Hilfe - Kaufentscheidung Auris Benziner oder Diesel
Hilfe - Kaufentscheidung Auris Benziner oder Diesel
Hallo,
ich habe mich hier im Forum angemeldet, weil ich hoffe von euch Auris-Besitzer ein paar Tipps zu bekommen.
Bis vor kurzem sind wir einen Mazda 3 2.0 gefahren und waren auch sehr zufrieden damit. Leider war es nun so, dass unsere Tochter 5 Tage nachdem sie ihren Führerschein in der Tasche hatte (BF 17) unseren Mazda zu Schrott gefahren hat.
Da der Mazda unser einziges Auto war, musste es mit der Anschaffung eines neuen Wagens ziemlich schnell gehen.
Bei einem großen Toyotahändler in unserer Nähe wurden wir auch schnell fündig und haben uns eine Toyota Auris 1.4 Baujahr 2008 (Benziner) gekauft. Bis auf meinen Mann fahren wir den Auris sehr gerne. Ich für meinen Teil würde sogar sagen, dass ich mich im Toyota sogar wohler und sicherer fühle als im Mazda. Unserer Tochter geht es ähnlich. Vor allem hat er auch ein bisschen weniger PS und man saust auch nicht so schnell los, wenn man das Gaspedal antippt. Für Fahranfänger nicht unbedingt das Schlechteste.
Mein Mann ist allerdings total unglücklich mit dem Auris. An sich gefällt ihm der Auris als Auto schon recht gut. Aber wir waren jetzt für ein paar Tage im Urlaub. Auf der Autobahn ist der Auris ziemlich laut und kommt auch ziemlich schlecht in Fahrt. Gerade bei Steigungen tat der Wagen sich sehr schwer. Teilweise hat mein Mann sogar in den 4. Gang zurück geschaltet, um an andere Autos vorbei zu kommen.
Da wir uns bei dem Händler sehr wohl gefühlt haben und uns der Auris an sich als Auto trotzdem sehr gut gefällt, haben wir uns heute nochmal auf der Internetseite des Händlers umgeschaut. Dabei ist uns ein anderer Auris ins Auge gefallen, der preislich für uns auch noch im Rahmen liegt.
Es ist ein Auris Diesel 2.0 (126 PS), Bj 2010. Die Farbe würde uns besser gefallen, der Diesel würde auch weniger an Sprit verbrauchen als unser jetziger Auris, er hätte sogar eine Einparkhilfe und noch ein paar andere zusätzlich Schnickschnacks.
Nun sind wir am überlegen, ob wir unseren Auris wieder zurück geben sollen und uns dafür den anderen Auris Diesel holen.
Unsere Tochter würde sich über einen Diesel freuen, weil sie auch als Fahrschulauto einen Diesel hatte und sie angeblich mit einem Diesel deutlich einfacher anfahren kann als mit einem Benziner. Der Unfall passierte ihr auch leider direkt an einer Ampel beim Anfahren und nun hat sie ziemlich Angst und Panik wenn sie an Ampeln steht und losfahren muss.
Mein Mann würde sich auch freuen, da er sich wie bereits geschildert jedesmal darüber ärgert, dass unser jetziger Auris nicht vom Fleck kommt.
Allerdings ist es so, dass wir nur sehr wenig Kilometer im Jahr fahren. Mehr als 10.000 km im Jahr sind es nicht, die auch hauptsächlich durch Kurzstrecken zustande kommen.
Nun soll ein Diesel nicht wirklich für Kurzstrecken geeignet sein. Das Gemotze meines Mannes kann ich aber auch nicht mehr hören.
Mit dem Diesel hätten wir jedoch mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen:
- mehr PS für mein Mann
- Diesel für die Tochter und dadurch keine Angst mehr an Ampeln anzufahren
- weniger Spritverbrauch
- Einparkhilfe für mich
- schönere und auffälligere Farbe, wodurch man wahrscheinlich ein bisschen besser auf der Straße wahrgenommen wird, als mit so einem Aspalt-Grau
- weniger Kilometer als der jetzige
- jüngeres Baujahr als der jetzige
- ein paar mehr Schnickschnacks als beim jetzigen
Und preislich wäre der Diesel wie gesagt auch noch in unserem Budge.
Was meint ihr? Würdet ihr den Benziner gegen den Diesel tauschen? Was spricht gegen den Diesel? Sind unsere Bedenken was die Kurzstrecken betrifft berechtigt?
Wie würdet ihr entscheiden?
Ich würde mich wirklich sehr über ein paar Tipps und Anregungen von euch freuen und bedanke mich schon mal ganz herzlich im Voraus.
Liebe Grüße!!
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Bis vor kurzem sind wir einen Mazda 3 2.0 gefahren und waren auch sehr zufrieden damit. Leider war es nun so, dass unsere Tochter 5 Tage nachdem sie ihren Führerschein in der Tasche hatte (BF 17) unseren Mazda zu Schrott gefahren hat.
Da der Mazda unser einziges Auto war, musste es mit der Anschaffung eines neuen Wagens ziemlich schnell gehen.
Bei einem großen Toyotahändler in unserer Nähe wurden wir auch schnell fündig und haben uns eine Toyota Auris 1.4 Baujahr 2008 (Benziner) gekauft. Bis auf meinen Mann fahren wir den Auris sehr gerne. Ich für meinen Teil würde sogar sagen, dass ich mich im Toyota sogar wohler und sicherer fühle als im Mazda. Unserer Tochter geht es ähnlich. Vor allem hat er auch ein bisschen weniger PS und man saust auch nicht so schnell los, wenn man das Gaspedal antippt. Für Fahranfänger nicht unbedingt das Schlechteste.
Mein Mann ist allerdings total unglücklich mit dem Auris. An sich gefällt ihm der Auris als Auto schon recht gut. Aber wir waren jetzt für ein paar Tage im Urlaub. Auf der Autobahn ist der Auris ziemlich laut und kommt auch ziemlich schlecht in Fahrt. Gerade bei Steigungen tat der Wagen sich sehr schwer. Teilweise hat mein Mann sogar in den 4. Gang zurück geschaltet, um an andere Autos vorbei zu kommen.
