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Fahrradheckträger - Erfahrungen?

Verfasst: 07.08.2017, 18:11
von Tokoloko
Hallo,
hat vielleicht schon jemand Erfahrungen mit einem Fahrradheckträger? Irgendwie wollte ich schon die Fahrräder mit dem Auto transportieren. Dachträger ist mir zu anstrengend, und Anhängerkupplung haben wir nicht dran. Bleibt noch ein Heckträger.
Falls es da schon Erfahrungswerte oder Empfehlungen gibt, würde ich gerne an diesen teilhaben :-) (die Suchfunktion hier spuckt da leider nicht so viel aus, daher mach ich mal nen neuen Thread auf...)

Schöne Grüße,
Thorsten

Re: Fahrradheckträger - Erfahrungen?

Verfasst: 07.08.2017, 19:08
von DasSchaf
Es gibt von Toyota einen Heckträger der wird an die Karosse geschraubt Kostet 900 euro.
Da ich mein Rad 1-2 Mal die Woche transportiere würde ich dir immer zum AHK Träger raten. Den kann man auch ans nächste Auto mitnehmen und in 10 Jahren immer noch gut verkaufen. Eine AHK kostet auch nicht die Welt. Ich habe 300 Euro mit selbstanbau bezahlt.
Ein Heckträger habe ich schon an einem Auris gesehen. Geht also. Aber vergiss bitte nicht, dass du nicht an den Kofferraum kommst solang die Räder drauf sind.

Re: Fahrradheckträger - Erfahrungen?

Verfasst: 12.02.2018, 12:51
von tomcat13
Ich hatte den "Original" Thule Heckträger, der von Toyota angeboten wird. Am Fz gibt es eine Aufnahme, in die dann der Träger oder auch eine AHK (Kugelkopf) eingesteckt werden kann.
Ist sehr stabil und praktikabel, passend für 2 Räder.

Re: Fahrradheckträger - Erfahrungen?

Verfasst: 12.02.2018, 13:07
von Webbster
Die große Idee war auch bei mir im Kopf, als ich den Auris gekauft hab. Bzw. mein Bruder hat gefragt, wie es denn mit Heckträger so wäre.
Beim VW 4er-Golf-Variant hatten wir so einen Heckträger zum Einhaken in der Heckklappe.
Für 3 Räder zum Montieren. An sich eine tolle Sache.
Aber die Klappe bekommst du nur OHNE Räder dann auf.

Der Toyotahändler meinte: Das Einhaken wäre eine doofe Idee. Es könnte zu schnell abreißen, weil die obere Blechblende nicht unbedingt das Aushält und die Abstützung auf die Ladekante wäre nur so eine Halblösung. (Riet also davon ab)
AHK war auch im Gespräch - jedoch blöd, weil der Hybrid nicht wirklich was ziehen "darf". Daher zahlte es sich auch nicht aus, das zu erwerben.

Ich bin aber im Sommer mit meiner Freundin zum Großen-Urlaub verabredet: Gepäck auf der Rückbank, Hund im Kofferraum (und der muss auch wieder rauskönnen) - Dachträger mit Räder und sie mit mir auf den Frontplätzen.

Tja. Weil sie wie auch ich - nicht unbedingt die Größen Menschen sind, so ala über 180cm...
(Ich 170 und sie 162 groß) - müssen wir uns mit einem Klappstuhl aushelfen, damit die Räder aufs Dach kommen können. Mir geht von der Straße aus - eben die Armlänge aus... :oops:
Den entsprechenden Krafthebel (Rad, meine Armlänge, super auskragend halten... bis man die Räder absetzen kann) ... muss ich jetzt nicht erwähnen.

Heckträger wär für mich praktischer gewesen... aber mit dem Hund im Kofferraum, der wieder raus will...

Re: Fahrradheckträger - Erfahrungen?

Verfasst: 12.02.2018, 19:42
von Pan Adam
Hallo, wir haben uns einen
Thule Euroway g2 921, Thule 921 2014 - ...
Der ist für zwei Fahrräder gedacht. Ich finde der lässt sich einfach und schnell montieren und wieder demontieren. Es besteht auch die Möglichkeit ihn weg zuklappen um an den Kofferraum zu kommen. Ob dann ein Hund von allein in den Kofferraum springen kann, weiß ich leider nicht :schulterzuck:

Re: Fahrradheckträger - Erfahrungen?

Verfasst: 12.02.2018, 19:44
von Pan Adam

Re: Fahrradheckträger - Erfahrungen?

Verfasst: 12.02.2018, 19:47
von Olav_888
Naja, ist halt sehr Kostenintensiv. Wenn ich bedenke alleine schon mal ~800€ für die Anhängerkupplung (beim fTH), die man eigentlich für nix nutzen kann und dann nochmal ein paar Hunderter für den Träger. Dann nutze ich doch lieber weiter meine Dachgepäckträger, ich komm zum Glück soweit hoch

Re: Fahrradheckträger - Erfahrungen?

Verfasst: 12.02.2018, 19:56
von Tim
Die beste Lösung ist imho ein Trger für die AHK, auch wenn der Hybrid nicht viel ziehen darf.

Ein Heckträger vermackt schnell den Lack. Das wäre für mich nur eine Lösung, wenn es ne einmalige Sache ist. Braucht man es öfters, würde ich davon abraten.
Ein Dachträger hat die Nachteile, dass man plötzlich Durchfahrtshöhen beachten muss, beim Auf- und Abladen tierisch aufpassen muss und der Verbrauch hochgeht.

Ja ein AHK-Träger und die AHK kostet Geld. Wenn man aber etwas Zeit hat und die Miete für die Hebebühne mit nem Kasten Bier bezahlen kann, dann ist das auch noch überschaubar. Den AHK-Träger kann man mit ans nächste Fahrzeug nehmen oder auch schauen, ob man etwas Gebrauchtes für günstiges Geld bekommt.

Bei AHK oder bei Dach aber unbedingt die Lasten beachten, falls es um E-Bikes geht. Mit 2 Rädern und abnehmbaren Akku mag das noch alles gut sein. Aber bei 3 Rädern wirds schnell illegal...