Fitnesscheck und Ölwechsel – liege ich falsch?

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zeitlos
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Fitnesscheck und Ölwechsel – liege ich falsch?

#1 Beitrag von zeitlos » 13.03.2014, 19:57

Ich hätte mal eine kurze Nachfrage. Ich fahre seit Mitte November einen 2.0 Liter Diesel Auris der neuen Generation.
Heute war der 15000 km Fitness Check fällig (ja, war gut unterwegs die letzte Zeit...). Bei 6 000 km, also vor ca. 2 Monaten habe ich den ersten freiwilligen Ölwechsel bei meiner Fachwerkstatt machen lassen. Hat mich 200 Euro (nur Ölwechsel) gekostet, was ja an sich auch nicht supergünstig ist (0W40).
Heute also der Fitness Check. Ich habe den Werkstattmeister darauf hingewiesen, dass ich keinen Ölwechsel haben möchte, da ich meinen letzten erst vor ca. 2 Monaten bei ihnen machen habe lassen (so schnell kann das Öl doch auch nicht kaputt sein) und zudem ohnehin beim 2.0 Liter Diesel bei 15 000 km kein Ölwechsel pflichtmäßig vorgeschrieben ist. Letzteres hat ihn sichtlich irritiert. Er dachte, es sei anders. Er hat dann versucht in diversen Listen Infos zu finden, war aber nicht erfolgreich. Ich habe ihm gesagt, dass er sich ja noch mal schlau machen kann, dass ich den Ölwechsel nur machen würde, wenn Toyota ihn bei 15000km vorschreibt, weil ich natürlich nicht die Garantie verlieren möchte.
Als ich das Auto abgeholt habe, hieß es, ja er habe den Ölwechsel nun gemacht, weil alle seinen Listen sagten, dass beim 2.0er Diesel der Ölwechsel bei 15000 vorgeschrieben ist.

Deshalb hier meine knappe Frage. Irre ich? Wenn nein, was nun? Ich meine, der Ölwechsel ist ja nun gemacht, das neue Öl drin. Ich wollte das nicht haben, weil ich quasi im 2 Monatsryhtmus 200 Euro für's Öl gezahlt habe und das passt nicht in meine Planungen.

Ich blicke gerade nicht mehr durch. Danke für jede Hilfestellung!

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Re: Fitnesscheck und Ölwechsel – liege ich falsch?

#2 Beitrag von zeitlos » 13.03.2014, 20:41

Gerade über google noch mal dorthin gefunden, wo ich meine Info (neben dem Prospekt) u.a. her habe ;)

viewtopic.php?f=39&t=4485&start=15

Also kann doch die Aussage meinem Händler nicht stimmen, dass bei 15 000 der Ölwechsel vorgeschrieben ist, noch dazu, wo der letzte gerade mal 9 000 (bzw. gute 2 Monate) zurück liegt, oder?

argon
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Re: Fitnesscheck und Ölwechsel – liege ich falsch?

#3 Beitrag von argon » 13.03.2014, 23:03

Schau mal in's Bordbuch, dort müsste im Serviceheft eingetragen sein, bei welcher Kilometerzahl welcher Check gemacht werden muss und welche Arbeiten jeweils fällig sind, also auch ein Ölwechsel.
Warum du bereits bei 6.000 Kilometern freiwillig einen Ölwechsel hast durchführen lassen, entzieht sich leider meinem Verständnis. Welchen Mehrwert erhoffst du dir dadurch? .denken Ich würde immer davon ausgehen, dass der Hersteller einem den richtigen Wechselrhythmus mit auf den Weg gibt. Wenn die offiziellen Herstellerinformationen besagen, dass das Öl z.B. nur alle 30.000 Kilometer gewechselt werden muss, dann würde ich mich auch darauf verlassen. Alles andere verursacht, wie du ja bereits festgestellt hast, nur erhebliche Mehrkosten. Halte dich einfach an die regulären Wartungsintervalle und du brauchst, außer natürlich bei einem auftretenden Mangel, die Werkstatt nicht von innen zu sehen. :)