Da wir uns bei dem Händler sehr wohl gefühlt haben und uns der Auris an sich als Auto trotzdem sehr gut gefällt, haben wir uns heute nochmal auf der Internetseite des Händlers umgeschaut. Dabei ist uns ein anderer Auris ins Auge gefallen, der preislich für uns auch noch im Rahmen liegt.
Es ist ein Auris Diesel 2.0 (126 PS), Bj 2010. Die Farbe würde uns besser gefallen, der Diesel würde auch weniger an Sprit verbrauchen als unser jetziger Auris, er hätte sogar eine Einparkhilfe und noch ein paar andere zusätzlich Schnickschnacks.
Nun sind wir am überlegen, ob wir unseren Auris wieder zurück geben sollen und uns dafür den anderen Auris Diesel holen.
Unsere Tochter würde sich über einen Diesel freuen, weil sie auch als Fahrschulauto einen Diesel hatte und sie angeblich mit einem Diesel deutlich einfacher anfahren kann als mit einem Benziner. Der Unfall passierte ihr auch leider direkt an einer Ampel beim Anfahren und nun hat sie ziemlich Angst und Panik wenn sie an Ampeln steht und losfahren muss.
Mein Mann würde sich auch freuen, da er sich wie bereits geschildert jedesmal darüber ärgert, dass unser jetziger Auris nicht vom Fleck kommt.
Allerdings ist es so, dass wir nur sehr wenig Kilometer im Jahr fahren. Mehr als 10.000 km im Jahr sind es nicht, die auch hauptsächlich durch Kurzstrecken zustande kommen.
Nun soll ein Diesel nicht wirklich für Kurzstrecken geeignet sein. Das Gemotze meines Mannes kann ich aber auch nicht mehr hören.
Mit dem Diesel hätten wir jedoch mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen:
- mehr PS für mein Mann
- Diesel für die Tochter und dadurch keine Angst mehr an Ampeln anzufahren
- weniger Spritverbrauch
- Einparkhilfe für mich
- schönere und auffälligere Farbe, wodurch man wahrscheinlich ein bisschen besser auf der Straße wahrgenommen wird, als mit so einem Aspalt-Grau
- weniger Kilometer als der jetzige
- jüngeres Baujahr als der jetzige
- ein paar mehr Schnickschnacks als beim jetzigen
Und preislich wäre der Diesel wie gesagt auch noch in unserem Budge.
Was meint ihr? Würdet ihr den Benziner gegen den Diesel tauschen? Was spricht gegen den Diesel? Sind unsere Bedenken was die Kurzstrecken betrifft berechtigt?
Wie würdet ihr entscheiden?
Ich würde mich wirklich sehr über ein paar Tipps und Anregungen von euch freuen und bedanke mich schon mal ganz herzlich im Voraus.
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- caelius
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Re: Hilfe - Kaufentscheidung Auris Benziner oder Diesel
Hallo und Willkommen im Forum,
grundsätzlich lohnt sich der Diesel bei eurer Fahrleistung kaum, da zwar der Verbrauch geringer ist, die Werkstattkosten allerdings teurer ausfallen, die Versicherung i.d.R. höher ist und auch die Kurzstrecken mag er auf Dauer nicht wirklich; dadurch verrußt nämlich der Partikelfilter gerne, wodurch der Verbrauch in Folge deutlich in die Höhe geht - das lässt sich allerdings beheben, indem man ihn auf einer flotteren Autobahnetappe wieder frei brennt.
So, das mal vorweg. Dass Dein Mann mit dem Benziner nicht glücklich ist ist möglich, allerdings denke ich dass er ihn vielleicht auch nicht optimal fährt. Es handelt es sich immerhin um einen Saugbenziner mit recht kleinem Hubraum, sprich, das Ding will gedreht werden - und zwar hoch. Da ist es klar, dass man beim Beschleunigen schon mal ein-zwei Gänge runter schalten muss, immerhin liegt die maximale Leistung bei Drehzahlen um die viertausend an. Schaltfaules Fahren im unteren Drehzahlbereich ist da nicht. Dennoch geht der große Diesel natürlich insgesamt ein ganzes Stück besser, alleine schon wegen den Extra-PS im Vergleich zum Benziner.
Wenn ihr mit dem Auris selbst glücklich seid, mit der Leistung vom Benziner aber nicht, dann könnt ihr mit dem 2,0 Diesel eigentlich nicht viel falsch machen, vorausgesetzt ihr haltet euch vor Augen dass ihr - von den laufenden Kosten her - sicher nicht günstiger bzw. im schlimmsten Fall sogar teurer aussteigen werdet. Wenn euch das der zusätzliche Fahrspaß, die andere Farbe etc. wert ist, dann würd' ich sagen: schnappt ihn euch!
Die Toyota-Diesel sind übrigens nahezu unzerstörbar, so wie die Benziner auch.
grundsätzlich lohnt sich der Diesel bei eurer Fahrleistung kaum, da zwar der Verbrauch geringer ist, die Werkstattkosten allerdings teurer ausfallen, die Versicherung i.d.R. höher ist und auch die Kurzstrecken mag er auf Dauer nicht wirklich; dadurch verrußt nämlich der Partikelfilter gerne, wodurch der Verbrauch in Folge deutlich in die Höhe geht - das lässt sich allerdings beheben, indem man ihn auf einer flotteren Autobahnetappe wieder frei brennt.
So, das mal vorweg. Dass Dein Mann mit dem Benziner nicht glücklich ist ist möglich, allerdings denke ich dass er ihn vielleicht auch nicht optimal fährt. Es handelt es sich immerhin um einen Saugbenziner mit recht kleinem Hubraum, sprich, das Ding will gedreht werden - und zwar hoch. Da ist es klar, dass man beim Beschleunigen schon mal ein-zwei Gänge runter schalten muss, immerhin liegt die maximale Leistung bei Drehzahlen um die viertausend an. Schaltfaules Fahren im unteren Drehzahlbereich ist da nicht. Dennoch geht der große Diesel natürlich insgesamt ein ganzes Stück besser, alleine schon wegen den Extra-PS im Vergleich zum Benziner.
Wenn ihr mit dem Auris selbst glücklich seid, mit der Leistung vom Benziner aber nicht, dann könnt ihr mit dem 2,0 Diesel eigentlich nicht viel falsch machen, vorausgesetzt ihr haltet euch vor Augen dass ihr - von den laufenden Kosten her - sicher nicht günstiger bzw. im schlimmsten Fall sogar teurer aussteigen werdet. Wenn euch das der zusätzliche Fahrspaß, die andere Farbe etc. wert ist, dann würd' ich sagen: schnappt ihn euch!
