen ein Limit sind.
Jetzt behauptet ihr wieder, daß viele doch schneller unterwegs sind und man alleine deswegen ein Limit braucht, damit die gemütlichen BAB-Fahrer sich nicht bedrängt oder gar gefährdet fühlen müssen. .irre
Und was dann die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen den Verkehrsteilnehmern betrifft, hier muss dann wiederum an gegenseitige Rücksichtnahme und Verantwortungsbewusstsein appelliert werden. Natürlich kann es nicht sein, dass man einen LKW überholen möchte und direkt nach 5 Sekunden einen Drängler mit Lichthupe hinter sich hat, auf der anderen Seite sehe ich es aber auch oft genug, dass wirklich absolute Schleicher von der rechten Spur rausziehen und ihr Gaspedal mit dem Pinsel streicheln. Was lernt man denn in der Fahrschule? Der Fahrstil ist so zu gestalten, dass ich niemanden gefährde oder behindere. Das gilt sowohl für die, die gern auf die Tube drücken, als auch für die, die sich lieber Zeit lassen.
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Re: Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen

#37 Beitrag von epaf » 28.12.2014, 22:10

Shar hat geschrieben:Ach kommt, hör doch auf. Dir passen schlichtweg nur die Argumente nicht in den Kram, weil du strikt für ein Limit bist.
Welche Argumente? "Freie Fahrt für freie Bürger" oder "man sollte nicht alles reglementieren" oder "130kmh sind ermüdend und neigen noch eher zu Unfällen"?
Etwas wirklich Aussagekräftigeres habe ich von den Tempolimitgegnern noch nicht gehört.
Und noch was, was ja gut dazu passt: Könnt ihr (Pro-Limit) euch jetzt mal für eine Richtung entscheiden?!
Einmal behauptet ihr, daß sich viele eh freiwillig an die 130 halten und es nur und ausschließlich die Lobby der KFZ-Hersteller ist, die gegen ein Limit sind.
Jetzt behauptet ihr wieder, daß viele doch schneller unterwegs sind und man alleine deswegen ein Limit braucht, damit die gemütlichen BAB-Fahrer sich nicht bedrängt oder gar gefährdet fühlen müssen.
Du merkst anscheinend gar nicht, wie unmöglich du argumentierst!
Wo ist ein Widerspruch, wenn man es als Tempolimitbefürworter und zwar für 130kmh es schon als Riesenvorteil sähe, wenn zumindest die extrem schneller Raser von der Bildfläche verschwinden würden? Im Gegensatz zu den strikten Tempolimitgegnern, die jeglichen Kompromiss ablehnen, sähe ich und wohl viele andere auch, dies als einen Schritt in die richtige Richtung an.

Du argumentierst ja direkt wie folgt: Wenn ihr Limitbefürworter mit euren 130kmh nicht durchkommt, habt ihr keine 2. Meinung bezüglich einem höher gelegenen Speedlimit mehr zu haben.
.irre
Wenn etwas irre ist, dann die Raserei und Dränglerei auf unseren Autobahnen!

epaf

P.S.: Das mit den gemütlichen BAB-Fahrern möchte ich nicht weiter kommentieren. Dieser Nebensatz ist ja direkt schon beleidigend gegenüber allen, die nicht freiweillig in die Gefährdungshaftung gehen, in die sich jeder auch unabhängig von der Schuldfrage begibt, wenn er schneller als 130kmh unterwegs ist!

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Re: Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen

#38 Beitrag von urbancruiser2010 » 28.12.2014, 23:21

Moin, auch wenn Geschwindigkeitsbegrenzungen eingeführt werden, gibt es weiterhin eine Welt voller Vollgaskranker I*****n
die sich daran nicht halten. Ich bin auch gegen eine Begrenzung der Geschwindigkeiten, erstens weil es viel Geld kosten wird was wir bezahlen müssen, zweitens wie oben viel wirds nicht bringen.

Meine Geschwindigkeit liegt je nachdem bei 130-160 kmh. Schneller fahre ich selten. Achso und eine Geschwindigkeitsbegrenzung bei 200 ist auch schwachsinnig, weil wie hier schon von argon beschrieben wurde schaffen einige aber nicht allzu viele Autos 200+ kmh. Mein Auris mit eingeschlossen.

Grüße von Alex
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Re: Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen

#39 Beitrag von Shar » 29.12.2014, 08:58

Servus.
epaf hat geschrieben:Welche Argumente? [...]
Die Gegenargumente zu den Pro-Limit vielleicht...
Du merkst anscheinend gar nicht, wie unmöglich du argumentierst!
In deinem hierzu zitierten Absatz von mir steht überhaupt kein Argument zu irgendwas sondern eine Aufforderung.
Wenn du diesen Absatz als "Argument" gegen das Limit wahr nimmst, ist es verständlich, daß du darin nur etwas abstruses erkennst.
Auf den "Kompromiss" (Limit bei 200) bin ich bisher überhaupt nicht eingegangen.