Ansonsten, ein persönlicher Tipp von mir für die Zukunft: VOR dem Werkstatttermin eindeutig abklären, was gemacht werden soll. Verlange für ALLES WEITERE eine vorherige Absprache mit dir als Auftraggeber. Untersage der Werkstatt ganz klar, dass sie etwas an deinem Fahrzeug machen, wenn du nicht ausdrücklich zugestimmt hast. Und wenn dann Arbeiten durchgeführt wurden, mit denen du nicht einverstanden warst: den Differenzbetrag abziehen und nur das bezahlen, was du auch tatsächlich in Auftrag gegeben hast (diese Vorgehensweise am besten direkt bei der Terminvereinbarung offenlegen). Somit erspart man sich hinterher die lästigen Diskussionen, ob A oder B wirklich unbedingt notwendig gewesen sind und man das jetzt bezahlen soll.

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Re: Fitnesscheck und Ölwechsel – liege ich falsch?

#4 Beitrag von zeitlos » 13.03.2014, 23:33

Danke für Deine Antwort!
argon hat geschrieben: Warum du bereits bei 6.000 Kilometern freiwillig einen Ölwechsel hast durchführen lassen, entzieht sich leider meinem Verständnis. Welchen Mehrwert erhoffst du dir dadurch?
Das ist die alte Diskussion, ob man nun nach dem Einfahren einen Ölwechsel machen soll oder nicht... die will ich hier aber gar nicht führen, war nur eine Zusatzinformation, die für manchen vielleicht schlüssig ist, für das was folgt.
argon hat geschrieben: Ansonsten, ein persönlicher Tipp von mir für die Zukunft: VOR dem Werkstatttermin eindeutig abklären, was gemacht werden soll. Verlange für ALLES WEITERE eine vorherige Absprache mit dir als Auftraggeber. Untersage der Werkstatt ganz klar, dass sie etwas an deinem Fahrzeug machen, wenn du nicht ausdrücklich zugestimmt hast.
Na ja, was soll ich denn machen, wenn ich sage, ich will keine zusätzlichen Ölwechsel, weil Toyota den erst bei 30 000 km vorschreibt und man mir entgegnet, die Information ist wahrscheinlich falsch. Darauf habe ich gesagt, okay, ich will ihn nur, wenn Toyota den bei 15 000 km vorsieht und ich ansonsten die Garantie verliere.
Ich kucke noch einmal im Bordbuch nach, aber auf den Aurisprospekten steht auf jeden fall, dass bei 15 000 km beim 2.0er Diesel Auris kein Ölwechsel gemacht werden muss.

Wie gesagt, für mich war das eindeutig. Anders gesagt, muss ich zukünftig alles, was ich nicht will, schriftlich festlegen, auch wenn es sowieso nicht gemacht werden muss? Das fände ich auch irrwitzig irgendwie.

Ich werde morgen mal anrufen und fragen, wie man damit weiter umzugehen denkt. Ich mag die Werkstatt, sie sind sehr höflich, aber da ist meinte Meinung etwas schief gelaufen. Wie gesagt, ich bin etwas am zweifeln, was soll man mehr machen, als zu sagen, man will das nicht (und zwar mehrfach), es sei denn man verliert die Garantie, weil's von Toyota so vorgeschrieben ist...

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Re: Fitnesscheck und Ölwechsel – liege ich falsch?