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- Freddie76
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Hilfe - Kaufentscheidung Auris Benziner oder Diesel
Moin
Zum Diesel kann ich nichts sagen, zum 1.4er aber schon.
Deinen Mann kann ich verstehen, der Motor zieht wahrlich keinen Hering vom Teller und muss schon ordentlich getreten werden. Bedeutet, wenn es vorangehen soll, dann braucht es Drehzahl und das zieht Sprit ohne Ende.
Ich habe meinen verflossenen 1.4 selten unter 8l auf 100km bewegt, im
Winter waren es auch gern 9l...
Ob bei eurer geringen Fahrleistung im Jahr aber ein Diesel passt? Ich denke das rechnet sich einfach nicht.
Schaut vielleicht mal, ob der Händler nicht einen 1.6er hat. Sollte eigentlich der passende Kompromiss für euch sein.
Gruss
Zum Diesel kann ich nichts sagen, zum 1.4er aber schon.
Deinen Mann kann ich verstehen, der Motor zieht wahrlich keinen Hering vom Teller und muss schon ordentlich getreten werden. Bedeutet, wenn es vorangehen soll, dann braucht es Drehzahl und das zieht Sprit ohne Ende.
Ich habe meinen verflossenen 1.4 selten unter 8l auf 100km bewegt, im
Winter waren es auch gern 9l...
Ob bei eurer geringen Fahrleistung im Jahr aber ein Diesel passt? Ich denke das rechnet sich einfach nicht.
Schaut vielleicht mal, ob der Händler nicht einen 1.6er hat. Sollte eigentlich der passende Kompromiss für euch sein.
Gruss
- yarisbaschti
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Re: Hilfe - Kaufentscheidung Auris Benziner oder Diesel
fragt mal nachdem 1,6er und ja Toyotas möchten Drehzahl wenn man flott sein möchte..
Der kleine Benziner kam für mich letztes Jahr garnicht in Frage, von Haus aus zuwenig Druck.zwar brauch der 1,6er auch Drehzahl aber er hat auch mehr Kraft untenraus im Vergleich zum kleinen Bruder..Diesel steht trotz 100km täglich nicht im Raum...ich mag einfach den Saugbenziner zu sehr...
Der kleine Benziner kam für mich letztes Jahr garnicht in Frage, von Haus aus zuwenig Druck.zwar brauch der 1,6er auch Drehzahl aber er hat auch mehr Kraft untenraus im Vergleich zum kleinen Bruder..Diesel steht trotz 100km täglich nicht im Raum...ich mag einfach den Saugbenziner zu sehr...
Re: Hilfe - Kaufentscheidung Auris Benziner oder Diesel
Das ist einer dieser modernen Mythen. Zum Freibrennen braucht es keineswegs flotte Autobahnetappen. Nur die Abgastemperatur muss hoch genug sein, also Motor auf normaler Betriebstemperatur, dann brennt er sich bei geringer Last immer frei. Günstige Drehzahl ist hier knapp 2000 u/min. Das geht auch mit 60 im 4. Gang. Höhe Geschwindigkeiten bzw. hohe Drehzahlen sind eher hinderlich.dasmiez hat geschrieben:auch die Kurzstrecken mag er auf Dauer nicht wirklich; dadurch verrußt nämlich der Partikelfilter gerne, wodurch der Verbrauch in Folge deutlich in die Höhe geht - das lässt sich allerdings beheben, indem man ihn auf einer flotteren Autobahnetappe wieder frei brennt.
Re: Hilfe - Kaufentscheidung Auris Benziner oder Diesel
Danke für eure Antworten. Das ging aber schnell...
Ja mal gucken, wir wollen morgen mal eine Probefahrt machen und uns auch nochmal vom Händler beraten lassen.
Was die Unterhaltskosten betrifft, werden die geringeren Spritkosten und der geringere Verbrauch wahrscheinlich von den höheren Wartungkosten, den höhreren Steuern und der teureren Versicherung aufgefressen.
Hab auch gelesen, dass der Diesel im Winter auf Kurzstrecken nicht warm wird.
Ist halt so, dass ich das Auto hauptsächlich fahre um im NAchbarort zur Arbeit zu kommen (3x die Woche) und dann halt zum Einkaufen oder wenn die Kinder mal wohin müssen. Mein Mann fährt mit dem Zug zur Arbeit. Von daher haben wir wirklich eher nur kurze Strecken auf dem Land und direkt im Ort...
Wie fährt denn so ein Diesel wirklich an der Ampel los? Redet sich das unsere Tochter nur ein oder ist ein Diesel da wirllich einfacher? Hört sich vielleicht doof an, aber seit dem Totalcrash hat unsere Tochter richtig Panik an einer Ampel. Panik, weil sie Angst hat das Auto abzuwürgen und der Hintermann ihr drauf fährt oder anfängt sich aufzuregen, Angst vielleicht zu viel Gas zu geben und dann wieder gegen ein Verkehrsschild zu donnern. Dabei kann sie ansonsten echt gut fahren. Das ist echt ne Kopfsache bei ihr, aber das kriegt sie einfach nicht weg. An der Ampel kriegt sie Herzrasen und Schweißausbrüche...Ein Diesel würde angeblich schon losrollen ohne dass man das Gaspedal drückt. Man müsste nur die Bremse los lassen und der Diesel würde losfahren, meint meine Tochter. Abwürgen geht angeblich nicht.
Eigentlich bin ich überzeugt, dass ihre Angst mit der Zeit irgendwann wieder verschwindet. Aber ich bin ehrlich, auch ich habe Sorge, dass auf Grund ihrer jetzigen Unsicherheit doch schneller wieder was passieren kann. Aber ob da ein neues Auto gleich Wunder wirkt?
Und was mein Mann betrifft...na ja, da denke ich mir auch ab und an, ob er da nicht einfach ein bisschen übertreibt. Ist ja nicht so, dass wir den ganzen Tag hügelige Autobahnen fahren...
Ja mal gucken, wir wollen morgen mal eine Probefahrt machen und uns auch nochmal vom Händler beraten lassen.