@200-Limit: Ich persönlich hätte damit, sofern es dabei auch bleibt, kein Problem. Ob ich aber dafür stimmen würde, ist eine andere Frage, da ich durchaus auch erkenne, daß der Hintergrund, warum ich damit kein Problem hätte jener ist, daß er mich persönlich in meiner Fahrweise nicht tangieren würde und sicherlich auch Leute gibt, auf die das nicht zutrifft und auch gerne schneller unterwegs wären.

Ich persönlich würde schärfer Strafen für Drängeln, also zu dichtes Auffahren, nicht Einhaltung des Rechtsfahrgebots, sowie an das Wetter unangepasste Geschwindigkeit und eine hierzu wesentlich schärfere Kontrolle erst einmal befürworten; denn dies sehe ich als das grundlegendes Problem an der ganzen Sache und wir darüber hinaus von den Pro-Limit oft auch als Argument (Dränglerei/Abstand) angeführt.
Sicherlich könnte man es "einfacher" lösen, in dem man die Geschwindigkeit pauschal runter setzt. Dichtes Auffahren und Drängeln ist aber auch bei 120 gefährlich und wird, davon bin ich überzeugt, auch mit einem generellen Limit nicht aufhören.


Grüße ~Shar~


PS:
Das mit den gemütlichen BAB-Fahrern möchte ich nicht weiter kommentieren. Dieser Nebensatz ist ja direkt schon beleidigend gegenüber allen...
Keep cool. Gemütlich ist sicherlich keine Beleidigung und eine von euch Pro-Limits sogar selber verwendete Umschreibung eurer Fahrweise (u.a. deswegen hatte ich sie überhaupt erst verwendet, da ich dachte, daß sie so keinen Grund des Anstoßes wäre, worin ich mich wohl geirrt hatte).
Eure pauschale Deklarierung aller Limit-Gegner als "unvernünftig", "irre", "Raser", "hirnlos", "asozial", "egoistisch", "ein an der Klatsche haben", "eingebildete Langeweile", "Wahnsinnigen", "...fetischisten" und was sonst noch alles auf Seite der "Pro-Limit" gegenüber den Gegnern bereits gefallen ist, zählt da zum Teil eher als Beleidigung.
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Re: Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen

#40 Beitrag von schwarzvogel » 29.12.2014, 09:34

nightsta1k3r hat geschrieben: ...
Entspannend kann ich die Fahrerei in D keinesfalls nennen .irre .
Mit 120 wirst du fast weggekickt, bei 150 kannst du auch noch nicht mitschwimmen und bei Annäherung an einen LKW läßt dich keiner raus, also das zitierte Vollgas/Bremse :-( .
Die Entspannung tritt bei mir regelmäßig in Suben ein, wenn die Durchschnittgeschwindigkeit wieder auf knapp 130 steigt weil alle ungefähr gleich schnell unterwegs sind, ...
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Re: Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen

#41 Beitrag von Auris2010 » 29.12.2014, 09:45

urbancruiser2010 hat geschrieben:Moin, auch wenn Geschwindigkeitsbegrenzungen eingeführt werden, gibt es weiterhin eine Welt voller Vollgaskranker I*****n die sich daran nicht halten.
Die aus dem Verkehr zu ziehen ist dann Aufgabe der Polizei und wenn es so richtig teuer wird, werden sie es auch lernen.
urbancruiser2010 hat geschrieben:Ich bin auch gegen eine Begrenzung der Geschwindigkeiten, erstens weil es viel Geld kosten wird was wir bezahlen müssen
Meine bescheidene Frage dazu wäre, warum es mehr Geld kosten sollte?

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Re: Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen

#42 Beitrag von retina » 29.12.2014, 11:20

Auch wenn ich das Argument verstehe dass eine generelle Geschwindigkeitsbeschränkung bei einer leeren Autobahn nicht gerade sinnvoll ist zieht dieses Argument beim heutigen Verkehr in Deutschland ja wirklich nur in Ausnahmefällen. Auffällig ist ja die Tatsache, dass - auch wenn große Lücken zwischen den LKWs vorhanden sind, und sogar an LKW freien Sonntagen - ein Großteil der PKW Fahrer auf der Mittelspur oder links zu finden ist. Rechts kann man an Sonntagen oft wunderbar entspannt mit Tempomat 130 dahingleiten. Ich denke das ist mehr ein psychologisches Problem (das man zum Teil an bestimmten Automarken festmachen kann).