#5 Beitrag von argon » 14.03.2014, 00:14

zeitlos hat geschrieben:Das ist die alte Diskussion, ob man nun nach dem Einfahren einen Ölwechsel machen soll oder nicht... die will ich hier aber gar nicht führen, war nur eine Zusatzinformation, die für manchen vielleicht schlüssig ist, für das was folgt.
Nun ja, wie du selbst schon sagst: so schnell kann das Öl doch gar nicht kaputt sein. :wink: Zum Thema Motorenbehandlung während der ersten Kilometer gibt es zig verschiedene Ansichten, die mit Sicherheit irgendwo alle ihren Wahrheitsgehalt haben, aber ein vorzeitiger Ölwechsel bringt meiner Meinung nach den geringsten Mehrwert. Da hilft eher Kurzstrecken meiden, gesunde Beschleunigung, richtiges Schalten, und so weiter. Der Rest kommt von alleine. :wink:
zeitlos hat geschrieben:Na ja, was soll ich denn machen, wenn ich sage, ich will keine zusätzlichen Ölwechsel, weil Toyota den erst bei 30 000 km vorschreibt und man mir entgegnet, die Information ist wahrscheinlich falsch.
Eigentlich ganz einfach: keinen Ölwechsel machen lassen. Von der Aussage "diese Information ist wahrscheinlich falsch" würde ich mich überhaupt nicht beeindrucken lassen. Deshalb, im Bordbuch nachschlagen, wann der Ölwechsel fällig ist und nach dieser Information vorgehen. Vielleicht meldet sich hier auch noch ein Dieselfahrer zu Wort, der etwas dazu sagen kann. Zur Not auch mal bei Toyota direkt anfragen, also nicht über den Händler gehen. Da kann man auf jeden Fall verlässliche Aussagen erwarten.
Man sollte nicht vergessen, dass Werkstätten im Endeffekt auch nur Dienstleistungsunternehmen sind, die natürlich ihre Leistungen verkaufen möchten. Da ist es mehr als naheliegend, dass dem Kunden Sachen erzählt werden, damit dieser einen möglichst umfangreichen (und damit umsatzstarken) Auftrag erteilt. Als ich mit meinem D-CAT letztes Jahr wegen verschlissener Bremsen in meiner damaligen Werkstatt auftauchte, sagte man gleich "ouuuh, das sieht ja gar nicht gut aus, oh die Bremse hier ist fest, und da muss noch was gemacht werden, und ah, da sollten wir auf jeden Fall nochmal ran", so sollte die Reparatur dann in den 4-stelligen Bereich gehen. Im Endeffekt habe ich mich bei einer freien Werkstatt erkundigt, die mir dann sachgemäß neue Bremsscheiben und -klötze verkauft und eingebaut hat. Hat mich dann 600 € gekostet und der Fall war erledigt.
zeitlos hat geschrieben:Wie gesagt, für mich war das eindeutig. Anders gesagt, muss ich zukünftig alles, was ich nicht will, schriftlich festlegen, auch wenn es sowieso nicht gemacht werden muss? Das fände ich auch irrwitzig irgendwie.
So kompliziert muss man es auch gar nicht machen. :wink: Bestehe einfach darauf, dass die Inspektion im regulären Rahmen durchgeführt wird, heißt: die Checkliste wird abgearbeitet und was dort nicht auftaucht, wird auch nicht gemacht. Falls etwas außerplanmäßiges anfällt, das nicht bis zum nächsten Check warten kann, soll man das vorher mit dir abklären, bzw. ohne Zustimmung deinerseits alles lassen wie es ist, wenn du bspw. nicht erreichbar sein solltest. Wenn man wirklich auf Nummer sicher gehen will, den Termin am besten direkt beim Händler mit einem Zeugen im Schlepptau vereinbaren und genau festhalten, welche Arbeiten vereinbart sind. So kann man hinterher beweisen, dass die Werkstatt Arbeiten über den Arbeitsauftrag hinaus durchgeführt hat - und das ist dann deren Problem. Im Zweifelsfall auch niemals direkt den Auftrag erteilen, sondern an anderer Stelle eine zweite oder vielleicht auch dritte Meinung einholen.
Die Mitarbeiter in den Autohäusern und Werkstätten können noch so freundlich wirken - darauf werden sie immerhin geschult. Aber wenn du als Kunde das Gefühl hast, falsch verstanden zu werden, solltest du das auch zur Sprache bringen. Und wenn man dann nicht bereit ist, darauf einzugehen, dann würde ich auch so konsequent sein und künftig woanders hingehen.

Für den jetzigen Fall sehe ich im Nachhinein nicht viel mehr Spielraum, als auf Kulanz zu hoffen. Wenn es eben keine klaren Absprachen gibt, kann sich die Werkstatt alles so auslegen, wie es gerade passt. :schulterzuck:

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Re: Fitnesscheck und Ölwechsel – liege ich falsch?

