Reifendruck - kann das jemand lesen?

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Tokoloko
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Reifendruck - kann das jemand lesen?

#1 Beitrag von Tokoloko » 02.12.2017, 14:05

Ich gebe zu, die Frage im Titel ist rhetorischer Natur.... Ich habe das im Anhang befindliche Schild zum Reifendruck in der Tür. Kann mir mal jemand erklären, wie man das interpretieren soll?
Der Reifendruck soll wohl 2,3 oder 2,6 bar sein - nur wann? ;-)
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Re: Reifendruck - kann das jemand lesen?

#2 Beitrag von derdevill » 02.12.2017, 14:08

Naja 2,3 bar wenn du unter 160 kmh fährst und 2,6 bar wenn du schneller wie 160 fährst...

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Re: Reifendruck - kann das jemand lesen?

#3 Beitrag von Olav_888 » 02.12.2017, 14:56

Geplant, also häufig Autobahn. Musst nicht bei 160 aussteigen und nachfüllen
Deswegen fahre ich immer die 2,6 + 0,2
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Re: Reifendruck - kann das jemand lesen?

#4 Beitrag von BillyG » 02.12.2017, 20:47

Hier viewtopic.php?f=72&t=6876 hatte ich auch mal nach gefragt...
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Re: Reifendruck - kann das jemand lesen?

#5 Beitrag von Tokoloko » 03.12.2017, 21:58

Merci,
ich hab jetzt mal 2,8 reingetan - mal gucken, was das gibt.
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Re: Reifendruck - kann das jemand lesen?

#6 Beitrag von D-Auris » 04.12.2017, 08:34

Liebe Leute,

wenn das Auto mit 5 Leuten und Gepäck vollbeladen ist brauchen die Reifen zum Ausgleich mehr Druck, damit diese sich nicht zu stark negativ verformen.
Ist das Auto leer, also nur mit dem Fahrer besetzt und der Tank normal befüllt, brauchen die Reifen den geringeren Druck.
Fülle ich nun bei dem letzteren zuviel Luft in die Reifen werden diese an der Lauffläche runder .
Man braucht dann wegen des geringeren Laufwiderstandes zwar weniger Benzin, verliert aber an Auflagefläche - sprich dem Kontakt zur Fahrbahn.
Dies ist gerade in der kalten Jahreszeit kontraproduktiv.
Das verstärkt sich noch, wenn die Reifen während der Fahrt warm werden und der Druck durch die sich ausdehmende Luft noch mehr steigt.
Und nicht zu vergessen - fahre ich einen Reifen immer mit zuviel Druck nutzt sich die Lauffläche in der Mitte stärker ab als am Rand!
Dies widerum führt eventuell noch zu weiteren Problemen an der Lauffläche des Reifen sobald der Reifendruck über die Zeit von selber geringer wird oder auf den normalen Druck gesenkt wird. Denn ist die Mitte nun bereits stärker abgefahren und wird reduziere den Reifendruck ist die Mitte des Reifens nach innen gewölbt, alos widerrum nicht optimal für die Fahreigenschaften.
Also bitte aus den genannten Gründen immer den optimalen Reifendruck plus ~ 0,2 bar fahren.
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Re: Reifendruck - kann das jemand lesen?

#7 Beitrag von teilzeitstromer » 04.12.2017, 11:41

D-Auris hat geschrieben:Also bitte aus den genannten Gründen immer den optimalen Reifendruck plus ~ 0,2 bar fahren.
Was ist nun der "optimale Reifendruck"?

Der Druck der im Türrahmen steht?
Oder der Druck den der Reifenhersteller angibt?

Prinzipiell gebe ich dir mit deinen Ausführungen recht.
Ich habe auch schon mal einen Reifen durch zu viel Druck in der Mitte verstärkt abgefahren :oops:

Die Erfahrung habe ich gemacht und trotzdem fahre ich mit Sommerreifen rundum 2,8bar. Das ist für mich der optimale Reifendruck (Getestet mit 205/55/16 und 225/45/17)!
Winterreifen sind weicher da fahre ich 2,5-2,6bar mit gleichmäßiger Abnutzung (205/55/16).
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Re: Reifendruck - kann das jemand lesen?