Was die Unterhaltskosten betrifft, werden die geringeren Spritkosten und der geringere Verbrauch wahrscheinlich von den höheren Wartungkosten, den höhreren Steuern und der teureren Versicherung aufgefressen.
Hab auch gelesen, dass der Diesel im Winter auf Kurzstrecken nicht warm wird.
Ist halt so, dass ich das Auto hauptsächlich fahre um im NAchbarort zur Arbeit zu kommen (3x die Woche) und dann halt zum Einkaufen oder wenn die Kinder mal wohin müssen. Mein Mann fährt mit dem Zug zur Arbeit. Von daher haben wir wirklich eher nur kurze Strecken auf dem Land und direkt im Ort...
Wie fährt denn so ein Diesel wirklich an der Ampel los? Redet sich das unsere Tochter nur ein oder ist ein Diesel da wirllich einfacher? Hört sich vielleicht doof an, aber seit dem Totalcrash hat unsere Tochter richtig Panik an einer Ampel. Panik, weil sie Angst hat das Auto abzuwürgen und der Hintermann ihr drauf fährt oder anfängt sich aufzuregen, Angst vielleicht zu viel Gas zu geben und dann wieder gegen ein Verkehrsschild zu donnern. Dabei kann sie ansonsten echt gut fahren. Das ist echt ne Kopfsache bei ihr, aber das kriegt sie einfach nicht weg. An der Ampel kriegt sie Herzrasen und Schweißausbrüche...Ein Diesel würde angeblich schon losrollen ohne dass man das Gaspedal drückt. Man müsste nur die Bremse los lassen und der Diesel würde losfahren, meint meine Tochter. Abwürgen geht angeblich nicht.
Eigentlich bin ich überzeugt, dass ihre Angst mit der Zeit irgendwann wieder verschwindet. Aber ich bin ehrlich, auch ich habe Sorge, dass auf Grund ihrer jetzigen Unsicherheit doch schneller wieder was passieren kann. Aber ob da ein neues Auto gleich Wunder wirkt?
Und was mein Mann betrifft...na ja, da denke ich mir auch ab und an, ob er da nicht einfach ein bisschen übertreibt. Ist ja nicht so, dass wir den ganzen Tag hügelige Autobahnen fahren...
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Re: Hilfe - Kaufentscheidung Auris Benziner oder Diesel
Ein Diesel braucht nicht so große Drehzahlen um vom Fleck zu kommen und sie hat recht, bei Standgas rollt er leichter weg. Abwürgen kann man, vor allem wenn man Angst vor Ampelkreuzungen hat, aber auch den stärksten Diesel. Ich möchte deiner Tochter nicht zu nahe treten, aber dieses psychische Problem wird, wie du selber sagst, auch ein Diesel nicht reduzieren. Für sie wäre für die nächste Zeit eine Automatik wohl die beste Wahl.
Am besten ihr macht es so wie wir. Ich fahre Auris, da würde für euer Fahrprofil der 1,33er oder 1,4er reichen, meine Frau fährt Aygo mit MMT-Getriebe der dann für eure Tochter wäre
Kostet dann wahrscheinlich beides zusammen soviel wie der Diesel im Unterhalt.
Am besten ihr macht es so wie wir. Ich fahre Auris, da würde für euer Fahrprofil der 1,33er oder 1,4er reichen, meine Frau fährt Aygo mit MMT-Getriebe der dann für eure Tochter wäre
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Re: Hilfe - Kaufentscheidung Auris Benziner oder Diesel
Was das Anfahren betrifft hat Deine Tochter definitiv Recht - Diesel sind da, vor allem für einen Fahranfänger, deutlich einfacher zu handhaben, da sie durch das hohe Drehmoment im niedrigen Drehzahlbereich mehr oder weniger bereits bei Leerlaufdrehzahl los rollen und dadurch wesentlich schwieriger abzuwürgen sind als ein Benziner, der auf jeden Fall Zwischengas benötigt. Hab' die Fahrschule damals auch in einem Diesel gemacht und als ich dann zum ersten Mal in einem Benziner gesessen bin war das am Anfang schon etwas gewöhnungsbedürftig, eben weil er sich beim Anfahren deutlich weniger gutmütig zeigt. Hatte zwar auch dort nie irgendwelche Probleme mit dem Anfahren, aber gut, da ist jeder verschieden.
Lange Rede, kurzer Sinn: Diesel sind hier auf jeden Fall wesentlich anfängerfreundlicher, allerdings kommt man normalerweise auch bei Benzinern schnell rein, wenn man es mal ein bisschen im Blut hat. Kann Deine Tochter aber auch verstehen, nachdem ich mit dem Motorrad das erste Mal gelegen bin hatte ich in ähnlichen Situationen immer ein ziemlich flaues Gefühl im Magen. Das Wichtigste ist in solchen Fällen aber immer, dass man möglichst schnell wieder auf die Straße kommt, denn sonst brennt sich das Ganze in's Gedächtnis und man hat immer Angst.
Wie's Auris2010 aber schon geschrieben hat: Das Beste wär' hier natürlich eine Automatik, die kann man praktisch nicht abwürgen, egal wie sehr man sich bemüht. .top
Lange Rede, kurzer Sinn: Diesel sind hier auf jeden Fall wesentlich anfängerfreundlicher, allerdings kommt man normalerweise auch bei Benzinern schnell rein, wenn man es mal ein bisschen im Blut hat. Kann Deine Tochter aber auch verstehen, nachdem ich mit dem Motorrad das erste Mal gelegen bin hatte ich in ähnlichen Situationen immer ein ziemlich flaues Gefühl im Magen. Das Wichtigste ist in solchen Fällen aber immer, dass man möglichst schnell wieder auf die Straße kommt, denn sonst brennt sich das Ganze in's Gedächtnis und man hat immer Angst.
Wie's Auris2010 aber schon geschrieben hat: Das Beste wär' hier natürlich eine Automatik, die kann man praktisch nicht abwürgen, egal wie sehr man sich bemüht. .top
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-
Hybrid_Sunny
Re: Hilfe - Kaufentscheidung Auris Benziner oder Diesel
Hallo,
anbei ein paar Gedanken von mir.