Abgesehen davon und den erhöhen Unfallfolgen gibt es durchaus noch andere Argumente für ein generelles Tempolimit, die hier ja auch schon genannt wurden. Umweltschutz sowie bessere Auslastung der Autobahn und Stauvermeidung. Die Auslastung sinkt nämlich rapide mit steigender Geschwindigkeit und viele der sogenannten Staus ohne Ursache gehen auf abrupte Bremsmanöver zurück, die sich nach hinten "fortpflanzen" und eventuell zum Stillstand führen. Dies ist alles schon längst wissenschaftlich nachgewiesen. Gut kann man das an den automatischen Geschwindigkeitsregelanlagen betrachten, die entsprechend dem Verkehrsaufkommen die Geschwindigkeit beschränken. Die Modelle beruhen auf diesen Erkenntnissen. Da fahren auf einmal wieder fast alle "normal". Bedenkt man was die Staus auf bundesdeutschen Autobahnen kosten, dann ist das auch ein ernst zu nehmendes finanzielles Argument.

Gruß, retina

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Re: Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen

#43 Beitrag von Cillian » 29.12.2014, 11:26

Ihr braucht euch doch nicht so streiten hier :-)
Vor einigen Jahren bin ich nach Spanien mit dem Auto gefahren. Die Autobahnen in Frankreich und Spanien waren dabei das entspannteste, das ich auf Autobahnen erleben durfte. Tempomat 140 laut Tacho und im Verkehr mitschwimmen, egal wieviel Verkehr gerade unterwegs ist.

Ich fuhr (vor Anschaffung des HSD) zwar auch gerne 160 und schneller, aber stören würde mich ein 130/140er Tempolimit nicht.

Ich denke allerdings auch ohne Tempolimit könnte es viel entspannter werden, wenn Menschen rücksichtsvoller wären, oder es mehr Kontrollen gäbe, die die Menschen an ihre Fehler erinnern. Dabei meine ich keine Tempokontrollen - die sind eh sinnlos. Aber Dinge wie der Einsatz des Blinkers, Rechtsfahrgebot, Rücksichtnahme, Drängeln und vorrausschauendes Fahren sollten verstärkt kontrolliert werden.
Stattdessen sehe ich immer nur Abstands- und Tempokontrollen, wobei beides nicht sonderlich problematisch ist. Ein paar Zentimeter weniger Abstand als vorgeschrieben für ein paar Sekunden Schaden niemanden, ein Schild mal übersehen oder Missdeuten kann auch jeder mal...
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Re: Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen

#44 Beitrag von urbancruiser2010 » 29.12.2014, 12:02

@Auris2010: Es gibt welche die lernen es wirklich nie. Haben teilweise im alten System und im neuen System zig Punkte. Welche sie nur mit einer MPU loswerden können. Ich kenne da einen den Interessiert es kein bisschen. Bezahl ich halt das Geld und gut ist. :?

Die Kosten werden wegen Verwaltungsarbeiten, Straßenarbeiten etc( neue Schilder anbringen alte Abnehmen usw ) denke ich mal steigen. Ob es wirklich so ist, wird sich ja noch zeigen. :?

Und wenn alle sich zusammen reißen würden, gäbe es weniger Zoff und Streit auf den Autobahnen um den letzten Meter.

Allein wegen der vielen I*****n habe ich mir jetzt eine Dashcam angeschafft. Weil ich dieses Jahr schon mehrmals als Zeuge aussagen musste weil irg welche mich und dann andere gedrängelt haben, und ,mich dann als Zeugen genannt haben ( über Amtl.Kennz.)

Liebe Grüße Alex
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Re: Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen

#45 Beitrag von Auris2010 » 29.12.2014, 12:48

urbancruiser2010 hat geschrieben:
Die Kosten werden wegen Verwaltungsarbeiten, Straßenarbeiten etc( neue Schilder anbringen alte Abnehmen usw ) denke ich mal steigen. Ob es wirklich so ist, wird sich ja noch zeigen. :?
Ob es da so viele Kosten gibt weiß ich nicht, denn bei generellem Tempo 130 muss ja nicht an jeder Auffahrt ein Schild stehen außer Deutschland erfindet, so wie das Wechselkennzeichen und die Maut, wieder alles neu. Dann, ja dann wird es teuer und bringt mehr Verwaltungsaufwand.

Bei uns gilt 130 auf der Autobahn und gut ist. Das steht an jedem Grenzübergang und muss reichen und es muss nicht extra durch Schilder angemerkt werden. Nur wenn weniger erlaubt ist, wird dies auch durch Schilder angezeigt aber das ist ja bei euch auch so. Gibt es ein zeitweiliges Tempolimit (Verkehrsaufkommen, Witterung, Luftgüte) wird dies über Überkopfanzeigen geregelt und an denen sind auch gleichzeitig sämliche Einrichtungen für die LKW-Maut angebracht womit keine zusätzlichen Einrichtungen benötigt werden. Einzig auf Schnellstraßen steht nach jeder Auffahrt ein 100er-Schild damit diese Strecken nicht mit Autobahnen verwechselt werden ;)

Es könnten sogar die vielen 120er-Beschränkungen an Abfahrten bei euch wegfallen, da dann ohnehin alle nur maximal 130 fahren dürfen. Natürlich die Idioten gibt es immer und überall, auch bei uns und sie kommen nicht nur aus D, H, SK, CZ und RO.

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