Diesel-Fahrverbote (u.a. Stuttgart ab 2018)

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Re: Diesel-Fahrverbote (u.a. Stuttgart ab 2018)

#166 Beitrag von Pan Adam » 27.11.2017, 20:02

http://m.spiegel.de/auto/aktuell/abgass ... 80510.html

In Düsseldorf scheinen Diesel Fahrverbote unumgänglich zu sein. Mal schauen was beim zweiten Dieselgipfel heraus kommt.

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Re: Diesel-Fahrverbote (u.a. Stuttgart ab 2018)

#167 Beitrag von D-Auris » 28.11.2017, 13:55

Heute in der RP:

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/due ... -1.7231435

Demnächst werden die Strassen dann etwas freier für uns Hybridfahrer :mrgreen:
Zuletzt geändert von d4d-fan am 29.11.2017, 20:52, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: unnötiges Zitat entfernt
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Re: Diesel-Fahrverbote (u.a. Stuttgart ab 2018)

#168 Beitrag von Kamui77 » 28.11.2017, 16:55

Ganz Deutschland redet über die blaue Plakette - dabei haben wir sie schon längst, wie ->dieses Bild oder ->dieses Bild beweisen. :top:

Wo ist denn das Problem? Einfahrverbot für Diesel - Stickoxidbelasung geht zurück. Einfahrverbot für Benzindirekteinspritzer ohne Filter - Feinstaubbelastung geht zurück. Die meisten Japaner mit Ausnahme von Mazda dürften dann noch fahren.

Da es gerade Düssseldorf betrifft, die ansässigen japanischen Firmen können sicher aushelfen :cool:
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Re: Diesel-Fahrverbote (u.a. Stuttgart ab 2018)

#169 Beitrag von D-Auris » 29.11.2017, 06:42

Na klar - wir haben ja bereits alles blau und bei unserem TS ist auch die Außenfarbe oxygenblau :top:
Zudem hat ja auch der VCD die Umwelttauglichkeit unserer Hybride bescheinigt.
Die japanische Gemeinde ist in Düsseldorf besonders groß - da kann man sicher was arrangieren.
Unsere deutsche Autolobby kann ihre Alibi - Hybride gerne behalten. :wink:
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Re: Diesel-Fahrverbote (u.a. Stuttgart ab 2018)

#170 Beitrag von Bert B. » 29.11.2017, 12:27

am 22.Feb. 2018 kommt die Stunde der Wahrheit, dann entscheidet das Bundesverwaltungsgericht, ob Städte und Gerichte Fahrverbote verhängen dürfen. Lt. dem Kommentar der Leipziger Volkseitung (lesbar hier im DLF) könnte es ein sehr böses Erwachen geben für die Autofahrer und die Autoindustrie!
Grüße aus dem Münsterland, Berti

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Re: Diesel-Fahrverbote (u.a. Stuttgart ab 2018)

#171 Beitrag von D-Auris » 29.11.2017, 13:11

Das dürfte der Autolobby empfindlich weh tun - was mir als ex-Dieselfahrer nicht leid tun würde,
da man auch mir vor 3 Jahren einen Euro 5 Diesel als sauber verkauft hatte.
Nur leider werden sich vermutlich, wie immer, die Kosten für die Erneuerung der diversen kommunalen und staatlichen Fuhrparke,
sowie der des lokalen Handwerkers in diversen Preisaufschlägen widerspiegeln und
somit direkt an den Verbraucher weitergegeben werden.
Die Preise für die Altdieselfahrzeuge dürften spätestens danach ins Bodenlose fallen.
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Re: Diesel-Fahrverbote (u.a. Stuttgart ab 2018)

#172 Beitrag von Kamui77 » 29.11.2017, 18:48

Ich vermute, dass die Realitätsverdrehung in den Medien dennoch fröhlich weitergeht. Jüngstes Beispiel ist der "Diesel Boom in Japan" :irre:

Überraschender Trend - Darum boomen in Japan Dieselautos
Ein Anstieg beim verschwindend geringen Dieselanteil in Japan, von dem gut über 80% von Mazda abgedeckt werden wird hier zur Mega-News aufgeblasen. Und wenn sie nicht gestorben sind, schreibt Märchenonkel Grünweg noch heute.