Das mit der Tochter ist vielleicht auch eine Rollen-Problematik. Junge Frauen sind vorsichtig und gehen pfleglich mit allem um. Das macht das Anfahren schwierig, weil man nichts kaputt machen möchte, usw. Das klappt natürlich nicht so gut wie bei Jungs, die drauf hauen und das Auto nie abwürgen. Wenn ein Junge etwas kaputt macht, dann weil er es übertrieben hat. wenn bei einem Mädchen was nicht klappt, dann weil sie es nicht kann. Das ist natürlich Blödsinn! Daraus entsteht ein Selbstbild, welches einem nicht weiterhilft. Das muss man aufbereiten, weil es jungen Menschen im weiteren Leben im Weg steht.
Diesel haben eine größere Schwungmasse, mehr Drehmoment bei niedriger Drehzahl und die moderne Elektronik regelt. Fährt man den Diesel ohne Gas an regelt die Elektronik immer auf Leerlaufdrehzahl. Extremes Beispiel: LKWs fährt man ausschließlich so, sonst würde man die Kupplung verschleißen. Immer erst einkuppeln und dann Gas geben.
Wenn Ihr Eure Tochter fahren lasst, dann werden es vielleicht/ wahrscheinlich auch mehr km/ Jahr.
Eine Überlegung sollte man beim Kauf einbeziehen: wer soll das Auto mal bekommen: Übernimmt es die Tochter für Ausbildung und Studium und Ihr kauft Euch ein anderes Auto, oder bleibt es Euer Wagen für die nächsten Jahre.
Automatik wäre eine Lösung. Ich fahre nichts anderes mehr. Automatik ist schlauer als der beste Fahrer.
Bei einem Schalter auch mal auf der Autobahn einen Gang zurückschalten zu müssen, ist ggfs. so. Man ist ja nicht Graf Koks und die Society verurteilt einen wegen fehlendem Leistung oder lang übersetztem höchsten Gang.
Ich hoffe geholfen zu haben.
Gruß
Sunny
anbei ein paar Gedanken von mir.
Das mit der Tochter ist vielleicht auch eine Rollen-Problematik. Junge Frauen sind vorsichtig und gehen pfleglich mit allem um. Das macht das Anfahren schwierig, weil man nichts kaputt machen möchte, usw. Das klappt natürlich nicht so gut wie bei Jungs, die drauf hauen und das Auto nie abwürgen. Wenn ein Junge etwas kaputt macht, dann weil er es übertrieben hat. wenn bei einem Mädchen was nicht klappt, dann weil sie es nicht kann. Das ist natürlich Blödsinn! Daraus entsteht ein Selbstbild, welches einem nicht weiterhilft. Das muss man aufbereiten, weil es jungen Menschen im weiteren Leben im Weg steht.
Diesel haben eine größere Schwungmasse, mehr Drehmoment bei niedriger Drehzahl und die moderne Elektronik regelt. Fährt man den Diesel ohne Gas an regelt die Elektronik immer auf Leerlaufdrehzahl. Extremes Beispiel: LKWs fährt man ausschließlich so, sonst würde man die Kupplung verschleißen. Immer erst einkuppeln und dann Gas geben.
Wenn Ihr Eure Tochter fahren lasst, dann werden es vielleicht/ wahrscheinlich auch mehr km/ Jahr.
Eine Überlegung sollte man beim Kauf einbeziehen: wer soll das Auto mal bekommen: Übernimmt es die Tochter für Ausbildung und Studium und Ihr kauft Euch ein anderes Auto, oder bleibt es Euer Wagen für die nächsten Jahre.
Automatik wäre eine Lösung. Ich fahre nichts anderes mehr. Automatik ist schlauer als der beste Fahrer.
Bei einem Schalter auch mal auf der Autobahn einen Gang zurückschalten zu müssen, ist ggfs. so. Man ist ja nicht Graf Koks und die Society verurteilt einen wegen fehlendem Leistung oder lang übersetztem höchsten Gang.
Ich hoffe geholfen zu haben.
Gruß
Sunny
- yarisbaschti
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Re: Hilfe - Kaufentscheidung Auris Benziner oder Diesel
wobei die Fahrschulen schon einen großen Teil dazu beitragen das die Jugend garnicht mehr richtig fahren kann...ne Freundin hat mit einem Audi A4 Fahrschule gemacht und Ihr Freund schenkte ihr dann einen 86c ohne Berganfahrhilfe und so Zeug,schön das sie nichtmal wusste wie man den Scheibenwischer bedient, der Audi machte ja alles alleine
auch Anfahren am Berg...das kann sie immernoch nicht...der Audi hielt sich ja von alleine,wie soll sie auch mit ner Handbremse klarkommen...sowas sollte verboten werden in Fahrschulautos...
mein erstes Autos war auch ein Automatik aber als ich meinen Zivildienst machte, mußte ich mehrmals täglich das Auto wechseln und mich jedesmal wieder neu an die Kupplung des jeweligen Autos gewöhnen..Irgendwann wars Wurscht was es ist und dem Problem aus dem Weg zugehen, in dem Falle, ein Automatikauto zu kaufen,ist keine Lösung. Davon verschwindet das Anfahrproblem nicht aber man müßte es nicht üben
am besten alleine Üben ohne nervige Beifahrer und gleichnervige Tips...
lass ich die Kupplung schnippen, ohne Gas, geht auch ein Diesel aus und jeder hat in der Fahrschule den Diesel abgewürgt, nur kahm man einfach im laufe der Zeit mit dem zu Recht,nix anderes ist es beim Benziner... egal bei welchem Auto oder Motor, man muß es erstmal in Ruhe Kennenlernen
meine Herzdame hatte im ersten Winter Ihren Paseo nach einem Überholvorgang bei Schnee in den Graben gelegt,2Tage später hab ich Sie gezwungen zufahren und immer wieder gut auf Sie eingeredet, Zeitlassen anstatt hektisch werden...
auch Anfahren am Berg...das kann sie immernoch nicht...der Audi hielt sich ja von alleine,wie soll sie auch mit ner Handbremse klarkommen...sowas sollte verboten werden in Fahrschulautos...
mein erstes Autos war auch ein Automatik aber als ich meinen Zivildienst machte, mußte ich mehrmals täglich das Auto wechseln und mich jedesmal wieder neu an die Kupplung des jeweligen Autos gewöhnen..Irgendwann wars Wurscht was es ist und dem Problem aus dem Weg zugehen, in dem Falle, ein Automatikauto zu kaufen,ist keine Lösung. Davon verschwindet das Anfahrproblem nicht aber man müßte es nicht üben
am besten alleine Üben ohne nervige Beifahrer und gleichnervige Tips...
lass ich die Kupplung schnippen, ohne Gas, geht auch ein Diesel aus und jeder hat in der Fahrschule den Diesel abgewürgt, nur kahm man einfach im laufe der Zeit mit dem zu Recht,nix anderes ist es beim Benziner... egal bei welchem Auto oder Motor, man muß es erstmal in Ruhe Kennenlernen
meine Herzdame hatte im ersten Winter Ihren Paseo nach einem Überholvorgang bei Schnee in den Graben gelegt,2Tage später hab ich Sie gezwungen zufahren und immer wieder gut auf Sie eingeredet, Zeitlassen anstatt hektisch werden...