#6 Beitrag von zeitlos » 14.03.2014, 07:22

argon hat geschrieben: Für den jetzigen Fall sehe ich im Nachhinein nicht viel mehr Spielraum, als auf Kulanz zu hoffen. Wenn es eben keine klaren Absprachen gibt, kann sich die Werkstatt alles so auslegen, wie es gerade passt. :schulterzuck:
Hm, danke nochmals für die ausführliche Antwort ;).

Ich sehe es immer noch anders bzw. kann Deiner Argumentation einfach nicht folgen. Das muss also an mir liegen. Warum ist es nicht klar, wenn ich ihm sage, er soll keinen Ölwechsel machen, weil Toyota ihn nicht fordert? Und warum ist es nicht klar, dass, wenn er behauptet, doch, Toyota fordert ihn und ich ihm sage, gut, klären sie das noch mal ab, wenn sie Recht haben, dann machen sie ihn, ich will nicht die Garantie verlieren.
Ich wollte keine Ölwechsel, habe das auch so kommuniziert. Wie der Link von oben ja auch besagt, ist diese Aussage falsch (ich kucke jetzt dann noch im Handbuch) und man hätte den Ölwechsel nicht machen dürfen. Das war ja meine Prämisse. Ich habe gesagt, er solle sich noch mal schlau machen, wenn er Recht hat und es von Toyota so gefordert wird, soll er ihn machen, wenn es nicht so ist, nicht.
Ich rufe heute auch noch mal bei Toyota an, weil ich nicht verstehen kann, wieso ich auf Kulanz hoffen muss, wenn der Händler falsche Behauptungen aufstellt, denen ich nicht zugestimmt habe. So sehe ich das zumindest, aber irgendwie scheint meine Argumentation zu kranken.

Danke auf jede Fall für die Rückantwort.

P.S. Und noch mal, es ist ja nicht so, dass der Händler mich gefragt hätte, ob ich einen Ölwechsel möchte, ich habe (zur Sicherheit) gleich gesagt, bitte keinen Ölwechsel, weil der bei 15 000 km nicht vorgeschrieben wird. Jetzt steht im Raum, dass er laut seiner Informationen doch vorgeschrieben ist und er hat ihn gemacht. Und selbst wenn es nicht stimmt, muss ich zahlen. Das finde ich einfach nicht in Ordnung. Warum muss ein Kunde auf Kulanz hoffen, wenn der Händler (zumindest mein jetziger Stand - vielleicht ändert sich der Sachverhalt ja doch noch) von falschen Tatsachen ausgeht oder sich irrt? Na, wie gesagt, heute noch mal das Bordbuch studieren. Dann würde ich aber auch auf Toyota "losgehen", weil die das ja so in ihrem Verkaufsprospekt für den Auris bewerben und es für mich mit ein Kaufgrund für den 2.0 Liter Diesel war, weil eben der Ölwechsel nicht so häufig gemacht werden muss wie beim 1.4er Diesel.

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Re: Fitnesscheck und Ölwechsel – liege ich falsch?

#7 Beitrag von AurisII-HSD-Lover » 14.03.2014, 07:32

Also ich unterschreibe bei Abgabe des Fahrzeugs immer einen schriftlichen Auftrag. Und nur das wird auch bezahlt.
Sorry, aber das ist einfach nicht eindeutig genug gewesen und der FTH hat es halt ausgenutzt.
Eindeutig gewesen wäre eine klare Aussage "ich möchte keinen Ölwechsel". Um diese klare Aussage treffen zu können muss man sich natürlich im Vorfeld schlau machen, spätestens jedoch, zusammen mit dem FTH, bei Abgabe des Fahrzeugs.
Besten Gruß, R.

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Re: Fitnesscheck und Ölwechsel – liege ich falsch?