Neben dem Aufblähen von Lapalien ist man aber auch im Kleinschreiben sehr geübt, wie folgender Artikel zeigt:
Selbst LKW-Bauer erproben schon Konzeptfahrzeuge mit Hybridantrieb für den Fernverkehr
-> aus: Deutsche Mittelstands-Nachrichten
Richtigerweise sollte es lauten, den Hybridantrieb im LKW gibt es seit 2003 -> Hino Dieselhybrid
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Re: Diesel-Fahrverbote (u.a. Stuttgart ab 2018)

#173 Beitrag von Chris1983 » 30.11.2017, 07:17

Ist ja auch wahr was dort gesagt wird. Tausch mal alle Diesel mit DPF gegen einen aktuellen Turbobenziner...
Die Grenzwerte in den Städten würden explodieren da diese keine Abgasnachbehandlung haben.

Im ersten Moment und in meinen Augen hat VW den Diesel kaputt gemacht. Und viele die Situation genutzt um viel geld mit neuen Benziner Verkäufen zu machen.
Natürlich gab es da auch noch andere Hersteller.

Ich würde mir wenn ich müsste auch wieder einen Diesel holen, mit AdBlue Technik.
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Re: Diesel-Fahrverbote (u.a. Stuttgart ab 2018)

#174 Beitrag von Kamui77 » 30.11.2017, 21:23

Klar hauen die ganzen Turbobenzindirekteinspritzer Dreck ohne Ende raus. Süffisantes Beispiel ist dabei, dass VW Konzern seinen neuen Golf trotz vorheriger Ankündigung noch immer nicht mit Partikelfilter ausgestattet hat - die fahren bis zum letztmöglichen Termin ohne. Aber auch Toyota bekleckert sich nicht gerade mit Rum, im Wissen um die Ventilverkokung bei Lexus lässt man die ganzen Auris und C-HR 1.2L Turbo-Käufer ins offene Messer laufen. :flop:

Beim Diesel ist es nach wie vor das Stickoxid welches die Probleme macht (und erhöhte NOx Werte gibts ja auch bei den Turbobenzinern). Gerade jetzt im Winter wird bei den meisten Dieselfahrzeugen die Abgasreinigung wegen Motor bzw. AGR Schutz nicht laufen. Und ich vermute auch, dass dies ein zukünftiges Bild der Benzindirekteinspritzer mit Partikelfilter zeigt, welche dann Auswirkungen aufs AGR-Ventil haben. Aber all die Filter sind nur Makulatur, wenn im Regenerationszyklus der ganze Dreck wieder rausgepustet wird, welcher vorher gesammelt wurde.

Der Diesel ist in Deutschland hauptsächlich deswegen beliebt, weil die Bundesregierungen als willfährige Helfer die Wünsche der Autoindustrie befolgt und den Treibstoff steuerlich bevorzugt haben. Gemäß EU Recht müßte Diesel teurer sein als Benzin, hat ja auch 13% mehr Energiegehalt und 13% mehr CO2 pro Liter.
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Re: Diesel-Fahrverbote (u.a. Stuttgart ab 2018)

#175 Beitrag von Schöni » 30.11.2017, 21:48

Habe vorhin noch eine Auto Bild von 2013 in der Hand gehabt. Dort stand, dass der vorhandene Kat bei Turbo-Benzinern mit Direkteinspritzung nur leicht geändert werden muss, um den Partikelfilter einzubauen. Preis für den Hersteller pro Fahrzeug ca. 20 bis 30 Euro. Und dann machen die darum so ein Geschiss. Verstehe ich nicht.
Damals hat VW schon sowas gesagt wie: Den Kunden ist ein geringer eventueller Mehrverbrauch durch diese Maßnahme nicht zuzumuten.... :irre:
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Re: Diesel-Fahrverbote (u.a. Stuttgart ab 2018)