Re: Hilfe - Kaufentscheidung Auris Benziner oder Diesel
Nochmals vielen lieben Dank für eure Antworten.
Da waren wirklich tolle Denkanstöße dabei...
Vor allem die von Sunny beschriebene Rollen-Problematik kann ich wirklich unterschreiben. Wir haben noch einen Sohn im gleichen Alter wie unsere Tochter (Zwillinge). Der macht sich überhaupt keienn Kopf, setzt sich ins Auto und fährt los. Wenn er mal das Auto abgewürkt hat - shit happens...
Unsere Tochter will dagegen alles perfekt machen. Wenn das Auto mal ein bisschen lauter beim Anfahren ist, zweifelt sie gleich an ihren Fahrkünsten und ist davon überzeugt nicht Auto fahren zu können. Dabei fährt sie wirklich gut. Ruhig, vorausschauend und sehr konzentriert.
Das Anfahrproblem hat sie auch nur an den Ampeln. Im übrigen Straßenverkehr ist alles okay. Bei Rechts-vor-Links klappt das Anfahren ohne Probleme, wenn sie den Gegenverkehr durchlassen muss auch. Sobald sie an einer Ampel steht und hinter ihr ein anderes Auto wartet, hat sie Panik. Dann würgt sie ab oder lässt den Motor aufheulen. Nachdem ihr der Unfall genau in einer solchen Situation passiert ist, ist das natürlich alles noch viel schlimmer.
Sie hat jetzt noch ein paar Fahrstunden genommen, um einfach wieder ein bisschen mehr Sicherheit und Selbstvertrauen zu bekommen. Hat auch eigentlich ganz gut geklappt, bis auf die Ampelsache.
Wenn mein Mann nicht so unglücklich mit dem 1,4er Benziner wäre, dann wären wir gar nicht auf die Idee gekommen nochmal nach einem anderen Auris zu gucken. Ich bin eigentlich davon überzeugt, dass das Ampel-Problem bei unserer Tochter sich früher oder später von ganz alleine regelt.
Dennoch wäre das halt mit ein Argument was nun für den Diesel spricht, der gerade zu einem guten Preis beim Händler steht.
Ein Automatik möchte ich auf keinen Fall. Klar, ist so was nett zu fahren. Aber das möchte ich für unsere beiden Kinder gar nicht. Sind ja mit ihren 17 Jahren beide absolute Fahranfänger. Mit einem Automatik verlernen sie das Fahren mit einer Gangschaltung womöglich komplett...
1,6er gibt es zur Zeit nicht gebraucht, die auch preislich für uns noch im Rahmen liegen. Sonst wäre das natürlich auch eine Alternative, damit mein Mann wieder ein bisschen mehr Spaß bei Fahren hätte.
Was mich betrifft, da bin ich mit dem 1,4er den wir zur Zeit haben komplett zufrieden. Frag mich halt wirklich, ob wir für die paar mal wo wir in Urlaub fahren oder den Schwiegervater besuchen wirklich ein anderes Auto brauchen, nur damit der Spaßfaktor bestehen bleibt. Den größten Teil fahre ich mit dem Auto in den Nachbarort zum Arbeiten oder eben zum Einkaufen. Die Kinder fahren natürlich auch ein bisschen. Mehr wie 10.000 km im Jahr werden es bestimmt nicht werden, wenn überhaupt. Da ist mir wahrscheinlich im Winter ein warmes Auto auch auf den kurzen Strecken lieber, als ein bisschen mehr Spaß auf der Autobahn, wenn's in den Urlaub geht.
Und außerdem bin ich persönlich gar nicht böse drum, dass wir gerade ein Auto mit weniger PS haben. Gerade wenn ich da an unsere Kinder denke, vor allem an unseren Sohn. Wenn er dann mit 18 selbst fahren kann, schlafe ich warscheinlich nachts deutlich ruhiger, wenn ich weiß, dass er mit unserem 1,4er keine all zu großen Geschwindigkeiten drauf haben wird.
Und ob die Kinder überhaupt noch lange mit dem Auto fahren ist auch fraglich. Unser Sohn fängt dieses Jahr sein Studium an, kann dort aber perfekt mit Bus und Bahn fahren. Unsere Tochter ist dann nächstes Jahr so weit.
Ob eines unserer Kinder das Auto dann übernimmt, weiß ich jetzt auch noch nicht. Als Student kann man da wohl nicht all zu große Sprünge machen. Da steht ein eigenes Auto erstmal im Hintergrund.
Liebe Grüße
Da waren wirklich tolle Denkanstöße dabei...
Vor allem die von Sunny beschriebene Rollen-Problematik kann ich wirklich unterschreiben. Wir haben noch einen Sohn im gleichen Alter wie unsere Tochter (Zwillinge). Der macht sich überhaupt keienn Kopf, setzt sich ins Auto und fährt los. Wenn er mal das Auto abgewürkt hat - shit happens...
Unsere Tochter will dagegen alles perfekt machen. Wenn das Auto mal ein bisschen lauter beim Anfahren ist, zweifelt sie gleich an ihren Fahrkünsten und ist davon überzeugt nicht Auto fahren zu können. Dabei fährt sie wirklich gut. Ruhig, vorausschauend und sehr konzentriert.