#8 Beitrag von OS Charly » 14.03.2014, 12:00

Hallo zeitlos,

hab mir eben mal die Bedingungen für die Inspektionen Toyota durchgelesen. Toyota besteht auf einen Vollcheck alle 2 Jahre bzw 30000 km, jedes Jahr bzw. 15000 km einen Zwischencheck, der einen Ölwechsel ausdrücklich mit einschließt. Um das Serviceheft abzustempeln muß die Werkstatt alle vorgegebenen Servicepunkte abgearbeitet haben, auch wenn der Besitzer zwischendurch selbst einen Ölwechsel vorgenommen hat. Eine Unterscheidung der Intervalle zwischen Diesel, Benziner oder Hybrid kann ich aus den Toyota Garantie und Kundendienstbedingungen ( Kundendienstheft ) nicht erkennen. Ich würde an deiner Stelle Toyota direkt anschreiben und nach den Inspektionsintervallen mit oder ohne Ölwechsel für den Dieselmotor anfragen.

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Re: Fitnesscheck und Ölwechsel – liege ich falsch?

#9 Beitrag von zeitlos » 14.03.2014, 13:37

OS Charly hat geschrieben:Toyota besteht auf einen Vollcheck alle 2 Jahre bzw 30000 km, jedes Jahr bzw. 15000 km einen Zwischencheck, der einen Ölwechsel ausdrücklich mit einschließt.
Ich verstehe die Welt nicht mehr. Warum wirbt Toyota dann mit gegensätzlichen Informationen? Wie oben schon geschrieben, das war für mich mit kaufentscheidend und wurde von mir so auch beim Toyotahändler (derselbe) beim Kaufgespräch angesprochen. Er hat mir damals auch gesagt, dass es nur alle 2 Jahre bzw. 30 000 km gewechselt werden muss.
Ich hänge mal zwei Anhänge an, auf die ich mich beziehe, einmal einen Auszug aus meinem Kundendienstheft und dann eben der aus der Toyotabroschüre.

Kannst Du mir sagen, wo bei Dir steht, dass die Regelung für den 2.0 Liter Diesel so nicht mehr gültig ist? Vielleicht hast Du auch ein anders als ich?
OS Charly hat geschrieben: Um das Serviceheft abzustempeln muß die Werkstatt alle vorgegebenen Servicepunkte abgearbeitet haben, auch wenn der Besitzer zwischendurch selbst einen Ölwechsel vorgenommen hat.
Das ist mir schon klar, dagegen sage ich ja nichts. Ich hab den Wechsel davor nur thematisiert, weil es ja Leute gibt, die bei 15 000 km freiwillig den Ölwechsel einlegen (so mein Verkäufer beim Verkaufsgespräch). Ich wollte damit nur sagen, dass das bei mir einfach Blödsinn wäre, gut 2 Monate nach dem letzten Ölwechsel, das habe ich dem Werkstattmann auch so gesagt, also ich will keinen freiwilligen Ölwechsel haben.
OS Charly hat geschrieben: Eine Unterscheidung der Intervalle zwischen Diesel, Benziner oder Hybrid kann ich aus den Toyota Garantie und Kundendienstbedingungen ( Kundendienstheft ) nicht erkennen. Ich würde an deiner Stelle Toyota direkt anschreiben und nach den Inspektionsintervallen mit oder ohne Ölwechsel für den Dieselmotor anfragen.
Ich werde mich jetzt auch erst mal an Toyota wenden. Es kann ja nicht sein, dass man dem Kunden bestimmte Sachen schriftlich zusagt und dann heißt es, ätsch bätsch, gilt nicht, intern gibt es andere Vorgaben.

Das mit dem "nicht deutlich gesagt" sehe ich anders, auch wenn ich meine Meinung hier exklusiv habe ;).

Datei unten: Auszug aus meinem "Kundendienstheft", siehe erster Stern links unten. Darunter fällt der 2.0 Diesel Auris.

Und eben Auszug aus dem Auris Prospekt. Da ist es noch deutlicher.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

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Re: Fitnesscheck und Ölwechsel – liege ich falsch?