#176 Beitrag von Kamui77 » 30.11.2017, 22:59

Ich hatte beim Erscheinen des 1.2L Turbos bei Toyota Deutschland auf Facebook nachgefragt, was Sie denn gegen den Feinstaub machen wollen. Die Antwort lautete damals nur "Wir erfüllen alle gesetzlichen Bedingungen". :schulterzuck: Ich kann momentan auch keine Artikel aus dem TMC Konzern über dieses Thema bei der Google Suche finden.
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Re: Diesel-Fahrverbote (u.a. Stuttgart ab 2018)

#177 Beitrag von toyoengi » 03.12.2017, 02:01

Kamui77 hat geschrieben:Aber auch Toyota bekleckert sich nicht gerade mit Rum, im Wissen um die Ventilverkokung bei Lexus lässt man die ganzen Auris und C-HR 1.2L Turbo-Käufer ins offene Messer laufen..
Coole Infos bekommt man hier! Um so wichtiger, dass solche Fakten in solchen Foren wie diesen publiziert werden. Geben wir also google etwas Futter und formulieren: "Drohende Fahrverbote für Toyota C-HR 1.2L". :ahh:

Begründung:
Kamui77 hat geschrieben:
und erhöhte NOx Werte gibts ja auch bei den Turbobenzinern
Das ist eigentlich eine Sauerei erster Güte, daß wir sowohl für die Diesel als auch Benziner fertige Lösungen für sauberere Technogien in der Schublade habe, diese aber nicht eingesetzt werden, mit den unterschiedlichsten Begründungen..[/quote]
Kamui77 hat geschrieben:
Der Diesel ist in Deutschland hauptsächlich deswegen beliebt, weil die Bundesregierungen als willfährige Helfer die Wünsche der Autoindustrie befolgt und den Treibstoff steuerlich bevorzugt haben. Gemäß EU Recht müßte Diesel teurer sein als Benzin, hat ja auch 13% mehr Energiegehalt und 13% mehr CO2 pro Liter.
In den meisten Ländern, die nicht von Merkel regiert werden, ist das auch so.

Ehrlich gesagt war auch für mich der preisgünstige Diesel ein Argument. Der Diesel bringt unten rum mehr Power und ist 15% effizienter. Am Ende hatte Ich mir 150l weniger im Jahr ausgerechnet und zusammen mit dem günstigeren Preis etwa 500,- Ersparnis. Das sind mehr, als die 150,- die Ich für die Steuer mehr hatte. Am Ende war es weniger, weil die Treibstoffpreise runter gegangen sind. Andererseits hätten mich 15% Mehrpreis auch nicht abgeschreckt. Dann wäre es Kostenneutral.

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Re: Diesel-Fahrverbote (u.a. Stuttgart ab 2018)

#178 Beitrag von Kamui77 » 03.12.2017, 03:06

Hier muss mal präzisiert werden. Der Toyota C-HR mit 1.2L Turbo liegt in ähnlichem Umfeld wie ander Tubobenzindirekteinspritzer, siehe Artikel -> Auris 1.2L Turbo - Die Dreckschleuder!. Fahrverbote gibt es dabei in erster Linie wegen der Feinstaubbelastung, welche im entsprechenden Video angesprochen wird. Die erhöhten Stickoxidwerte bei Turbobenzinern auf Grund höherer Verbrennungstemperaturen kommen zwar in den meisten Fällen (bisherige Ausnahme Ford Ecoboost 1.0L im Mondeo) nicht an die Werte bei Turbodieseln heran, liegen aber schon um ein vielfaches höher als bei Saugbenzinern.