#8 Beitrag von D-Auris » 04.12.2017, 13:42

Der optimale Reifendruck am Türrahmen bezieht sich in der Regel auf den vom Hersteller standardmäßig für das Fahrzeug freigegebene Reifen.
Da man beim Auris aber auch andere Reifengrößen bis hin zu den in den Papieren angegebenen 225/45R17 91 W fahren kann ist das wohl eher eine Empfehlung.
Bei AutoBild unter:
https://www.autobild.de/artikel/ratgebe ... 89347.html
gibt es einen passenden Artikel zum Thema.
Hiernach würde ich bei dem jeweiligen Reifenhersteller in der Reifendrucktabelle oder unter: http://www.autobild.de/freie_downloads_12744051.html für das eigene Fahrzeug nachsehen.
Auch beim ADAC https://www.adac.de/infotestrat/adac-im ... druck.aspx gibt es entsprechende Hinweise:
Zitat:
"Der richtige Druck für Ihr Fahrzeug

Der vom Fahrzeughersteller vorgegebene korrekte Reifenfülldruck steht in der Bedienungsanleitung, am Rahmen der Fahrertür oder im Tankdeckel. Er ist abhängig von der Fahrzeugbeladung und kann dabei um bis zu 1 bar variieren.

Wer voll beladen in den Urlaub fährt, muss den Reifendruck entsprechend erhöhen. In Einzelfällen schreiben Fahrzeughersteller einen höheren Reifendruck vor, wenn mit hohen Geschwindigkeiten gefahren wird.

Reifendruckwerte von ca. 0,1 bis maximal 0,2 bar über den vorgeschriebenen Werten schaden im Alltag nicht und geben ein wenig Reserve. Der Kraftstoffverbrauch, allerdings auch der Komfort werden dadurch geringfügig reduziert.

Bei der Messung des Drucks - idealerweise bei 20 Grad Außentemperatur - sollte der Reifen nicht zu warm sein. Am besten ist es, den Druck vor der Fahrt oder nach einer nur kurzen Fahrstrecke zu checken. "
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Re: Reifendruck - kann das jemand lesen?

#9 Beitrag von toyoengi » 04.12.2017, 21:01

Als kleine Info dazu: Ich habe bei meinen 225er immer 2,7V / 2,5H gefahren, statt der empfohlenen 2,3 und 2,5 und landete bei schnellen Autobahnfahrten im Sommer bei gemessenen 3,1 ATÜ. Bei Normwerten waren es aber auch 3,0, weil der schwächer gepumpte Reifen sich mehr aufheizt. Die Hitze treibt die Temperatur hoch und das gleicht den Druckunterschied etwas aus. Das Unschöne ist natürlich, dass sich der Druck und die Eigenschaften über die ersten 20min stärker ändern.

Der hohe Druck auf den Autobahnen ist dann auch mit eine Ursache für die starke Abnutzung der Reifen. Man konnte das deutlich merken, in dem Jahr, in dem Ich berufsbedingt täglich weite Strecken über die Landstrasse getuckert bin. Der 70er Schnitt tut dem Reifen nicht einmal die Hälfte an Abrieb an, wie die ständigen 130...140. Ich glaube, man könnte bei einem Auto, das nur in der Stadt gefahren wird auch genrell mit 3.0+ Vordruck arbeiten, wenn man die Reifen dafür baut und richtig Sprit sparen. Dann käme man etwas näher an das, was die Hersteller uns immer vorlügen. Fahrradreifen werden mit dem doppelten Druck gefahren :-)

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Re: Reifendruck - kann das jemand lesen?

#10 Beitrag von D-Auris » 05.12.2017, 06:50

Demnach dürften die Reifen bei unserem TS bei einem Druck von 2,6 Bar und 95 % Stadt/Landstrassenbetrieb ja hoffentlich sehr lange halten.