#10 Beitrag von zeitlos » 14.03.2014, 13:46

So, eben noch mit Toyota Köln gesprochen: Ein Ölwechsel ist beim 2.0er Diesel Auris beim Fitnesscheck nicht vorgeschrieben. Alles weitere muss ich jetzt mal mit dem Händler klären.
Ich bin immer noch der Meinung, dass, wenn eine Werkstatt Zusatzleistungen, noch dazu solch teure (200 Euro) machen will, sie mich fragen muss, ob ich das will und es nicht anders herum sein muss, dass ich alles mögliche im Vorhinein ausschließen muss (wobei ich das ja sogar noch vorsorglich getan habe, was aber anscheinend auch strittig ist). Aber gut, da bin ich in dieser Richtung eben isoliert mit meiner Meinung. ;)

Ich glaube übrigens nicht, dass mein Händler das "vorsätzlich" gemacht hat oder eine Situation böswillig ausnutzen wollte, weil ich sie bisher (bin aber erst seit dem Kauf des Autos, also seit 4 Monaten Kunde) als sehr freundlich und höfliche erlebt habe. Vielmehr scheinen sie es einfach nicht gewusst zu haben (was zwar auch kein Kompliment ist) und sich nicht klarer drüber informiert zu haben, obwohl ich sie darauf hingewiesen habe.
Zuletzt geändert von zeitlos am 14.03.2014, 14:24, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Fitnesscheck und Ölwechsel – liege ich falsch?

#11 Beitrag von Rudi » 14.03.2014, 13:56

Ich verstehe ja dieses "stur nach Serviceheft" nicht. Bei meinem Peugeot kam bei jedem Ölwechsel ein Anhänger der Werkstatt mit Info zu Datum, Kilometerstand und eingefülltem Öl an den Einfüllstutzen. Wenn die Werkstatt bei einem späteren Check sah, der Kunde hat (z.B.) schon vor 2 Monaten bei der Prüfplakette das Öl wechseln lassen, bestand man nicht stur darauf, das Öl gleich wieder zu wechseln - nur weil es im Serviceheft so steht. Warum sollte man die Garantie verlieren wenn das Öl doch in Ordnung ist?

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Re: Fitnesscheck und Ölwechsel – liege ich falsch?

#12 Beitrag von derdevill » 14.03.2014, 14:42

Rudi hat geschrieben:Warum sollte man die Garantie verlieren wenn das Öl doch in Ordnung ist?
Weil es Herstellervorgaben seitens Toyota gibt (die jeder Hersteller hat) und warum sollte ich 2 Monate eher das Öl wechseln, wenn in 2 Monaten ich eh zum Check muß? Toyo entscheidet über Kulanz, Garantie etc. Sicherlich gibt es auch diverse Gerichtsurteile aber man könnte auch meinen, dass es Geldmachererei ist .bla .bla .bla aber so steht es eben im Serviceheft...und für mich ist das "Gesetz". Es gibt ja auch die Variante das Öl aufzubereiten...kam mal bei Auto Motor Sport...das funktioniert wohl super...aber es wurde aufgegeben, weil die Industrie sich dagegen gestellt hat...wegen dem verlorenen Umsatz.

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Re: Fitnesscheck und Ölwechsel – liege ich falsch?

#13 Beitrag von Rudi » 14.03.2014, 15:01

derdevill hat geschrieben:aber so steht es eben im Serviceheft...und für mich ist das "Gesetz".
Wenn der Kunde (z.B.) bei 13.000 Km schon wechselt (weil er irgendeinen Werkstattaufenthalt hat und das eben gleich mitmacht), ist es doch unsinnig beim 15.000 Km Check gleich wieder zu wechseln. Der Herstellervorgabe wurde ja bereits Genüge getan. Toyota schreibt ja im Serviceheft kein Ölwechselintervall von 2.000 Km vor.

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Re: Fitnesscheck und Ölwechsel – liege ich falsch?

#14 Beitrag von derdevill » 14.03.2014, 15:11

Für mich macht es aber keinen Sinn eher einen Ölwechsel machen zu lassen als nötig! Für mich ist das eigene Schuld... :schulterzuck: aber da hat jeder eine andere Meinung. ;)

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Re: Fitnesscheck und Ölwechsel – liege ich falsch?

#15 Beitrag von zeitlos » 14.03.2014, 15:15

Darf ich mal kurz nachfragen, ob sich das auf mein Posting bezieht oder allgemein gesprochen war? Sonst blicke ich nicht mehr durch ;).

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