Vorsicht - das D-4S System von Toyota macht nicht die Abgase sauber. Es verhindert stattdessen die schleichende Ventilverkokung, unter welcher jedes Auto mit Direkteinspritzung leidet, und sorgt dafür, dass man nicht auf teure Wartungsprogramme wie Walnut-Blasting zurückgreifen muss um das Risiko für Kapitale Motor- oder Katalysatorschäden zu verhindern.

Der Diesel bringt untenrum deswegen mehr Power, weil er mit Turboaufladung arbeitet und nicht als Saugdiesel arbeitet. Er weist einen 13% höheren Energiegehalt als Benzin auf, ist aber mit 40-42% thermischer Effizienz kaum oder gar nicht mehr effizienter als ein aktueller Atkinson-Motor von Toyota. Mit entsprechender Elektrounterstützung haben auch Hybridfahrzeuge untenrum jede Menge Power, kommt eben auf die Auslegung an. In Deutschland ist wie gesagt die Besteuerung und Versicherung von der Politik so eingestellt, dass die Konzepte heimischer Herteller bevorteilt werden.
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Re: Diesel-Fahrverbote (u.a. Stuttgart ab 2018)

#179 Beitrag von toyoengi » 03.12.2017, 18:26

Ich lese daraus, dass der Mondeo durchaus an die Stickoxide der Diesel herankommt (im negativen Sinne). Warum ist das so? Oder habe Ich das jetzt falsch gelesen???

Dann: Wie sieht es mit der "schleichenden Ventilverkokung, unter welcher jedes Auto mit Direkteinspritzung leidet" bei dem Hybrid Motor aus?
Ich hatte mir gemerkt, dass dieser "Atkinson" ein Sauger ist und damit dieses Problem nicht hat?

Das hier " In Deutschland ist wie gesagt die Besteuerung und Versicherung von der Politik so eingestellt, dass die Konzepte heimischer Herteller bevorteilt werden."
würde mich noch interessieren. In wieweit kann die Politik die Versicherungseinstufung beeinflussen?

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Re: Diesel-Fahrverbote (u.a. Stuttgart ab 2018)

#180 Beitrag von Kamui77 » 03.12.2017, 21:58

Für den Mondeo ist das schon richtig und es zeigt was für ein hanebüchender Schwachsinn immer kleinere Downsizingmotoren sind. Der Minimotor darf das ganze Fahrzeuggewicht vorantreiben und produziert entsprechend viel Hitze - interessanterweise liegt er auch deutlich über dem für Benziner gültigen Grenzwert. :flop:

Ventilverkokung gibt es beim Hybriden nicht, weil wir hier einen Saugrohreinspritzer haben (Toyota EFI). Die Verkokung gibt es deswegen nicht, weil die Einspritzventile im Saugrohr bei jedem Einspritzvorgang ein Treibstoff-Luftgemisch über die Ventilköpfe blasen und diese von jeder Ansammlung freispülen. Zudem ist das Treibstoff-Luft-Gemisch im Motor bei der Verbrennung homogen und erzeugt so gut wie keine Rußpartikel mehr.

Die Politk gibt die gesetzlichen Rahmen vor, in denen dann Konzerne und Unternehmen agieren. Ein Vollhybrid wird mit Sicherheit weniger aggresiv gefahren, als ein Golf GTI. Bei einem Unfallschaden geht beim Turbomotor schneller was kaputt als bei der Sauger-Elektro Variante. Komponenten für die Autoindustrie heute weltweit gefertigt und per Flugzeug herangekarrt. Trotz all dieser Tatsachen ist der Golf GTI günstiger zu versichern als der Vollhybrid und Versicherungsgesellschaften wehren sich seit Jahren erfolgreich gegen jeden Versuch, ihre Kalkulationen offen zu legen. Das hat das selbe Gschmäckle wie der Dieselgipfel.
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