Das Anfahrproblem hat sie auch nur an den Ampeln. Im übrigen Straßenverkehr ist alles okay. Bei Rechts-vor-Links klappt das Anfahren ohne Probleme, wenn sie den Gegenverkehr durchlassen muss auch. Sobald sie an einer Ampel steht und hinter ihr ein anderes Auto wartet, hat sie Panik. Dann würgt sie ab oder lässt den Motor aufheulen. Nachdem ihr der Unfall genau in einer solchen Situation passiert ist, ist das natürlich alles noch viel schlimmer.
Sie hat jetzt noch ein paar Fahrstunden genommen, um einfach wieder ein bisschen mehr Sicherheit und Selbstvertrauen zu bekommen. Hat auch eigentlich ganz gut geklappt, bis auf die Ampelsache.
Wenn mein Mann nicht so unglücklich mit dem 1,4er Benziner wäre, dann wären wir gar nicht auf die Idee gekommen nochmal nach einem anderen Auris zu gucken. Ich bin eigentlich davon überzeugt, dass das Ampel-Problem bei unserer Tochter sich früher oder später von ganz alleine regelt.
Dennoch wäre das halt mit ein Argument was nun für den Diesel spricht, der gerade zu einem guten Preis beim Händler steht.
Ein Automatik möchte ich auf keinen Fall. Klar, ist so was nett zu fahren. Aber das möchte ich für unsere beiden Kinder gar nicht. Sind ja mit ihren 17 Jahren beide absolute Fahranfänger. Mit einem Automatik verlernen sie das Fahren mit einer Gangschaltung womöglich komplett...
1,6er gibt es zur Zeit nicht gebraucht, die auch preislich für uns noch im Rahmen liegen. Sonst wäre das natürlich auch eine Alternative, damit mein Mann wieder ein bisschen mehr Spaß bei Fahren hätte.
Was mich betrifft, da bin ich mit dem 1,4er den wir zur Zeit haben komplett zufrieden. Frag mich halt wirklich, ob wir für die paar mal wo wir in Urlaub fahren oder den Schwiegervater besuchen wirklich ein anderes Auto brauchen, nur damit der Spaßfaktor bestehen bleibt. Den größten Teil fahre ich mit dem Auto in den Nachbarort zum Arbeiten oder eben zum Einkaufen. Die Kinder fahren natürlich auch ein bisschen. Mehr wie 10.000 km im Jahr werden es bestimmt nicht werden, wenn überhaupt. Da ist mir wahrscheinlich im Winter ein warmes Auto auch auf den kurzen Strecken lieber, als ein bisschen mehr Spaß auf der Autobahn, wenn's in den Urlaub geht.
Und außerdem bin ich persönlich gar nicht böse drum, dass wir gerade ein Auto mit weniger PS haben. Gerade wenn ich da an unsere Kinder denke, vor allem an unseren Sohn. Wenn er dann mit 18 selbst fahren kann, schlafe ich warscheinlich nachts deutlich ruhiger, wenn ich weiß, dass er mit unserem 1,4er keine all zu großen Geschwindigkeiten drauf haben wird.
Und ob die Kinder überhaupt noch lange mit dem Auto fahren ist auch fraglich. Unser Sohn fängt dieses Jahr sein Studium an, kann dort aber perfekt mit Bus und Bahn fahren. Unsere Tochter ist dann nächstes Jahr so weit.
Ob eines unserer Kinder das Auto dann übernimmt, weiß ich jetzt auch noch nicht. Als Student kann man da wohl nicht all zu große Sprünge machen. Da steht ein eigenes Auto erstmal im Hintergrund.
Liebe Grüße
- Shar
- Auris Kenner

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Re: Hilfe - Kaufentscheidung Auris Benziner oder Diesel
Servus.
Bei eurem Streckenprofil kann ich von einem Diesel (mit DPF) nur abraten.
Nicht nur, daß der Verbrauchsvorteil bei eurer geringen Jahresfahrleistung durch die hohe Steuer aufgefressen wird, werdet ihr bei eurem Streckenprofil (Kurzstrecken) vmtl. Probleme mit dem DPF bekommen, so wie es dasmiez auch schon geschrieben hat. Das System wird u.U. nie oder nur selten in eine Regeneration kommen, dazu ist die Abgasbelastung bei Kurzstrecken erhöht - also keine Gute Mixtur.
Dazu kommt dann ggf. auch noch der Umstand hinzu, daß der Abgaslader bzw. das Öl nie auf Betriebstemperatur bei eurem üblichen Streckenprofil kommt, ihr aber in der Familie jemanden habt, der auf eine gute Beschleunigung wert zu legen scheint. Dies bedeutet dann aber auch wieder Last für den Abgaslader, der und das Öl aber eben nicht auf Betriebstemperatur ist.
Zum Abwürgen. Da der Diesel normal ein Kurzhuber ist, dazu mit hohen Verdichtungsdrücken arbeitet und damit konstruktionsbedingt eben recht früh ein ordentliches Drehmoment aufbaut bzw. hierfür keine hohen Drehzahlen braucht, ist es natürlich schwieriger ein Diesel abzuwürgen.
Grüße ~Shar~
edit: Zum 1.6er. Ich hege Zweifel daran, daß ihr bzw. dein Mann damit "glücklicher" wird. Ich meine, ihr habt vorher ein 2.0er gefahren, daß ist doch ganz was anderes, als wie ein 1.4er oder ein, im Vergleich zum 1.4er, Motor, der dann 0,2ltr. mehr Hubraum hat. Drehmoment ist das, was man zum Anfahren bzw. zum "weg kommen" braucht und das kommt beim Sauger eben überwiegend nur vom Hubraum.
Bei eurem Streckenprofil kann ich von einem Diesel (mit DPF) nur abraten.
Nicht nur, daß der Verbrauchsvorteil bei eurer geringen Jahresfahrleistung durch die hohe Steuer aufgefressen wird, werdet ihr bei eurem Streckenprofil (Kurzstrecken) vmtl. Probleme mit dem DPF bekommen, so wie es dasmiez auch schon geschrieben hat. Das System wird u.U. nie oder nur selten in eine Regeneration kommen, dazu ist die Abgasbelastung bei Kurzstrecken erhöht - also keine Gute Mixtur.
Dazu kommt dann ggf. auch noch der Umstand hinzu, daß der Abgaslader bzw. das Öl nie auf Betriebstemperatur bei eurem üblichen Streckenprofil kommt, ihr aber in der Familie jemanden habt, der auf eine gute Beschleunigung wert zu legen scheint. Dies bedeutet dann aber auch wieder Last für den Abgaslader, der und das Öl aber eben nicht auf Betriebstemperatur ist.