Da könnte man gleich mal das Plenum fragen - wie lange halten die 225er Reifen beim TS HSD bei welchen Einsatzbedingungen, wie überwiegendem Betrieb in der Stadt oder auf der Landstrasse oder der BAB?
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Re: Reifendruck - kann das jemand lesen?

#11 Beitrag von teilzeitstromer » 05.12.2017, 10:23

Nach nun fast 25tkm haben meine originalen Werks 225/45/17 Dunlop Sport fastresponse rundum noch etwa 5,5mm gleichmäßiges Restprofil.
Bei dauerhaft 2,8bar rundum und einer Nutzung von hauptsächlich kurvige Landstraße mit Ortsdurchfahrten, etwas Stadtverkehr und hin und wieder mal ne Autobahnetappe.
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Re: Reifendruck - kann das jemand lesen?

#12 Beitrag von technikus » 05.12.2017, 15:24

ich habe mehr als doppelte von teilzeitstromer mit der gleichen Sommerreifendimension und Reifentyp runter (60 Tkm) und es sind rundum noch 5,0 mm Profil drauf, bei gefahrenem Luftdruck zwischen 2,4 und 2,7 und hauptsächlich Land- und Dorfstraße.

Gruß technikus

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Re: Reifendruck - kann das jemand lesen?

#13 Beitrag von D-Auris » 05.12.2017, 18:40

Das hört sich ja vielversprechend an und läßt sich hoffentlich auch auf die GJR von Goodyear übertragen.
60 tkm und noch 5 mm auf der Lauffläche hießen für mich 4 - 5 Jahre mit einem Satz Reifen fahren zu können.
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Re: Reifendruck - kann das jemand lesen?

#14 Beitrag von Tim » 05.12.2017, 19:32

technikus hat geschrieben:ich habe mehr als doppelte von teilzeitstromer mit der gleichen Sommerreifendimension und Reifentyp runter (60 Tkm) und es sind rundum noch 5,0 mm Profil drauf, bei gefahrenem Luftdruck zwischen 2,4 und 2,7 und hauptsächlich Land- und Dorfstraße.
Und die werden sich jetzt auch nicht weiter abnutzen, weil sie hart wie sonstwas sind. Der Reifenverschleiß hängt von mehr als nur dem Reifendruck und der gefahrenen Geschwindigkeit ab. Wenn man viel kurvige Strecken fährt, wirken ganz andere Kräfte als bei der Geradeausfahrt mit konstanter Geschwindigkeit. Meine Sommerreifen sind auf beiden Außenseiten stärker abgefahren als in der Reifenmitte, obwohl ich eher mit "zu hohem" Druck fahre. Aber ich nehme Kurven zügiger, einfach aus alter Gewohnheit mit sehr leistungsschwachen Autos (Schwung mitnehmen).

2 Zehntel bar hin oder her, machen den Kohl nicht fett. Wenn ich mit Mietwagen unterwegs bin, pack ich pauschal 2,5 bar rein. Da macht man bei keinem "normalen" Auto so viel verkehrt. Wenn viel Autobahn oder volle Beladung ansteht, pack ich dann noch was drauf.

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Re: Reifendruck - kann das jemand lesen?

#15 Beitrag von D-Auris » 14.02.2018, 14:21

Ich wollte mal wieder etwas zum Thema posten und hören.

Unser TS hat nun ca. 5300 km mit seinen Goodyear Vector GJR gefahren und die Reifen sind noch wie neu = kaum messbare Abnutzung.
Ich fahre allerdings sehr schonend, zu >90% in der Stadt/Umgebung und auf der BAB (noch) nicht mehr als 130 km/h.
Der Reifendruck ist momentan bei 2,8 bar, was von mir noch als angenehm empfunden wird.
Der Verbrauch siehe unten. Im Winterbetrieb (Heizung, Sitzheizung) komme ich, trotz aller Bemühungen, außer laut BC, real nicht unter 5 l/100 km.
Ich halte das für einen guten Wert.

Was mich interessieren würde, wie sich die Reifen bei einem vergleichbaren TS mit GJR mit ggf. mehr km-Leistung halten und und wie stark sich die Pneus abnutzen.
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