Zum Abwürgen. Da der Diesel normal ein Kurzhuber ist, dazu mit hohen Verdichtungsdrücken arbeitet und damit konstruktionsbedingt eben recht früh ein ordentliches Drehmoment aufbaut bzw. hierfür keine hohen Drehzahlen braucht, ist es natürlich schwieriger ein Diesel abzuwürgen.
Grüße ~Shar~
edit: Zum 1.6er. Ich hege Zweifel daran, daß ihr bzw. dein Mann damit "glücklicher" wird. Ich meine, ihr habt vorher ein 2.0er gefahren, daß ist doch ganz was anderes, als wie ein 1.4er oder ein, im Vergleich zum 1.4er, Motor, der dann 0,2ltr. mehr Hubraum hat. Drehmoment ist das, was man zum Anfahren bzw. zum "weg kommen" braucht und das kommt beim Sauger eben überwiegend nur vom Hubraum.
Re: Hilfe - Kaufentscheidung Auris Benziner oder Diesel
Also, wir sind heute dann doch nochmal den Diesel Probe gefahren. Meinem Mann hat der Auris Diesel jetzt überhaupt nicht gefallen und da ich persönlich den 1,4er eh gerne fahre, ist das Thema nun vom Tisch.
Hatte auch im Vorfeld unsere Versicherung angerufen und mal nach den Kosten gefragt, wenn wir uns für den Diesel entscheiden würden.
Neeee, das ist echt der Wahnsinn, wie groß der Unterschied zu unserem jetzigen Beitrag ist. Wenn unsere Kinder dann 18 sind, würde der Beitrag nochmals mächtig in die Höhe schießen. Das würde sich echt nicht rechnen.
Wir lassen jetzt alles so wie es ist. Wer weiß, vielleicht übernimmt ja doch eines unserer Kinder mal unseren jetzigen Auris und wir kaufen uns dann ein Auto mit dem dann auch mein Mann richtig Spaß hat. Bis dahin muss er da einfach durch...
War echt toll hier. Eure Tipps und Anregungen haben uns wirklich geholfen. Danke nochmals für eure Hilfe.

Hatte auch im Vorfeld unsere Versicherung angerufen und mal nach den Kosten gefragt, wenn wir uns für den Diesel entscheiden würden.
Neeee, das ist echt der Wahnsinn, wie groß der Unterschied zu unserem jetzigen Beitrag ist. Wenn unsere Kinder dann 18 sind, würde der Beitrag nochmals mächtig in die Höhe schießen. Das würde sich echt nicht rechnen.
Wir lassen jetzt alles so wie es ist. Wer weiß, vielleicht übernimmt ja doch eines unserer Kinder mal unseren jetzigen Auris und wir kaufen uns dann ein Auto mit dem dann auch mein Mann richtig Spaß hat. Bis dahin muss er da einfach durch...
War echt toll hier. Eure Tipps und Anregungen haben uns wirklich geholfen. Danke nochmals für eure Hilfe.
-
Hybrid_Sunny
Re: Hilfe - Kaufentscheidung Auris Benziner oder Diesel
Gerne! Alles Gute!
Gruß
Sunny
Gruß
Sunny
- DNAuris
- Auris Freak

- Beiträge: 940
- Registriert: 16.06.2009, 15:44
- Modell: Auris 1
- Motor: 1.6 Benziner
- Getriebe: MultiMode
- Ausstattungvariante: Sol
- Farbe: Schwarz
- EZ: 0- 2-2008
- Wohnort: Düren
Re: Hilfe - Kaufentscheidung Auris Benziner oder Diesel
Hallo Henno42,
auch wenn das Thema "Auris Diesel" jetzt vom Tisch ist, kurz noch ein paar Anmerkungen zum Thema Automatik und Fahranfänger. Ich weiss aus eigenener Erfahrung, dass man das Fahren mit Schaltung nicht verlernt, auch wenn man als Fahranfänger überwiegend Automatik gefahren ist. Ich habe Ende der 80-er meinen Führerschein auf einem Golf II mit Schaltung gemacht, danach bin ich überwiegend den Audi 80 meiner Mutter mit Automatik gefahren. Ab und an, wenn sich Gelegenheit ergab, fuhr ich dann immer mal wieder ein Auto mit Schaltgetriebe. Fand ich damals sowieso besser, denn es war ja cooler, ein Auto mit Schaltung zu fahren, denn Automatik war ja nur was für Opas oder Omas. Mein erstes eigenes Auto war dann auch ein Auto mit Schaltung, aber die Umstellung fiel mir überhaupt nicht schwer, klar, man musste das Kuppeln anfangs sehr bewusst machen, aber man glaubt gar nicht, wie schnell man da wieder drin ist. Heute, mehr als 20 Jahre später möchte ich kein Auto mehr mit Schaltung haben, denn bequemer als mit Automatik geht es nicht.
Gruß - Alex
auch wenn das Thema "Auris Diesel" jetzt vom Tisch ist, kurz noch ein paar Anmerkungen zum Thema Automatik und Fahranfänger. Ich weiss aus eigenener Erfahrung, dass man das Fahren mit Schaltung nicht verlernt, auch wenn man als Fahranfänger überwiegend Automatik gefahren ist. Ich habe Ende der 80-er meinen Führerschein auf einem Golf II mit Schaltung gemacht, danach bin ich überwiegend den Audi 80 meiner Mutter mit Automatik gefahren. Ab und an, wenn sich Gelegenheit ergab, fuhr ich dann immer mal wieder ein Auto mit Schaltgetriebe. Fand ich damals sowieso besser, denn es war ja cooler, ein Auto mit Schaltung zu fahren, denn Automatik war ja nur was für Opas oder Omas. Mein erstes eigenes Auto war dann auch ein Auto mit Schaltung, aber die Umstellung fiel mir überhaupt nicht schwer, klar, man musste das Kuppeln anfangs sehr bewusst machen, aber man glaubt gar nicht, wie schnell man da wieder drin ist. Heute, mehr als 20 Jahre später möchte ich kein Auto mehr mit Schaltung haben, denn bequemer als mit Automatik geht es nicht.
Gruß - Alex
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